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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

Mehr auf der "Über mich"-Seite

Meine Profile bei:

Xing ++ Twitter ++ Facebook

Hier schreibe ich auch:

Kulturmarketing Blog

stARTconference Blog

Spieltz Blog

NPO Blogparade

Ideenbörse für das Kulturmarketing

TwitterCounter

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Dienstag, 11 Mai 2010

Community Pages bei Facebook – Verwirrung ist vorprogrammiert

Dauernd ändert sich was bei Facebook, langsam hat man das Gefühl, dass man sowohl als Unternehmen, das Facebook für Marketing / Kommunikation / Markenaufbau nutzt, als auch als einfacher User einen Facebook-Coach braucht, der für einen das alles durchblickt…

Letzte Woche habe ich bei einem Workshop wie gewohnt erzählt, dass es bei Facebook 3 Möglichkeiten gibt:
Private Profile, offizielle Unternehmensseiten (“Fanseiten”) und Gruppen.

Plötzlich stößt eine Teilnehmerin auf eine Seite der Deutschen Oper Berlin, die garantiert kein Mitglied der Deutschen Oper angelegt hat, die aber trotzdem so aussieht wie eine Fanseite.
Unterschied: Ein graues Kästchen oben auf der Seite, in dem zu lesen ist

“Wir möchten aus dieser Gemeinschaftsseite die beste Wissenssammlung zu diesem Thema zu machen. Wenn du von Deutsche Oper Berlin begeistert bist, registriere dich und wir teilen dir mit, wenn wir deine Hilfe benötigen.”

WAS ist DAS?? frage ich mich…

Aufklärung:
Seit Kurzem gibt es bei Facebook noch eine Seiten-Gattung: Community Pages / Gemeinschaftsseiten.
Die werden von Facebook automatisiert angelegt, man kann Fan werden davon, aber keiner betreibt die Seite und man kann auch nichts dort posten. Es erscheinen dort nur Kopien von Postings, die woanders gemacht wurden.

Mehr dazu: Annette Schwindt hat sich mit Gemeinschaftsseiten in diesem Blogpost beschäftigt:

Und bei allfacebook.com wird ausführlich beschrieben, was seit der Einführung dieser neuen Seitengattung für eine Verwirrung herrscht.
Es kann sich glücklich schätzen, wer wenigstens “nur” Unternehmen oder Kultureinrichtung ist, und nicht gleichzeitig Unternehmen und Kultgetränk, wie z.B. Coca Cola….

One of the brands most celebrated for its engagement on Facebook is Coca-Cola, whose official Fan Page is Liked by more than 5 million Facebook users. One would expect that Facebook would not wish to give the bottled beverage giant trouble without good reason. But with the introduction of Community Pages, if one searches for “coca-cola” or “coca-cola company” or variants without the hyphen, one can now find a number of different Pages that did not previously exist and which have the effect of diluting Coca-Cola’s brand.

There are pages for Coca-Cola (Drink) with information imported from Wikipedia, The Coca-Cola Company likewise with Wikipedia text, an orphan page — no logo or input from Wikipedia included — also called The Coca-Cola Company, another for coca cola company in lower-case letters, and doubtless others. Of the more than six million Community Pages Facebook says it has created, how many are duplicates? I presume Facebook will begin the task of removing these redundant entries, but that could prove a very resource-intensive endeavor.

Quelle: allfacebook.com

Meine Devise ist es ja, es den Usern (Kunden, Besuchern…) so einfach wie möglich zu machen. Daher mag ich z.B. auch Tools wie Posterous.
Facebook scheint das aber anders zu sehen…

Mittwoch, 24 März 2010

Is Social Media a New Addiction? | Retrevo

 

via retrevo.com

Retrovo Studie:

“The latest Retrevo Gadgetology study asked social media users questions such as when, where, and how much time they spend on sites and services like FaceBook and Twitter. We were not surprised to learn how many people appear to be, shall we say, obsessed with checking in with their social media circles throughout the day and even the night.”

In der Studie wurden über 1.000 Onliner über ihr Social Media Verhalten befragt, z.B.

  • Ob sie Facebook oder Twitter checken, nachdem sie ins Bett gegangen sind
  • Ob sie Twitter / Facebook als erste morgendliche Handlung checken
  • Ob sie zu jeder Zeit für elektronische Nachrichten empfänglich sind und welche Tätigkeiten sie dafür unterbrechen.

Antworten auf diese und ähnliche Fragen hier:
http://www.retrevo.com/content/blog/2010/03/social-media-new-addiction%3F#

Posted via web from karinjanner`s Posterous

gepostet von Karin Janner
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Mittwoch, 24 Februar 2010

Lesestoff für Social Media Marketer – 50 frische Whitepapers!

via web-ideas.de

Gerade bin ich über eine umfassende, gut recherchierte und ausführlich kommentierte Zusammenstellung von Social Media Studien, Reporten und anderen Whitepapers gestolpert. Super Zusammenstellung von Stefan Petersen!

Das hier von Oliver Blanchard ist eines davon.

Ausreichend Lesestoff für lange Winterabende! (der ja dieses Jahr nicht aufhören will…)

Posted via web from karinjanner`s Posterous

Freitag, 11 Dezember 2009

“Dialogische Kommunikation” und “Kommunikation im Social Web” – mein Vortrag + Workshop beim Bootcamp Web 2.0, mstreet

 

Am Mittwoch, den 9.12. fand das “Bootcamp Web 2.0” des Berliner Mediennetzwerkes mstreet statt (hier die mixxt-Seite dazu).

Ich freue mich, dass Jörn Brunotte mich als Referentin eingeladen hat, hier meine Präsentationen:

1. Impulsreferat “Dialogische Kommunikation”

 

 

2. Workshop “Kommunikation im Social Web”

 

 

Im Workshop wurden folgende Beispiele von den Teilnehmern eingebracht und diskutiert:

Gerne können Sie mir dazu oder auch zu anderen Beispielen aus der Praxis weitere Fragen stellen, hier im Kommentarbereich, per Email oder über Xing Facebook Twitter FriendFeed…

Tipps, die ich im Workshop gegeben haben (und die nicht auf den Folien stehen):

Andere Präsentationen zu Kommunikation im Social Web

…von  mir:

Ich habe schon mehrere Präsentationen auf Slideshare hochgeladen zum Thema Web 2.0 / Social Media / Kommunikation 2.0.
Natürlich überschneiden sich die Inhalte, aber die praktischen Beispiele und die Linklisten unterscheiden sich deutlich.

Hier sind sie:

Tipps und weiterführende Links zu Social Media und Kommunikation im Web

für alle, die Geschmack am Thema Web 2.0 gefunden haben:

