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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

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Mittwoch, 11 November 2009

Community Camp Berlin 2009

Am 1. + 2. November fand in Berlin das 2. “Community Camp” statt – ein BarCamp mit Schwerpunkt Communties, es ging dabei um

“sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.”
(CommunityCamp Berlin)

Die Location

Das CommunityCamp fand – wie auch im vergangenen Jahr – in der cimdata Medienakademie Berlin (Institut Charlottenburg) statt.
Ein guter Ort für ein BarCamp – angenehme Atmosphäre, genug Platz und getrennt begehbare Sessionräume – Leute mit einem so schlechtem Orientierungssinn wie ich haben allerdings ein paar Kilometer abgespult, denn die Räumlichkeiten waren ziemlich weitläufig ;-)

Die Sessions

Ich habe selbst keine Session abgehalten, aber einige besucht.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir:

“Ich bin nicht gern allein”

markus seim session community camp

Eine Session von Markus Seim, der über die ersten Schritte beim Community-Aufbau der Wohncommunity zimmerschau.de berichtete, hier seine Session-Ankündigung:

“Wie gewinnt man Besucher und Mitglieder für seine Community? Erfahrungsbericht über unsere Konzepte und Erfahrungen. Die Session soll vor allem zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Entwickeln von neuen Ideen/Wegen zur Mitgliedergewinnung dienen.”

(Da mir die Idee einer Zeig-wie-Du-wohnst-Community gut gefiel, habe ich hier im Blog gleich über zimmerschau.de geschrieben…).

 

Klobesen mit Kindersicherung - Tschibo IdeasTchibo Ideas – 1 Jahr nach dem Start der Plattform
Auf dem Community Camp 2008 stellte Tchibo seine Ideen-Plattform vor, nun wurde Resummée gezogen:
“1 Jahr Retrospektive (Vom Launch der Ideen-Community bis zum Launch der ersten Community Generated Products)”, von Marcus und André

Die ersten von der Community entworfenen Produkte sind bereits in den Tschibo-Filialen erhältlich, wie z.B. dieser Klobesen mit Kindersicherung, damit sich die lieben Kleinen nicht damit die Haare bürsten… (siehe Foto)

 

Eine interessante Session zu Motivation und Bedürfnisbefriedigung hat Frank Oetke abgehalten:
Warum machen Menschen in online Communities mit?

16 Motive hatte er bei Communitymitgliedern identifiziert, die stellte er zur Diskussion:

  1. Macht (Streben nach Erfolg, Leistung, Führung)
  2. Unabhängigkeit, Teamorientierung (Streben nach Freiheit, Autarkie)
  3. Neugier (Streben nach Wissen und Wahrheit)
  4. Anerkennung (Streben nach sozialer Akzeptanz, Zugehörigkeit und positivem Selbstwert)
  5. Ordnung (Streben nach Stabilität, guter Organisation)
  6. Sparen / Sammeln (Streben nach dem Anhäufen von Gütern)
  7. Ehre, Ziel- & Zweckorientierung (Streben nach Loyalität und charakterlicher Integrität)
  8. Idealismus (Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Fairness)
  9. Beziehungen (Streben nach Freundschaft, Kameradschaft, Humor)
  10. Familie (Streben nach eigenen Kindern, Familie)
  11. Status (Streben nach Reichtum, sozialer Status)
  12. Wettkampf (Streben nach Konkurrenz, Kampf, Vergeltung)
  13. Romantik, Eros, Schönheit (Streben nach erotischem Leben, Sexualität und Schönheit)
  14. Essen (Streben nach Essen und Nahrung)
  15. Körperliche Aktivität (Streben nach Fitness und Bewegung)
  16. Emotionale Ruhe (Streben nach Entspannung und emotionaler Sicherheit)

Genaueres + Argumente + Ideen dazu  gibt es auf Franks Website.
Als 17. Motiv wurde in der Diskussionsrunde „Aggressionsabbau“ genannt.