  • stARTconference – Plattform zum Thema Kultur / Web 2.0:
    Unsere Website + Blog der stARTconference  bauen wir immer weiter zur Informations- und Diskussionsplattform rund um das Thema Kultur + Web 2.0 aus. Vorbeischauen lohnt sich, Sie können unser Blog auch per RSS-Feed abonnieren, dann bekommen Sie unsere neuen Beiträge automatisch in Ihren Feedreader.
    (Was ist ein RSS-Feed? HIER, abonnieren: auf das RSS Symbol klicken, rechts oben auf unserer Website).
    Bald wird es dort auch einen Veranstaltungskalender geben, wo wir Seminare, Workshops und andere Veranstaltungen zu Web 2.0 ankündigen.
    Im Mai (1. + 2. Mai) werden wir in Essen ein stARTCamp veranstalten (BarCamp zum Thema Kultur), die nächste stARTconference findet im September 2010 in Duisburg statt.
  • Schmökern Sie in meiner Serie “Web 2.0 im Kulturbereich – Basiswissen” auf dem stARTBlog. Bisher sind 19 Beiträge erschienen (zu den einzelnen Beiträgen kommen Sie, wenn Sie auf das entsprechende Bild klicken). Wenn die Serie abgeschlossen ist, wird ein Buch daraus gemacht.
  • Wer das Thema “Bloggen” vertiefen will, dem seien die Videos des Workshops “Blogs in der Kulturkommunikation” (Christian Henner-Fehr, stART09) empfohlen:
    Blogs in der Kulturkommunikation – Video 1 und Blogs in der Kulturkommunikation – Video 2
  • Wer gleich losbloggen will und technische Tipps zu WordPress brauchen kann, dem empfehle ich die Videoaufzeichnungen “Bloggen mit WordPress (Klaudia Pirc, stART09): Bloggen mit WordPress – Video 1 und Bloggen mit WordPress – Video 2;
  • Wer Twitter als Kommunikationstool entdecken möchte, dem empfehle ich meinen Blogbeitrag zu Twitter sowie die Präsentation “Kulturmarketing mit Twitter” von Nicole Simon (stART09)
  • Eine gute Einführung in das Thema Web 2.0 gab Prof. Gregor Hopf in seinem Vortrag “Die zerstörerische Kraft des Internet” auf der stART09, hier der Videomitschnitt seines Vortrags.
  • Interessant für Sie ist bestimmt auch das Thema “Urheberrecht und Web 2.0?, hier die Präsentation von Henning Krieg dazu auf der stART09 (Henning Krieg ist der Autor des Blogs zum Thema Recht im Internet / Web 2.0, das ich oben erwähnt habe).
  • Von den meisten Vorträgen und Workshops auf der stART09 sind Videoaufzeichnungen gemacht worden, einige sind schon online, der Rest folgt in den nächsten Wochen (nach Freigabe der Videos durch die Referenten), hier der stART09-Videokanal auf Vimeo.
  • Die meisten Referenten haben ihre Präsentationsfolien online gestellt oder werden das noch tun, hier finden Sie alle: stART-Gruppe auf Slideshare. Sie können die Präsentationen ansehen, herunterladen und in Ihre Website / Ihr Blog einbinden.

gepostet von Karin Janner
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Freitag, 05 Juni 2009

Montag, Dienstag, Twittwoch…

twitter twittwoch berlin #twb tweetup

Idee auf Twitter geboren –> Anklang gefunden  –> Name gefunden –> und schon gibt es eine neue Veranstaltungsreihe zu Social Media:
Den Twittwoch, ein monatliches Treffen von Twitterern und anderen Netzbewohnern.

Nach einem ersten Treffen im Coffee Karma / Berlin (13.5.09), zu dem sich  ca. 30 Teilnehmer einfanden, fand der Juni-Twittwoch 3 Wochen später bereits in 4 Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München) statt – in Berlin mit geschätzten 150 Leuten (die Teilnehmerliste wird demnächst auf dem Twittwoch-Blog veröffentlicht).

Fotos vom Juni-Twittwoch in Berlin

Vorträge von Stefan Wolpers und Nico Hagenburger, @twittquiz = Städteübergreifendes Twitterquiz um Freibier :-)

Was passiert auf einem Twittwoch?

“Wir hoffen auf 3 – 4 kurze Präsentationen (10 bis maximal 15 min mit anschließender Diskussion) aus dem weiten Feld des Social-Media-Marketing im Allgemeinen und dem Microblogging im Besonderen. 

Von besonderem Interesse sind z.B.:

  • Praxisbeispiele
  • Checklisten
  • Kampagnen
  • Portraits der Arbeit im eigenen Unternehmen

Es ist beabsichtigt, zumindest einige der Präsentationen aufzunehmen und öffentlich als Video bzw. viaSlideShare verfügbar zu machen.”
(Quelle: Twittwoch Blog)

Wann ist Twittwoch?

Jeden ersten Mittwoch im Monat ist Twittwoch, der nächste also am 1. Juli (in Berlin wieder im Newthinking Store).

Kosten, Anmeldung?

Twittwochs sind kostenlos, Einbringen eigener Ideen, Unterstützung, Vorträge erwünscht. Anmeldung nicht notwendig, einfach vorbeikommen.

Veranstalter sind

Berlin: Stefan Wolpers (@StefanW) und Nico Hagenburger (@Hagenburger) (- und gemeinsam sind sie @Susuh)
Hamburg: Cem Basman (@CemB)
Köln: Dieter Scholt (@zoomer49)
München: Mirko Lange (@talkabout) und Thomas Pfeiffer (@codeispoetry)

Infos

Twittwoch-Blog: http://www.twittwoch.de
Twitter: @Twittwoch

Und hier die Präsentationen aus Berlin

(vielen Dank an die beiden!!)

Stefan Wolpers:  Beobachtungen zu Twitter

Nico Hagenburger: Twitter-Profilgestaltung


Montag, 11 Mai 2009

Twitter: Was ist eine Twitterwall, also eine Twitterwand?

Die Twitterwall – bei Web 2.0 Konferenzen und -Unkonferenzen mittlerweile üblich.
Doch wenn man Nicht-Twitterern und Nicht-Web2.0-Konferenzgängern davon erzählt, erntet man meist ungläubiges Kopfschütteln.

Daher hier die Erklärung:

Was ist eine Twitterwall?

An einer Twitterwall sammelt man alle tweets, die mit einem bestimmten Schlagwort gekennzeichnet sind.
(Wer nicht weiß, was “tweets” sind und eine Einführung in Twitter braucht, findet sie HIER).
Man vereinbart eine Buchstaben -oder Zahlenkombination als Codewort für die Twitterwand. Alle Tweets, die mit diesem Codewort abgesetzt werden, erscheinen automatisch auf der Twitterwand.
(Bei Veranstaltungen: die Tweets erscheinen auf der Wand, egal, ob sie von Besuchern der Veranstaltung oder von sonstwo aus dem Web abgesetzt werden)

Wozu braucht man eine Twitterwall?

Eine Twitterwand eignet sich also bestens für Veranstaltungen, die Teilnehmer aus dem gesamten Web einbeziehen möchten – bei denen Partizipation also nicht auf die physischen Besucher der Veranstaltung beschränkt ist.

Zwischenfragen und Einwürfe zu Vorträgen oder Workshops, Themen aus parallel laufenden Workshops, aber auch Belangloses rund um die Veranstaltung kann sowohl aus der Veranstaltung heraus als auch in die Veranstaltung hinein getwittert werden – und alle, die die Twitterwand vor sich haben, können die Tweets lesen und beantworten.

Die Twitterwand kann man also zu Hause oder im Büro mitverfolgen oder aus der Veranstaltung selbst, wo sie meist mittels Beamer groß an die Wand geworfen wird.

Beispiel: die Twitterwall der next09

z.B. die Twitterwall der next09
http://next09.twitterwallr.com
Auch heute, bald eine Woche nach der Veranstaltung wird noch aktiv über die Konferenz getwittert; um auf der Twitterwand zu erscheinen benutzt man den Code #next09

twitterwall next09

Selbst eine Twitterwall bauen

Mit Twitterwallr kann man seine eigene Twitterwand bauen – für BarCamps für alle ist das sogar kostenlos.
Ein anderer Anbieter ist http://www.twitterwall.me.

Verwandte Artikel

Newmarketing Blog

Kulturmarketing Blog

Donnerstag, 07 Mai 2009

Das war die Next09

next

Die next conference hat gestern + vorgestern (5.+6. Mai) zum 4. Mal in Hamburg/Kampnagel stattgefunden.

“Share Economy”war Schwerpunktthema dieses Jahres.

Fotos
Ich war mit Frank Tentler (Duisburger Philharmoniker, @philharmoniker) dort, hier unser Fotostream.

Das Programm
Über 100 Sprecher waren eingeladen, hier die Sprecherliste.