 

Da gab es noch ein paar andere spannende Sessions, die ich besucht habe, z.B. “Kulturmanagement 2.0″ von ?? oder die Vorstellung einer neuen Ideenplattform von?? –> ich habe mir leider nicht alles gemerkt und gehofft, in der Sessiondokumentation dazu fündig zu werden.
Vielleicht schreiben noch alle ihre Sessions dort hinein, dann kann ich sie einfach verlinken…

Stimmung, Drumherum, Essen…

community camp lounge

Die Stimmung war entspannt und locker, die Leute waren zu Diskussionen aufgelegt. Das Essen war lecker, der Senseo Kaffee auch, wenngleich sich herausstellte, dass Senseo Maschinen besser in einem 1-Personen Haushalt aufgehoben sind als auf einem BarCamp, denn mit dieser Belastung hatten die Dinger Probleme…

Etwas mehr Sessions hätten abgehalten werden können, ein Teil der Sessionräume blieb leer, die anderen waren umso voller.
Aber beschweren gilt nicht, ich habe ja auch keine abgehalten…

ulrike-schmid-karin-janner-communitycampEs ist immer wieder schön, die BarCamper nicht nur auf Twitter, sondern auch offline zu treffen, neben Leuten, die man immer auf BarCamps, Webmontagen und Twittwochen trifft wie z.b. Stefan Evertz, Robert Basic oder Stefan Wolpers waren auch alle möglichen Community Manager anzutreffen, die das erste Mal auf ein BarCamp gekommen sind (dazu HIER ein schöner Blogbeitrag).

Es freut mich auch sehr, dass ich Ulrike Schmid (im Foto rechts, die links bin ich…) ermuntern konnte, mit auf das Community Camp zu kommen, ich hoffe, ich habe sie damit auf den BarCamp-Geschmack gebracht :-)

Herzlichen Dank

an die Organisatoren!

Und hier noch ein paar Fotos

 

Meinen Bericht vom 1. Community Camp 2008 gibt es übrigens HIER

Freitag, 05 Juni 2009

Montag, Dienstag, Twittwoch…

twitter twittwoch berlin #twb tweetup

Idee auf Twitter geboren –> Anklang gefunden  –> Name gefunden –> und schon gibt es eine neue Veranstaltungsreihe zu Social Media:
Den Twittwoch, ein monatliches Treffen von Twitterern und anderen Netzbewohnern.

Nach einem ersten Treffen im Coffee Karma / Berlin (13.5.09), zu dem sich  ca. 30 Teilnehmer einfanden, fand der Juni-Twittwoch 3 Wochen später bereits in 4 Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München) statt – in Berlin mit geschätzten 150 Leuten (die Teilnehmerliste wird demnächst auf dem Twittwoch-Blog veröffentlicht).

Fotos vom Juni-Twittwoch in Berlin

Vorträge von Stefan Wolpers und Nico Hagenburger, @twittquiz = Städteübergreifendes Twitterquiz um Freibier :-)

Was passiert auf einem Twittwoch?

“Wir hoffen auf 3 – 4 kurze Präsentationen (10 bis maximal 15 min mit anschließender Diskussion) aus dem weiten Feld des Social-Media-Marketing im Allgemeinen und dem Microblogging im Besonderen. 

Von besonderem Interesse sind z.B.:

  • Praxisbeispiele
  • Checklisten
  • Kampagnen
  • Portraits der Arbeit im eigenen Unternehmen

Es ist beabsichtigt, zumindest einige der Präsentationen aufzunehmen und öffentlich als Video bzw. viaSlideShare verfügbar zu machen.”
(Quelle: Twittwoch Blog)

Wann ist Twittwoch?

Jeden ersten Mittwoch im Monat ist Twittwoch, der nächste also am 1. Juli (in Berlin wieder im Newthinking Store).

Kosten, Anmeldung?

Twittwochs sind kostenlos, Einbringen eigener Ideen, Unterstützung, Vorträge erwünscht. Anmeldung nicht notwendig, einfach vorbeikommen.