Meine persönlichen Highlights des Programms waren

  • Jeff Jarvis (Autor von “What would Google Do”): Witziger Vortrag (aber wenn man das Buch kennt nichts Neues) – Zusammenfassung des Vortrags im Hamburger Abendblatt
  • Jeff Jarvis + Umair Haque  “When money talks” – eine lebendige Diskussion über Geschäftsmodelle und die Philosophie des Geldverdienens im Internet, Bericht von Jan Tißler/ t3n und auf Spiegel online.
  • Brian Solis über “Social Economy” – es ging darum, wie man im Netz kommunizieren sollte, wie man sich im Netz darstellt und auch, wie man es schafft, sich vom “Grundrauschen” abzuheben – hier Bericht von Jan Tißler, ein Video gibt es bei Andrea Vascellari
  • Steve Rubel “The Power of Pull – Become Digitally Discoverable
  • Nicole Simon über Twitter in Unternehmen (Mitschnitt bei ifranz.TV, hier auf YouTube)
  • Martin Oetting im Konfrontationsgespräch gegen Sven Markschläger (Jägermeister) – viral online oder viral offline – was funktioniert besser -bekannt spritzig und provokativ moderiert von Sascha Lobo

Stimmung + Atmosphäre
Die Stimmung war gut, das Kampnagel hat genau meinen Geschmack getroffen.
Gespräche geführt, Leute getroffen, Kaffee getrunken, lecker gegessen… was will man mehr…

Berichte, Twitter, Videos
Berichte über die next09 gibt es hier:

Bekanntlich wird heute eher getwittert als gebloggt, was so bei Twitter über die next09 geredet wurde findet man auf #hashtags, und hier ist die Twitterwall der next09 (über hashtag #next09).

Im next-Kanal von sevenload sind schon die ersten Videos zu sehen, weitere werden folgen.

gepostet von Karin Janner
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Montag, 04 Mai 2009

Noch schnell ein Ticket für die next 09?

next

Morgen + übermorgen, am  5. +  6. Mai 09, findet die next conference 2009 statt – Veranstaltungsort ist das  Kampnagel in Hamburg.

Die Konferenz findet 2009 zum 4. Mal statt (nach next06, next07 und next08) und wird von  der Agentur SinnerSchrader organisiert. Sie  ist eine der wichtigsten Web 2.0 Trend – und Networking Konferenzen in Europa; erwartet werden 1.500 Teilnehmer (hier die Teilnehmerliste).

“Share Economy”

ist Schwerpunktthema dieses Jahres.
Der Begriff stammt von Martin Weitzman, Wirtschaftswissenschaftler und Harvard-Professor, die Idee dahinter ist folgende:

The more we share our success with others, the more we profit ourselves. This applies to humans as well as brands.

Wie das Thema auf der Konferenz umgesetzt werden soll, ist hier im next-Blog nachzulesen: Share Economy.

Das Programm

Das Programm ist vielversprechend, er werden über hundert internationale Sprecher erwartet, darunter

Hier die vollständige Sprecherliste.

Ich werde morgen + übermorgen dabei sein (wer noch? vielleicht ein kleiner Kommentar…?) und freue mich schon darauf!
Wer noch kein Ticket hat kann sich noch schnell über die stART Konferenz eines besorgen, als Partnerkonferenz bekommt unsere Community 20% Rabatt – Rabattcode HIER.

 

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 26 März 2009

Online-Branding mittels kreativer Twitter-Homepage

“Viele Twitterer gestalten bereits ihre Twitter-Homepage und ihren Personal oder Corporate Brand individuell. Oberflächlich gesehen bietet Twitter zwar nur wenige Möglichkeiten, das Design der Twitter-Seite zu beeinflussen: Ändern lassen sich lediglich Schriftfarben, die Farbe der Navigationsleiste und der Hintergrund…”

(Klaus Eck)

Die Twitterer kommen dennoch auf findige Ideen.
Klaus Eck hat eine schöne Sammlung von kreativen Twitterhomepages angelegt, thematisch geordnet, und gibt Tipps zum Selbst-Gestalten -
ergänzt durch eine Linkliste (Muster, Bilder, Tools zum Gestalten).

Und hier 2 schöne Beispiele:

Mehr bei Klaus Eck (PR Blogger)

Mehr Beiträge über Twitter im Newmarketing Blog

Kulturmarketing Blog

Mittwoch, 25 März 2009

Social Media Marketing Industry Report – E-Book kostenlos zum Download

Social Media Marketing Industry Report - E-Book (kostenlos zum Download)

“Social media is seen by many marketers as the next gold rush”,

- schreibt Micheal Stelzner, der für diesen Report 900 Marketingleute befragt hat, und:

In this report you’ll find:

  • The top social media marketing questions marketers want answered
  • How much time marketers are investing in social media
  • The benefits of social media
  • How time invested impacts results
  • The top social media tools
  • And much more!

HIER geht`s zum kostenlosen Download.

Donnerstag, 12 Februar 2009

Twitter als Instrument für Marketing und PR
- aktuelle Trends

Die einen tun Twitter immer noch als es als Instrument zum Austausch von Belanglosigkeiten und als Zeitfresser ab, die anderen sehen es als mächtiges Kommunikationsinstrument.
Sogar brandeins hat sich in seiner neuesten Ausgabe mit diesem Tool befasst und bezeichnet es als “derzeit heißestes PR-Instrument”.
Was an Twitter fasziniert ist vor allem die Geschwindigkeit und die einfache Anwendung.

Über die Für`s und Wider`s von Twitter habe ich hier im Blog schon einmal einen ausführlichen Artikel geschrieben, nun eine kurze Einführung in das Tool und aktuelle Strategien für den Einsatz in Marketing und PR
- was ist Twitter und wie können Sie es für Marketing- und PR-Zwecke nutzen?

Was ist Twitter?

Twitter ist ein Micro-Blogging-Service zum Austausch von Kurznachrichten -über das Internet oder das Handy (via SMS).

twitter, what are you doing

What are you doing? fragt Twitter, und 140 Zeichen haben Sie Platz, um das zu beschreiben.

Was können Sie auf Twitter veröffentlichen?

Alles, was Sie mit 140 Zeichen sagen können.
Das können Links sein (z.B. zu Ihren aktuellen Blogeinträgen), Statusmeldungen, kurze Gedanken oder Fragen.

Was bekommen Sie über Twitter zu lesen und wer kann lesen, was Sie „twittern“?

Sie können die „Tweets“ von Personen oder Unternehmen abonnieren, die für Sie interessant sind. Diejenigen Personen, die Ihre „Tweets“ abonniert haben, können wiederum Ihre Nachrichten lesen.
Twitter ist daher so etwas wie „chatten“ mit vielen. Beim chatten teilen Sie Ihre Informationen oder Gedanken einzelnen Personen mit, bei Twitter allen Ihren Abonnenten (bei Twitter: “Followers“ genannt) – und das können auch hunderte sein…
Tweets werden auch in Suchmaschinen gefunden.

Wie können Sie Twitter in Ihrem Unternehmen nutzen?

Sie können schnell und unkompliziert auf Ihre Neuigkeiten und Blogeinträge, aber auch auf andere lesenswerte Inhalte hinweisen, die mit Ihrem Unternehmen oder dem Thema, das Sie besetzen wollen, zu tun haben. Sie können sich darüber mit anderen austauschen und sich auf diese Weise regelmäßig in Erinnerung rufen.

Trends und Strategien im Twitter-Marketing

Kaum wird ein neues Tool für das Marketing entdeckt, entwickeln sich schon unterschiedliche Trends und Strategien.
Tobias Huber beschreibt in seinem lesenwerten Artikel auf Gründerszene drei Twitter-Strategien, die sich gerade herauskristallisieren:

a) exklusive Services für Follower

b) exklusive Rabatte für Follower

c) exklusive Previews für Follower

Als Beispiele nennt er Zappos, den PC Dealer Dell, die britische Mode-Plattform Asos, Microsoft und das deutsche Vorzeige-startup Spreadshirt, bei dem er selbst als Media Relations Officer tätig ist.

http://twitter.com/zappos

http://twitter.com/delloutlet

http://twitter.com/asos

http://twitter.com/wmdev

http://twitter.com/spreadshirt

Corporate Twitter?

„Corporate Blogs“ (also Blogs, die von Unternehmen im Rahmen der Marketingkommunikation eingesetzt werden) gibt es schon länger, aber „Corporate Twitter“?
Etliche große Unternehmen, aber auch Restaurants, Agenturen oder Kultureinrichtungen haben sich Twitter-Domains mit ihrem Namen gesichert. Aktiv genutzt werden allerdings noch nicht sehr viele, und wenn, werden Feeds eingespeist und damit Monologe geführt, der aktive Dialog ist im Moment noch selten.

“Im Corporate-Bereich vermisse ich hierzulande allerdings noch die wirklich zündenden Ideen für Twitter. Große Unternehmen wie die Bahn sehen in Twitter aktuell (noch) nicht mehr als einen Zusatzkanal, der stumpf mit bereits existierenden RSS-Feeds bespielt zu werden hat,”

schreibt Tobias Huber dazu.

Es sind eher startups und Mittelständler wie MyMuesli, Lehmanns Buchhandlung oder die Saftkelterei Walther, die Twitter bereits als Dialog- und Networking-Instrument einsetzen.

http://twitter.com/db_info

http://twitter.com/mymuesli

http://twitter.com/lehmanns

http://twitter.com/safttante

Fazit

Über Twitter können Sie rasch und mit wenig Aufwand regelmäßig auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen, Twitter kann auch beim Beziehungsaufbau und der Kontaktpflege mit Ihren Kunden oder anderen Austauschpartnern helfen. In jüngster Zeit wird mit neuen Anwendungs-und Einsatzmöglichkeiten experimentiert.

Als einziges Austauschmedium bieten die 140 Zeichen allerdings zu wenig Platz, sinnvoll ist Twitter als Ergänzung zu einem Blog, einem Podcast, einer Internetseite, die häufig aktualisiert wird oder einem Shop.

Hilfreiche Links zu Twitter

Follow me on Twitter

Mir kann man übrigens auch auf Twitter folgen :-) http://twitter.com/karinjanner

Und zum Abschluss ein Video für Einsteiger

Montag, 09 Februar 2009

Was ist Social Media?

Wer diesen Begriff noch nicht ganz zuordnen kann findet hier eine gute Einführung:

Gefunden bei: socialblogger

gepostet von Karin Janner
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Montag, 19 Januar 2009

Diplomarbeit über Online-Markting und Web 2.0 im Kulturbereich zum freien Download

In meiner Diplomarbeit, die ich Mitte September am Institut für Kultur-und Medienmanagement der HfMT Hamburg abgegeben habe, habe ich mich mit dem Einsatz des Internet im Kulturmarketing beschäftigt. Besonders interessiert hat mich dabei Web 2.0 / Social Media -

Wie können Kultureinrichtungen diese Entwicklungen für ihre Marketingkommunikation nutzen? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich dadurch für den Austausch mit den Anspruchsgruppen, die Besucherbindung oder die Pflege des Freundeskreises? Wie können sie Werkzeuge des „Web 2.0“ einsetzen, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern? Und welche Risiken gibt es zu beachten?

Etliche meiner Ideen habe ich in meinem 2. Blog, das ich parallel zur Diplomarbeit gestartet habe – dem Kulturmarketingblogmit meinen LeserInnen diskutiert, bevor ich sie in die Diplomarbeit gepackt habe.

(z.B. die Beiträge im Rahmen meiner Serien Internetauftritt von Kultureinrichtungen” und “Web 2.0 im Kulturmarketing” Auch meine Interviewreihe “Expertenbefragung zum Thema Online-Marketing im Kulturbereich” habe ich für meine Diplomarbeit gestartet, inzwischen aber weiter geführt.)

Meine Diplomarbeit gibt`s nun zum freien Download

Über die Unis sind Diplomarbeiten sehr schwer zu bekommen, manche Autoren verkaufen sie dann über grin.de, diplomarbeiten24 oder ähnliche Portale um 50 EUR aufwärts (von denen man als Autor eh nur die üblichen 7-10 % bekommt und außerdem seine Vermarktungsrechte an den Verlag abgibt)…
Ich bezweifle, dass solche Arbeiten häufig gekauft werden, und die meisten Autoren lassen Ihre Werke überhaupt in irgendeiner Schublade vergammeln – froh, dass sie endlich fertig sind…

Schade um die Zeit, die man da reingesteckt hat, finde ich.
Ich stelle meine Diplomarbeit lieber zum kostenlosen Download auf mein Blog,

Zum Download meiner Diplomarbeit “Das Internet in der Kommunikationspolitik von Kulureinrichtungen – neue Ideen und Best Practice Beispiele” geht es

–> HIER auf dem Kulturmarketing Blog.

Mittwoch, 26 November 2008

Studie beweist: Versprechen aus der Werbeabteilung vertrauen wir immer weniger, Empfehlungen – auch aus dem Internet – immer mehr

Bei Christian Henner-Fehr habe ich den Hinweis auf eine interessante Studie gefunden:

when did we start trusting strangers?

When did we start trusting strangers? How the internet turned us all into influencers

Die Studie wurde von der Medienagentur Universal McCann erstellt (September 2008), hier das pdf zum freien Download.
Es geht dabei um die Veränderungen, die das Internet/ Social Media beim Aufbau von Vertrauen bewirkt – z.B. in Marken.

Christian Henner-Fehr fasst in seinem Beitrag sehr schön die Ergebnisse der Studie zusammen und erläutert seine Gedanken dazu, und Jessica Hartstein bringt die Aussagen in ihrem Blogpost auf den Punkt:

“We trust the recommendations of strangers just as much as we trust those of our friends. We also trust information found in social media more than the information given to us by brands.”

Langsam wird ein Umdenken bei Branding und Markenführung nötig…

Dienstag, 07 Oktober 2008

Startup eKomi – unabhängiges Bewertungssystem für Online-Shops. Interview mit Gründer Nicolai Kuban

eKomi Logo

eKomi ist ein unabhängiges Bewertungssystem für Online Shops, vergleichbar mit dem Bewertungsprinzip von eBay und Amazon. Durch authentische Kundenmeinungen wecken Sie Vertrauen bei Neukunden und präsentieren sich als seriöser und qualitativ hochwertiger Verkäufer.
Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit Sie unabhängig bewerten zu können, helfen Sie Ihren Besuchern bei der Kaufentscheidung, holen Sie sich wertvolles Kundenfeedback und steigern Sie Ihren Umsatz,”

sagt das neue Gütesiegel über sich selbst.

Klingt interessant und vielversprechend.
Ich mag Startups mit einem klaren Geschäftsmodell. Hier liegt der Wert für Online-Shops auf der Hand: Sie können Vertrauen wecken, Seriosität und Qualität zeigen und so neue Kunden gewinnen – logisch, dass man als Online-Shop bereit ist, dafür Geld auszugeben.

Ich habe nun

Nicolai Kuban, einem der Gründer, 10 Fragen gestellt:

foto nicolai kuban, eKomi1) Was ist eKomi?
Kannst Du in ein paar Worten Eure Geschäftsidee beschreiben?

Ich mache es mal kurz und knackig:
Anhand garantiert echter Kundenmeinungen, welche wir in den jeweiligen Online Shops mittels Widgets anzeigen, machen wir das Einkaufen im Internet transparenter und steigern die Umsätze der Online Shops. Jeder Käufer des Shop bekommt eine eMail, jede Kundenmeinung wird von uns kontrolliert und freigeschaltet – der Shop hat darauf keinen Einfluss – und jede Meinung im Widget (wie auf www.adsim.de) und im Shopzertifikat angezeigt.

2) Gibt es ähnliche Anbieter oder seid Ihr die einzigen?

Im Bereich der Bewertungen gibt es mehrere Anbieter, jedoch muss man bei den jeweiligen Angeboten differenzieren. Bei Angeboten wie Ciao oder Shopvote kann jeder bewerten; unabhängig davon, ob ich Kunde, Besucher, Shopbesitzer oder Konkurrent bin. Der Manipulation sind also Tür und Tor geöffnet, was bei uns nicht funktioniert. Da nur Käufer des Shops bewerten können und wir – nicht der Online Shop – diese Bewertungen prüfen und freischalten, ist das Manipulieren nicht möglich. Zu weiteren Konkurrenten zählt sicher auch Bazaarvoice, diese haben den Fokus aber eher auf Produktbewertungen gelegt. Um Deine Frage zu beantworten: Redaktionell geprüfte, garantiert echte Kundenmeinungen in Widgets anzeigen, das machen nur wir!

3) Wie seid Ihr auf diese Idee gekommen?