Veranstalter sind

Berlin: Stefan Wolpers (@StefanW) und Nico Hagenburger (@Hagenburger) (- und gemeinsam sind sie @Susuh)
Hamburg: Cem Basman (@CemB)
Köln: Dieter Scholt (@zoomer49)
München: Mirko Lange (@talkabout) und Thomas Pfeiffer (@codeispoetry)

Infos

Twittwoch-Blog: http://www.twittwoch.de
Twitter: @Twittwoch

Und hier die Präsentationen aus Berlin

(vielen Dank an die beiden!!)

Stefan Wolpers:  Beobachtungen zu Twitter

Nico Hagenburger: Twitter-Profilgestaltung


Montag, 11 Mai 2009

Twitter: Was ist eine Twitterwall, also eine Twitterwand?

Die Twitterwall – bei Web 2.0 Konferenzen und -Unkonferenzen mittlerweile üblich.
Doch wenn man Nicht-Twitterern und Nicht-Web2.0-Konferenzgängern davon erzählt, erntet man meist ungläubiges Kopfschütteln.

Daher hier die Erklärung:

Was ist eine Twitterwall?

An einer Twitterwall sammelt man alle tweets, die mit einem bestimmten Schlagwort gekennzeichnet sind.
(Wer nicht weiß, was “tweets” sind und eine Einführung in Twitter braucht, findet sie HIER).
Man vereinbart eine Buchstaben -oder Zahlenkombination als Codewort für die Twitterwand. Alle Tweets, die mit diesem Codewort abgesetzt werden, erscheinen automatisch auf der Twitterwand.
(Bei Veranstaltungen: die Tweets erscheinen auf der Wand, egal, ob sie von Besuchern der Veranstaltung oder von sonstwo aus dem Web abgesetzt werden)

Wozu braucht man eine Twitterwall?

Eine Twitterwand eignet sich also bestens für Veranstaltungen, die Teilnehmer aus dem gesamten Web einbeziehen möchten – bei denen Partizipation also nicht auf die physischen Besucher der Veranstaltung beschränkt ist.

Zwischenfragen und Einwürfe zu Vorträgen oder Workshops, Themen aus parallel laufenden Workshops, aber auch Belangloses rund um die Veranstaltung kann sowohl aus der Veranstaltung heraus als auch in die Veranstaltung hinein getwittert werden – und alle, die die Twitterwand vor sich haben, können die Tweets lesen und beantworten.

Die Twitterwand kann man also zu Hause oder im Büro mitverfolgen oder aus der Veranstaltung selbst, wo sie meist mittels Beamer groß an die Wand geworfen wird.

Beispiel: die Twitterwall der next09

z.B. die Twitterwall der next09
http://next09.twitterwallr.com
Auch heute, bald eine Woche nach der Veranstaltung wird noch aktiv über die Konferenz getwittert; um auf der Twitterwand zu erscheinen benutzt man den Code #next09

twitterwall next09

Selbst eine Twitterwall bauen

Mit Twitterwallr kann man seine eigene Twitterwand bauen – für BarCamps für alle ist das sogar kostenlos.
Ein anderer Anbieter ist http://www.twitterwall.me.

Verwandte Artikel

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Donnerstag, 07 Mai 2009

Das war die Next09

next

Die next conference hat gestern + vorgestern (5.+6. Mai) zum 4. Mal in Hamburg/Kampnagel stattgefunden.

“Share Economy”war Schwerpunktthema dieses Jahres.

Fotos
Ich war mit Frank Tentler (Duisburger Philharmoniker, @philharmoniker) dort, hier unser Fotostream.

Das Programm
Über 100 Sprecher waren eingeladen, hier die Sprecherliste.