Die Idee entstand aufgrund einer schlechten Erfahrung beim Einkaufen in einem Online Shop. Obwohl dieser zertifiziert war, entsprach die Leistung nicht der Vorstellung. Der große Nachteil an Zertifikaten bzw. Siegeln ist eben, dass der Shop nur einmal geprüft wird. Wir waren der Meinung, es müsse etwas geben, das die Leistung des Shops dauerhaft prüft; das können am Besten die Kunden.

4) Seit wann gibt es eKomi?

Die Idee kam Ende 2007, gestartet sind wir dann im März 2008 und richtig Gas geben wir seit Mai 2008.

5) Das Team: Wer seid Ihr denn?

Gegründet haben eKomi Michael Ambros, Gunther Schmidt, Bastian Bickelhaupt und ich (Nicolai Kuban). Michael und Gunther haben bereits SMS-Lotse.de – das größte Free SMS Portal Deutschlands – aufgebaut. Bastian hat in selbständiger Tätigkeit Internetprojekte umgesetzt und IT-Dienstleistungen durchgeführt. Ich habe einen Online Shop betrieben und besitze ein paar kleine Internetprojekte.

6) Wie wird Euer Angebot angenommen? Wie viele Online-Shops sind schon eine Partnerschaft mit Euch eingegangen?

Viele Online Shops stehen eKomi zu Beginn kritisch gegenüber, schließlich kann es sich nicht jeder erlauben, seinen Online Shop bewerten zu lassen ohne die Meinungen anschließend löschen oder manipulieren zu können. Online Shops, die eKomi dann nutzen, sind aber hoch zufrieden und verwenden das Kundenfeedback nicht nur verkaufsfördernd, sondern auch zur internen Optimierung der eigenen Prozesse und Serviceleistungen. Insgesamt haben wir 180 Kunden.

7) Wie kann man sich nun den Ablauf vorstellen? Wie kommt Ihr zu den Kundenmeinungen? Bekommt jeder Kunde automatisch eine Mail mit der Bitte zur Bewertung des Shops– wie z.B. bei Ebay oder Amazon Marketplace?

Der Online Shop kann wählen, nach wie vielen Tagen der Kunde die eMail bekommen soll, in dieser befindet sich dann der Link zur Shopbewertungsseite. Dort kann der Käufer dann mit einem Kommentar und Sternen die Leistung des Shops bewerten. Wir lesen aber keine eMail-Adressen aus, wir haben lange daran gefeilt, dass es da aus Datenschutzgründen keine Probleme gibt.

8) Investoren: Gibt oder gab es Investoren für Euer Projekt oder habt Ihr es ohne Fremdkapital auf die Beine gestellt?

Wir haben eKomi komplett ohne Fremdkapital aufgebaut und finanzieren uns derzeit selbst sowie aus den Einnahmen des operativen Geschäfts. Wir sahen bisher keinen Sinn, einen Kapitalgeber mit ins Boot zunehmen, denken aber darüber nach, um weiteres dynamisches Wachstum sicherstellen zu können.

9) Geschäftsmodell: Woher kommen Eure Einnahmen?

Geld verdienen wir über eine monatliche Gebühr, die die Online Shops an uns zahlen. Bis 2500 monatliche Bestellungen berechnen wir 39 Euro, bis 5000 69 Euro und bis 7500 99 Euro.

10) Marketing/ Werbung: Was macht Ihr, um Euch bekannt zu machen?

Unsere Strategie war vor Allem über große Kooperationen und Pressepräsenz Bekanntheit gewinnen zu können. Darüber hinaus haben wir Erwähnungen und Newsletter in vielen e-Commerce Portalen bekommen, was uns zusätzlich geholfen hat. Die meisten Kunden gewinnen wir aber über den direkten Telefonvertrieb, der zwei Mitarbeiter beschäftigt.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Montag, 29 September 2008

Buchrezension: The New Rules Of Marketing And PR von David Meerman Scott

new-rules-of-marketing-and-pr.jpgDas Internet hat die Regeln von Marketing und PR gravierend verändert.

„Prior to the web, organisations had only two significant choices to attract attention: Buy expensive advertising or get third-party ink from the media,” schreibt David Meerman Scott. (S. 5)

Die klassischen Instrumente der Massenansprache (Fernsehen, Radio, Plakate und Anzeigen) werden zwar noch angewendet, doch es ist heute nicht mehr der einzige Weg, sich bekannt zu machen.

Das Internet bietet neue Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen – doch es ist ein völlig anderes Medium und es gelten andere Regeln als in den klassischen Massenmedien.

“The Web has changed the rules. The Web is not TV. Organisations that understand the New Rules of Marketing and PR develop relationships directly with consumers like you and me.” (S. 5)

Es geht nicht darum, den Surfer durch Tricks auf die eigene Internetseite zu locken – zum Beispiel mit Hilfe von immer größeren Bannern, die sich über die Inhalte schieben, die er gerade liest. Es geht vielmehr darum, ihm im richtigen Moment das zu bieten, was er gerade sucht:
“Instead of one-way interruption, Web marketing is about delivering useful content at just the precise moment that a buyer needs it.“(S. 7)

Leider haben viele Werber das neue Medium noch nicht verstanden
und versuchen, ihre Werbegewohnheiten aus der Zeit der Massenmedien auf das Internet zu übertragen – das funktioniert aber nicht.

David Meerman Scott zeigt in seinem Buch “The New Rules Of Marketing And PR”, wie man das Internet – insbesondere die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 – für Marketing und PR sinnvoll einsetzen kann: indem man die Besonderheiten dieses Mediums versteht und sich zu Nutze macht.

Seine Botschaft lautet:
Nützlicher Content, Dialog und Beziehungsaufbau

statt
nerviger Werbung und Einwegkommunikation.
Er macht auch klar, wie wichtig es ist, seine Kunden/ Käufer kennen zu lernen und sich in sie hinein zu versetzen.

In den einzelnen Kapiteln nimmt er sich verschiedener Themen an:

  • Was bringen Corporate Blogs und was muss man beim Bloggen beachten?
  • Wie kann man Pressemitteilungen effektiv einsetzen – denn auch diese werden heute nicht nur von Journalisten, sondern auch direkt von den Verbrauchern gelesen.
  • Was hat es mit Podcasts auf sich?
  • Wie kommuniziert man in Online-Foren?
  • Wie funktioniert virales Marketing?
  • Wie sieht eine gute Internetseite aus?
  • Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung? –über guten Inhalt, und nicht über schmutzige Tricks.
  • Und wie packt man das alles in eine übergeordnete Strategie?

Fazit

Das Buch ist UNBEDINGT lesenswert für alle, die sich für Marketing und das Internet interessieren.
Es ist eines der besten Bücher, das ich zu diesem Thema kenne. Es erklärt nicht nur einzelne Tools, sondern beschäftigt sich auch und vor allem mit den Ideen und der Philosophie dahinter.

Deutsche Übersetzung gibt es (noch?) keine, aber es ist in leicht verständlichem Englisch geschrieben und liest sich flüssig und angenehm.

Das Buch kaufen

Hier geht es direkt zu Amazon:

David Meerman Scott: The New Rules of Marketing and PR

Mehr über das Buch und den Autor

findet man natürlich auf der Seite von Davis Meerman Scott selbst.
Dort gibt es auch mehrere e-Books zum freien Download, auch eine kurze Version dieses Buches (The New Rules Of PR).

Natürlich hat David Meerman Scott ein Blog und man kann ihm auch auf Twitter folgen.

Freitag, 04 Juli 2008

Twitter, Twitter, Twitter

twitter logo

Über Twitter wurde natürlich schon viel gebloggt,
und auch ich habe mich bereits in einem Blogeintrag intensiv mit Twitter beschäftigt:

Auf meinem 2. Blog, dem Kulturmarketing Blog, habe ich mich im Rahmen der Serie “Web 2.0 im Kulturmarketing” mit der Frage auseinander gesetzt, was das Twittern für Kulturangebote bringen könnte.

Nachdem ich aber auch Twitter ausführlich beschrieben und Argumente für und gegen das Twittern gegenübergestellt habe, dachte ich, in dieses Blog würde der Beitrag auch gut passen (normalerweise bringe ich meine Beiträge nicht doppelt, aber bei diesem bietet es sich an…)

Den Kulturteil lasse ich im NewMarketing Blog natürlich weg, dafür gibt es noch ein paar Zusatzinfos und Links, über die ich in den letzten Tagen gestolpert bin (nachdem ich meinen Beitrag im Kulturmarketing Blog veröffentlicht habe).

Also los geht`s:

Was ist Twitter?
Twitter ist ein Micro-Blogging-Service zum Austausch von Kurznachrichten -über das Internet oder das Handy (via SMS).

twitter, what are you doing

What are you doing? fragt Twitter, und 140 Zeichen hat man, um das zu beschreiben.

140 Zeichen sind nicht viel Platz.
Bei Twitter-Nachrichten muss man sich also auf das Wesentliche beschränken (es gibt aber natürlich auch kurze, aber trotzdem überflüssige Meldungen, die auf diese Weise in die Welt hinausposaunt werden…)
Lesen können diese Texte (oder eher Textschnipsel) die Leute, die den betreffenden Nutzer “abonniert” haben, bei Twitter “Followers” genannt.

Wenn mich also interessiert, was Herr X den ganzen Tag so macht, worüber er sich Gedanken macht, über welche Links er stolpert… erfahre ich das, wenn ich sein “Follower” werde (sofern er es twittert).
Meine Follower bekommen mit, was mich beschäftigt oder was mir so Interessantes über den Weg läuft.

Was kann man auf Twitter veröffentlichen?
Alles, was man mit 140 Zeichen sagen kann.
Das können z.B. Statusmeldungen sein, oder Gedanken, die zu kurz für einen Blogeintrag sind, oder Links (sind die Links zu lang, kann man sie mit Hilfe des Dienstes tinyurl.com kürzer machen). Oder Fragen, die mit einem kurzen Statement oder einem Link beantwortet werden können.

Was ist der Nutzen von Twitter?
Über den Nutzen von Twitter scheiden sich die Geister.
Die einen sehen es als mächtiges Kommunikationsinstrument, die anderen als größten Blödsinn aller Zeiten.

Argumente der Twitter-Gegner

  • Austausch von Belanglosigkeiten
  • “Seelenstriptease”
  • Zeitfresser
  • Infostress
  • langweilig
  • “Durch die Beschränkung auf 140 Zeichen verlernt man zu kommunizieren.”

Twitter-Gegner über Twitter:
“Vor ein paar Wochen fand ich Twitter noch total spannend und interessant, aber seit der re:publica habe ich auf den Infostress einfach keinen Bock mehr. Wenn ich online am Rechner sitze, wachen derzeit drei Programme über meine Kommunikation: E-Mail, IM-Client und Skype. Ein viertes Kommunikationsprogramm, wo alle paar Sekunden irgendein Schrott durchgepostet wird? Nicht mit mir…” , Gerrit van Aaaken, Kommentar auf dem Handelsblatt Blog.

“Es nervt, dass alle Welt meint, immer und überall erreichbar, verfügbar und ansprechbar zu sein. Und diese eigene Erwartungshaltung dann auf andere projeziert und wehe, es wird auf eine Anfrage nicht binnen Sekunden reagiert…Was bitte ist das denn für ein Leben?” Falk Merten, Kommentar auf Fixmbr

Was schätzen die Anwender an Twitter?

  • Schneller und unkomplizierter Austausch mit Gleichgesinnten – von überall, und jederzeit. Man ist also stets auf dem neuesten Stand, was so läuft im Freundeskreis oder in Themengebieten, die einen fachlich interessieren.
  • Dass man mit Hilfe seiner Twittergemeinde meist schnellere und bessere Antworten auf spezielle Fragen bekommt als durch googeln.
  • Dass man schnell und einfach auf lesens-, sehens- und hörenswerte Inhalte hinweisen kann.
  • Dass man sich durch kompetente Tipps einen Namen machen kann (mit erheblich weniger Aufwand als beim Bloggen).
  • Wenn man ein Blog hat: Dass man mit relativ wenig Aufwand Leser für sein Blog gewinnen kann.
  • Dass man sich durch Twitter-Meldungen regelmäßig in Erinnerung rufen kann – im Freundeskreis oder im Kreise gleichgesinnter “Fachtwitterer”.

Auf den Punkt gebracht: einfach, schnell, effektiv, vergleichsweise wenig Aufwand.

Twitter-Freunde über Twitter:
“Inzwischen ist es bei mir so, dass ich die besten Linktipps nicht mehr aus den Blogs bekomme, die ich verfolge, sondern aus Nachrichten (”Tweets”) bei Twitter. Erst später entdecke ich vielleicht einen Blog-Artikel dazu. Ein paar Tage später finden wir es dann bei Spiegel Online und ein paar Wochen später schütteln wir alle den Kopf darüber, was die Süddeutsche wieder für einen unglaublichen Quark dazu verzapft,”schreibt das Upload-Magazin in seinem “Twitter-Kompendium“, und weiter:
“Twitter ist simpel und sein Erfolg erstaunlich. Du kannst 140 Zeichen per Twitter veröffentlichen – praktisch überall und jederzeit. Und Du kannst die 140-Zeichen-Texte anderer lesen – praktisch überall und jederzeit. Was Twitter für Dich ist, hängt ganz davon ab, wie Du es benutzt”.

Ähnlich sieht das Markus Trapp: “Wenn man nicht die richtigen Interessenten in seinem Twitternetzwerk hat, wird man wenig Nutzen darin finden. Und dann erscheint einem Twitter als Zeitverschwendung. Erweist es sich schließlich als nützlich (und macht zudem noch Spaß), möchte man seinen Twitterkreis nicht mehr missen und gewinnt sogar noch Zeit damit, bzw. nutzt diese noch effektiver und erfährt interessante Informationen aus dem Netz sehr früh und unmittelbar.

“Die einen Chatten über Twitter (sehr unangenehm), andere sehen Twitter als mini RSS Feed für ihren Blog und nochmal andere schreiben 136mal mal am Tag, was sie gerade tun. Deshalb wird Twitter schon von einigen Bloggern als der ultimative Produktivitäts-Overkill angesehen (im amüsierten, aber negativem Sinne). Aber Twitter kann auch anders”… Oliver Überholz hat 17 sinnvolle Anwendungsideen für Twitter gefunden.

Die ersten Schritte mit Twitter
Die ersten Schritte mit Twitter sind auf dem Blog “Twitterdings” sehr schön beschrieben, “das Twitter-Kompendium” im Upload-Magazin gibt eine gute Einführung und erklärt, was man mit Twitter machen kann, 30 Tipps zum erfolgreichen twittern gibt Klaus Eck (Pr-Blogger).

Blogeinträge automatisch twittern
Will man, dass seine Blogeinträge automatisch getwittert werden, kann man den Service “Twitterfeed” nutzen.

— an dieser Stelle kommt im Kulturmarketing Blog der Kultur-Teil—
— und hier geht`s weiter mit—

Corporate Twitter?
Corporate Blogs gibt es ja schon lange, aber Corporate Twitter? Oder wie sollte man das nennen?
Auf jeden Fall haben sich schon etliche große Unternehmen die entsprechende Twitter-Domain gesichert.

Markenführung Online hat die Twitter-Domains von Audi, BASF, Tchibo und Siemens gefunden, die aber noch nicht aktiv genutzt werden.

Und Benedikt Köhler (viralmythen) hat im April eine lange Liste von Corporate Twitterern veröffentlicht, geordnet nach Sparten, versehen mit dem Eintrittsdatum und den Hinweis darauf, ob aktiv getwittert oder nur der Service “Twitterfeed” benutzt wird.

Es wurde sogar schon eine Twitter-Domain (http://twitter.com/powerseller) bei eBay versteigert.

Amerikanische Unternehmen haben Twitter schon früher entdeckt, natürlich – wie könnte es auch anders sein -z.B. Apple – mit 1.662 Followers und 5.390 updates (Stand: 4.7.2008, 18.24).