Meine persönlichen Highlights des Programms waren

  • Jeff Jarvis (Autor von “What would Google Do”): Witziger Vortrag (aber wenn man das Buch kennt nichts Neues) – Zusammenfassung des Vortrags im Hamburger Abendblatt
  • Jeff Jarvis + Umair Haque  “When money talks” – eine lebendige Diskussion über Geschäftsmodelle und die Philosophie des Geldverdienens im Internet, Bericht von Jan Tißler/ t3n und auf Spiegel online.
  • Brian Solis über “Social Economy” – es ging darum, wie man im Netz kommunizieren sollte, wie man sich im Netz darstellt und auch, wie man es schafft, sich vom “Grundrauschen” abzuheben – hier Bericht von Jan Tißler, ein Video gibt es bei Andrea Vascellari
  • Steve Rubel “The Power of Pull – Become Digitally Discoverable
  • Nicole Simon über Twitter in Unternehmen (Mitschnitt bei ifranz.TV, hier auf YouTube)
  • Martin Oetting im Konfrontationsgespräch gegen Sven Markschläger (Jägermeister) – viral online oder viral offline – was funktioniert besser -bekannt spritzig und provokativ moderiert von Sascha Lobo

Stimmung + Atmosphäre
Die Stimmung war gut, das Kampnagel hat genau meinen Geschmack getroffen.
Gespräche geführt, Leute getroffen, Kaffee getrunken, lecker gegessen… was will man mehr…

Berichte, Twitter, Videos
Berichte über die next09 gibt es hier:

Bekanntlich wird heute eher getwittert als gebloggt, was so bei Twitter über die next09 geredet wurde findet man auf #hashtags, und hier ist die Twitterwall der next09 (über hashtag #next09).

Im next-Kanal von sevenload sind schon die ersten Videos zu sehen, weitere werden folgen.

gepostet von Karin Janner
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Montag, 04 Mai 2009

Noch schnell ein Ticket für die next 09?

next

Morgen + übermorgen, am  5. +  6. Mai 09, findet die next conference 2009 statt – Veranstaltungsort ist das  Kampnagel in Hamburg.

Die Konferenz findet 2009 zum 4. Mal statt (nach next06, next07 und next08) und wird von  der Agentur SinnerSchrader organisiert. Sie  ist eine der wichtigsten Web 2.0 Trend – und Networking Konferenzen in Europa; erwartet werden 1.500 Teilnehmer (hier die Teilnehmerliste).

“Share Economy”

ist Schwerpunktthema dieses Jahres.
Der Begriff stammt von Martin Weitzman, Wirtschaftswissenschaftler und Harvard-Professor, die Idee dahinter ist folgende:

The more we share our success with others, the more we profit ourselves. This applies to humans as well as brands.

Wie das Thema auf der Konferenz umgesetzt werden soll, ist hier im next-Blog nachzulesen: Share Economy.

Das Programm

Das Programm ist vielversprechend, er werden über hundert internationale Sprecher erwartet, darunter

Hier die vollständige Sprecherliste.

Ich werde morgen + übermorgen dabei sein (wer noch? vielleicht ein kleiner Kommentar…?) und freue mich schon darauf!
Wer noch kein Ticket hat kann sich noch schnell über die stART Konferenz eines besorgen, als Partnerkonferenz bekommt unsere Community 20% Rabatt – Rabattcode HIER.

 

gepostet von Karin Janner
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Freitag, 31 Oktober 2008

Terminankündigung: Community Camp Berlin 08
am 1. und 2. November

In Berlin jagt ein BarCamp das andere…
Das BarCamp Berlin3 ist erst 2 Wochen her, morgen + übermorgen gibt es hier schon wieder ein BarCamp:

Community Camp Berlin Logo

Das Community Camp Berlin 08 - ein ThemenCamp rund um soziale Netzwerke – findet am 1. und 2. November 2008 an der cimdata Medienakademie Berlin (Institut Charlottenburg) statt.

“Gegenstand dieses Themencamps sind sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.”

Für Kurzentschlossene: 300 Teilnehmer sind erwünscht, angemeldet sind bisher um die 250 –> es sind noch Plätze frei.

Hier die Eckdaten:

Wann
1. und 2. November 2008
8:30 Uhr: Einlass
9:00 Uhr: Frühstück
Samstag ab 19:00: Party

Sonntag: Ende 16 Uhr

Wo?
cimdata Medienakademie
Hinterer Gebäudeteil
Windscheidstr. 18,
10627 Berlin

bei GoogleMaps

Raumplan und weitere Infos zu Zeit + Ort hier.

Ich werde dort sein – wer noch?