Alternativen zu Twitter?
Wie von allen erfolgreichen Tools gibt es auch von Twitter zahlreiche Klone, wie z.B. Jaiku, Pownce, Plurk oder Wamadu.
Seit Tagen geistert identi.ca durch das Web – und etliche Twitterer sind bereits abgewandert bzw. chatten parallel.

Was ist bei identi.ca anders als bei Twitter und seinen Klonen?

“Identi.ca is an Open Network Service. Our main goal is to provide a fair and transparent service that preserves users’ autonomy. In particular, all the software used for Identi.ca is Free Software, and all the data is available under the Creative Commons Attribution 3.0 license, making it Open Data.
The software also implements the OpenMicroBlogging protocol, meaning that you can have friends on other microblogging services that can receive your notices.
The goal here is autonomy — you deserve the right to manage your own on-line presence. If you don’t like how Identi.ca works, you can take your data and the source code and set up your own server (or move your account to another one).”
(Quelle: FAQ identi.ca)

Mehr darüber bei Oliver Gassner oder im t3n-Magazin.

Twitter funktioniert so oft nicht – wird das besser?


twitter over capacity

Nur zu oft sieht man dieses Bild – Twitter ist überlastet. Das kann natürlich nerven.
Man kann hoffen, dass das besser wird, wenn Amazon-Chef Jeff Bezos bei Twitter einsteigt

Links

Twitter

Identi.ca

Follow me on Twitter!
Obwohl auch mich nervt, dass Twitter so oft down ist, gehöre ich zum Lager der Twitter-Fans. Aber das noch nicht lange – ich habe mich bis vor kurzem gewehrt, da mir die “Gegenargumente” sehr stichhaltig schienen.
Nun habe ich es ausprobiert, und ich finde, die Pro-Argumente überwiegen. Wie bei allen Social-Media-Anwendungen muss man aber darauf achten, sich während der Arbeit nicht zu sehr davon ablenken zu lassen und sich nicht in Diskussionen zu verlieren, damit Zeitaufwand und Nutzen in einem guten Verhältnis stehen.

Follow me :-) http://twitter.com/karinjanner

Mittwoch, 18 Juni 2008

mychocolate.com, hier ist es und heißt chocri.de

Wo bleibt mychocolate.com, habe ich in diesem Blogbeitrag gefragt.

Und hier ist es, allerdings unter einem anderen Namen:

chocri, http://chocri.de

logo-chocri.png, chocri.de

Endlich ist jemand auf die Idee gekommen,
die Themen Schokolade, Mass Customization und Social Commerce zusammen zu bringen, und zwar Michael Bruck und Franz Duge aus Berlin, beide 22 Jahre jung.

Vor knapp zwei Jahren haben sie ihren “Shocoladen” gegründet, dort vertreiben sie Schokobrunnen über das Internet.

Nun wollen sie mit chocri für Schokoladenliebhaber eine Alternative zu “all diesen standardisierten Schokoladentafeln der großen Hersteller” anbieten.

“Der Kunde kann sich bei uns seine Lieblingsschokolade zusammenstellen. Er hat dabei die Auswahl zwischen den (mindestens) drei Grundsorten (Vollmilch, Zartbitter und weißer Schokolade) und etwa 60-80 Zutaten. Die Zutaten reichen von Ananasstückchen bis zu Zimt oder aber auch mit Chilifäden oder Blattgold kann man seine Schokolade verzieren lassen. Alles nach Kundenwunsch.”

Offizieller Start des chocri-Projektes ist der 1. September 2008.
Aber schon jetzt gibt es Testtafeln und man kann sich über den Stand des Projektes informieren:

Ein chocri-Blog ist schon aufgesetzt, und auch eine Community soll entstehen.
“Hier können sich interessierte Besucher und natürlich auch Kunden anmelden um sich mit anderen Schokoliebhabern auszutauschen. Außerdem werden hier alle vom Kunden bereits bestellten Schokotafeln als Originalfoto zu sehen sein. Ebenfalls können sich alle Nutzer eine Schokowunschliste zusammenstellen, die dann im eigenen Profil zu sehen ist und auch per E-Mail an Freunde oder die Familie geschickt werden kann ;-)
Ein Forum zum Austausch über alles rund um Schokolade wird selbstverständlich auch nicht fehlen. In unserer Schokocommunity wird es auch regelmäßig Wettbewerbe geben, wo die besten Kompositionen von den Nutzern gekürt werden.”

Die Community wird von Anfang an einbezogen:
Das chocri-Blog wurde im Mai mit einer Abstimmung zur Namenswahl gestartet.
Für den Namensspender gab es als Belohnung ein Schokipaket, leider wurde es nicht mein Vorschlag mychocolate.com oder myschoki.com :-(
Das Paket ging am 12.6. an Manja, die chocri als Wortschöpfung aus “Schokolade” und “kreieren” schuf. Mir gefällt der Name, ich finde ihn allerdings nicht so einfach zu buchstabieren. Versehentlich habe ich ihn vorher schon mit “k” geschrieben. Aber wenn man sich die gängigen Web 2.0-Namen wie qype, yigg und Co anschaut, scheinen das die Leute ja auf die Reihe zu kriegen…

Und heute gibt es schon wieder 2 chocri-Tafeln: für fleißige Lieblingszutatenkommentierer. 80 Zutaten sollen angeboten werden, die ersten 5 sind schon mal genannt:
Goldpuder
Chilifäden
Chilischoten ;-)
Mandeln
Blütenblätter

Nach mymuesli.com, YouBar und ähnlichen Mass Customization Angeboten für Nahrungsmitteln wurde es ja auch Zeit, dass jemand auf die Schokoladen-Idee kommt.
Ich freue mich, dass es 2 junge Leute aus Berlin sind und nicht Herr Zotter, der eh schon genug Kohle macht mit seiner Schoki. (…und der mir auf meine Anfrage nach der Preisliste für seine maßgeschneiderten Einwickelpapiere nicht mal geantwortet hat, als ich fragte, ob ich die in meinem Blog veröffentlichen darf…)

Ich finde die Idee wirklich gut und ich denke, sie hat Potenzial, zum richtigen Renner zu werden.
Warum: Weil die Mass-Customization-Social-Shopping-Geschichte bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist und Schokolade das perfekte Produkt dafür ist:

  • Es gibt genug Schokofreaks – Leute, die eine Leidenschaft für Schokolade haben (“Otako” bezeichnet Seth Godin das in seinem Buch Purple Cow, nach dem japanischen Wort für etwas, das mehr als ein Hobby ist, sich aber noch nicht zur Besessenheit entwickelt hat)
  • Der Trend der “kleinen Genüsse”, der von allen bekannten Trendforschern als wichtiger Verbrauchertrend beschrieben wird (die erste war Faith Popcorn), wird durch dieses Produkt bestens bedient (“Vielbeschäftigte, gestresste Verbraucher, die eine schnelle Befriedigung suchen, belohnen sich selbst mit etwas Luxus…”)
  • Maßgefertigte Schokolade ist ein Produkt, das auch für die Werbebranche interessant ist – die ja immer auf der Suche nach dem passenden, möglichst individuellen, möglichst originellen Geschenk ist…

Übrigens bin nicht nur ich von dem Potenzial dieser Idee überzeugt; auch Robert Basic hält sie für gut und hat in seinem Blog über chocri berichtet. Da er zu den glücklichen Schokotestern zählte, gibt es dort auch schöne bunte Fotos. :-)

Open Source Marketing
Die Community von Anfang an mit entscheiden lassen, man kann das “Open-Source-Marketing” nennen, diesen Ansatz mag ich sehr;
die erste Erfolgsgeschichte, die ich von einem Unternehmen gehört habe, das so vorgegangen ist, war die des australischen Bieres Blowfly, die 2005 durch die Blogosphäre gegangen ist (Berichte z.B. hier, hier oder hier oder im Buch “Viral Marketing von Sascha Langner)
…was später aus dem Bier geworden ist, weiß ich allerdings nicht, die Internetseite gibt es nicht mehr…

Daumendrück:
Ich drücke den Jungs die Daumen, dass was draus wird, aus der chocri-Idee – eine Erfolgsgeschichte wie Blowfly Beer (aber in 3 Jahren soll es das Projekt auch noch geben…), mymuesli oder Spreadshirt!

Mein Tipp:
Weiter mit dem Open Source Marketing, und ran an die Blogosphäre, Blogger für die Schoki begeistern, online und offline (Barcamps, Webmontage…), und schöne Geschichten für Mundpropaganda-Marketing schaffen!

Warum ich das alles schreibe?
Weil ich Schoki will natürlich ;-)
Vielleicht gibt`s ja auch mal was für fleißige Blogger…


Dienstag, 03 Juni 2008

Buchrezension: Web 2.0 von Tom Alby

Seit längerer Zeit wieder einmal eine Buchrezension:

Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien von Tom Alby
ist Anfang 2008 in der 3. Auflage erschienen (die erste ist 2006 herausgekommen).

Web 2.0 von Tom AlbyInhalt:
Web 2.0 – dieser Begriff ist in aller Munde, doch was verbirgt sich genau dahinter, und was gibt es dazu für Konzepte, Anwendungen, Technologien?
Diesen Fragen widmet sich Tom Alby in seinem Buch – ausführlich und übersichtlich.

Im ersten Kapitel beleuchtet er den Begriff. Ist es ein Hype? Ist es die logische Weiterentwicklung des Web?
Eine offizielle Definition für den Begriff gibt es nicht, auch Tom Alby bastelt keine. Er beleuchtet aber einerseits technische Entwicklungen, andererseits die Nutzer mit ihren veränderten Gewohnheiten und Vorlieben im Netz – und erklärt, welche Einflüsse zum „neuen Web“, mit Beteiligung und Teilhabe, beigetragen haben.

Die nächsten Kapitel beschäftigen sich mit den allseits bekannten Web 2.0-Anwendungen: Blogs, Podcasts und Social Networks/ Communities.
Was sind Blogs bzw. was ist so neu an Blogs? Was unterscheidet Blogs von „herkömmlichen“ Webseiten, wie/ wofür kann man sie nutzen? Wie stehen Unternehmen zu Blogs, wie die klassischen Medien? Blogs in der Bildung, Blogs in der Politik – wie sieht hier die Situation in Deutschland aus, wie könnte sie in Zukunft aussehen (wenn wir bspw. einen Blick nach Amerika werfen…)
Auch technische Hinweise und Tipps zum Aufsetzen eines eigenen Blogs werden gegeben.
Was sind Podcasts, wie erstellt man sie, wofür werden sie eingesetzt, was gibt es für bekannte Podcasts?
Was ist Social Software und was gibt es hier für Anwendungen? Wikipedia, Flickr, del.icio.us, Facebook usw. – was sind die Konzepte dahinter? Was sind die Beweggründe für die User, sich einzubringen? Aber auch: Wer hat das Ding gelauncht, wer hat es dann wem um wie viel Mio Euro abgekauft…

Ein Kapitel beschäftigt sich mit Taxonomie versus taggen/ Folksonomy, ein weiteres widmet sich Technologien und Entwicklungskonzepten wie Ajax, RSS/Atom, Ruby… und zeigt Entwicklungen und Vor-/ Nachteile auf.
Auch Geschäftsmodelle im Internet werden besprochen.

Zu guter Letzt: Wie wird es weitergehen? Ist ein Web 3.0 in Aussicht? Diese und andere Fragen stellt er in seinen Interviews, die den letzten Teil des Buches bilden. Johnny Häusler (Spreeblick), Oliver Wagner (Lycos), Stefan Niggemeier (Bildblog) und andere standen Frage und Antwort.

Das Buch ist 2006 zum ersten Mal erschienen, 2008 nun schon in der 3. Auflage. Bei diesem Thema ist es natürlich notwendig, in kurzen Abständen zu aktualisieren. An manchen Stellen hatte ich aber das Gefühl, dass man da bei der Aktualisierung etwas übersehen hat…

Fazit: Ein gelungenes Buch, das Technologien und Anwendungen rund um das Thema Web 2.0 behandelt und zahlreiche praktische Beispiele gibt, interessant sind auch die Interviews (wenn auch eher oberflächliche Fragen gestellt werden). Liest sich zügig und leicht.
Lesenswert für alle, die sich einen Überblick über „Web 2.0“ verschaffen wollen. Und auch für die, die schon mit diesem Thema vertraut sind, aber eine gute Übersicht brauchen können. Wer richtig tief in das Thema einsteigen will, sollte sich weiterführende Literatur zu den einzelnen Themen besorgen; wer eine wissenschaftliche Abhandlung sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich.

Blog zum Buch: Früher gab es ein Blog zum Buch, das ist aber jetzt integriert in Tom Albys Blog macophilia.de, tag web 2.0.
Und das schreibt Tom Alby in seinem Blog zum Erscheinen der 3. Auflage.

Kaufen kann man das gute Stück z.B. bei
Amazon: Web 2.0. von Tom Alby

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 22 Mai 2008

Kostenlose E-Books rund um das Thema Internetmarketing 2

Nachdem ich schon wieder einige interessante kostenlose E-Books entdeckt habe und nicht noch mehr Ergänzungen in meinen alten Post schreiben will, mache ich einen neuen draus.
Die folgenden Links führen zum Downloadbereich der Bücher.

Meine Liste:

  1. Praxistipps Dialogmarketing (Kurzfassung des Buches von Torsten Schwarz/ Marketing Börse)
  2. Internetrecht (Prof. Dr. Thomas Hoeren März 2008)
  3. Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger (Johannes Beus)
  4. Werbung im Internet: Werberecht (Max-Lion Keller und Arndt Nagel; Januar 2008)
  5. Wie schreibe ich Internet-Texte? (Sebastian Preuss)
  6. 7 Schritte für effizienteres Suchmaschinen-Marketing (Omniture)
  7. Google Adwords made easy (Brad Callen)
  8. “Mini-Books” aus der Edition Praxis.Wissen des Verlages Business Village, wie z. B. WOW-Marketing oder Effizientes Suchmaschinen-Marketing (Thomas Kaiser)
  9. Website Profit (Melanie Tamblé und Andreas Winkler, 2. Auflage vom März 2005)
  10. Suchmaschinen-Marketing für Entscheider (Bloofusion Germany GmbH)
  11. Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung (Thomas Promny/ SEO News Blog, Februar 2008)
  12. www.e-commerce-leitfaden.de (Forschungsinstitut ibi research, Universität Regensburg, Februar 2008)
  13. Das Zen des Bloggens (Hunter Nuttall, deutsche Übersetzung: Jan Tißler/ Upload Magazin, April 2008)

Neu dazugekommen:

14. Das Online Marketing Buch (Jörg Eugster; die gedruckte Version gibt es im
Verlag Marketing&Kommunikation; 2. Aufl. 2007)
15. Web 2.0 zum Mitmachen – die beliebtesten Anwendungen (Online Broschüre
Corinna Lange, O`Reilly Verlag, Juni 2007)
16. Abmahnung erhalten? (Max Lion Keller, März 2008)
17. Marketing 2.0 – das Blogbuch (Michael Domsalla / Marketing Welten, Mai 2008)
18. Guerilla Marketing Buch (Buch in Weblog-Form + e-Book zum Download, die Kapitel einzeln als Podcast; Felix Holzapfel, Mai 2006)
19. Mehrere e-Books von David Meerman Scott:
z.B. The New Rules of Viral Marketing (2008), New Rules of PR (Kurzfassung des im Juni 2007 erschienenen Buches “The New Rules of Marketing & PR”) und andere.
20. Effective Internet Presence von Ted Demopoulos, 2008. Hier geht es um Self-Marketing im Internet und was man für die eigene Online-Reputation tun kann.
21. MarketingApple: 5 secrets of the world´s best marketing machine (Online-Broschüre von Steve M. Chazin, 2007)

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Die ersten 10 Tipps habe ich von werbeanzeige.de, dort sind diese e-Books auch genauer beschrieben, ein paar habe ich selbst gefunden und für den Tipp zu Buch Nr. 17 danke ich Christian Henner-Fehr!