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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

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Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
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Mittwoch, 18 Juni 2008

mychocolate.com, hier ist es und heißt chocri.de

Wo bleibt mychocolate.com, habe ich in diesem Blogbeitrag gefragt.

Und hier ist es, allerdings unter einem anderen Namen:

chocri, http://chocri.de

logo-chocri.png, chocri.de

Endlich ist jemand auf die Idee gekommen,
die Themen Schokolade, Mass Customization und Social Commerce zusammen zu bringen, und zwar Michael Bruck und Franz Duge aus Berlin, beide 22 Jahre jung.

Vor knapp zwei Jahren haben sie ihren “Shocoladen” gegründet, dort vertreiben sie Schokobrunnen über das Internet.

Nun wollen sie mit chocri für Schokoladenliebhaber eine Alternative zu “all diesen standardisierten Schokoladentafeln der großen Hersteller” anbieten.

“Der Kunde kann sich bei uns seine Lieblingsschokolade zusammenstellen. Er hat dabei die Auswahl zwischen den (mindestens) drei Grundsorten (Vollmilch, Zartbitter und weißer Schokolade) und etwa 60-80 Zutaten. Die Zutaten reichen von Ananasstückchen bis zu Zimt oder aber auch mit Chilifäden oder Blattgold kann man seine Schokolade verzieren lassen. Alles nach Kundenwunsch.”

Offizieller Start des chocri-Projektes ist der 1. September 2008.
Aber schon jetzt gibt es Testtafeln und man kann sich über den Stand des Projektes informieren:

Ein chocri-Blog ist schon aufgesetzt, und auch eine Community soll entstehen.
“Hier können sich interessierte Besucher und natürlich auch Kunden anmelden um sich mit anderen Schokoliebhabern auszutauschen. Außerdem werden hier alle vom Kunden bereits bestellten Schokotafeln als Originalfoto zu sehen sein. Ebenfalls können sich alle Nutzer eine Schokowunschliste zusammenstellen, die dann im eigenen Profil zu sehen ist und auch per E-Mail an Freunde oder die Familie geschickt werden kann ;-)
Ein Forum zum Austausch über alles rund um Schokolade wird selbstverständlich auch nicht fehlen. In unserer Schokocommunity wird es auch regelmäßig Wettbewerbe geben, wo die besten Kompositionen von den Nutzern gekürt werden.”

Die Community wird von Anfang an einbezogen:
Das chocri-Blog wurde im Mai mit einer Abstimmung zur Namenswahl gestartet.
Für den Namensspender gab es als Belohnung ein Schokipaket, leider wurde es nicht mein Vorschlag mychocolate.com oder myschoki.com :-(
Das Paket ging am 12.6. an Manja, die chocri als Wortschöpfung aus “Schokolade” und “kreieren” schuf. Mir gefällt der Name, ich finde ihn allerdings nicht so einfach zu buchstabieren. Versehentlich habe ich ihn vorher schon mit “k” geschrieben. Aber wenn man sich die gängigen Web 2.0-Namen wie qype, yigg und Co anschaut, scheinen das die Leute ja auf die Reihe zu kriegen…

Und heute gibt es schon wieder 2 chocri-Tafeln: für fleißige Lieblingszutatenkommentierer. 80 Zutaten sollen angeboten werden, die ersten 5 sind schon mal genannt:
Goldpuder
Chilifäden
Chilischoten ;-)
Mandeln
Blütenblätter

Nach mymuesli.com, YouBar und ähnlichen Mass Customization Angeboten für Nahrungsmitteln wurde es ja auch Zeit, dass jemand auf die Schokoladen-Idee kommt.
Ich freue mich, dass es 2 junge Leute aus Berlin sind und nicht Herr Zotter, der eh schon genug Kohle macht mit seiner Schoki. (…und der mir auf meine Anfrage nach der Preisliste für seine maßgeschneiderten Einwickelpapiere nicht mal geantwortet hat, als ich fragte, ob ich die in meinem Blog veröffentlichen darf…)

Ich finde die Idee wirklich gut und ich denke, sie hat Potenzial, zum richtigen Renner zu werden.
Warum: Weil die Mass-Customization-Social-Shopping-Geschichte bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist und Schokolade das perfekte Produkt dafür ist:

  • Es gibt genug Schokofreaks – Leute, die eine Leidenschaft für Schokolade haben (“Otako” bezeichnet Seth Godin das in seinem Buch Purple Cow, nach dem japanischen Wort für etwas, das mehr als ein Hobby ist, sich aber noch nicht zur Besessenheit entwickelt hat)
  • Der Trend der “kleinen Genüsse”, der von allen bekannten Trendforschern als wichtiger Verbrauchertrend beschrieben wird (die erste war Faith Popcorn), wird durch dieses Produkt bestens bedient (“Vielbeschäftigte, gestresste Verbraucher, die eine schnelle Befriedigung suchen, belohnen sich selbst mit etwas Luxus…”)
  • Maßgefertigte Schokolade ist ein Produkt, das auch für die Werbebranche interessant ist – die ja immer auf der Suche nach dem passenden, möglichst individuellen, möglichst originellen Geschenk ist…

Übrigens bin nicht nur ich von dem Potenzial dieser Idee überzeugt; auch Robert Basic hält sie für gut und hat in seinem Blog über chocri berichtet. Da er zu den glücklichen Schokotestern zählte, gibt es dort auch schöne bunte Fotos. :-)

Open Source Marketing
Die Community von Anfang an mit entscheiden lassen, man kann das “Open-Source-Marketing” nennen, diesen Ansatz mag ich sehr;
die erste Erfolgsgeschichte, die ich von einem Unternehmen gehört habe, das so vorgegangen ist, war die des australischen Bieres Blowfly, die 2005 durch die Blogosphäre gegangen ist (Berichte z.B. hier, hier oder hier oder im Buch “Viral Marketing von Sascha Langner)
…was später aus dem Bier geworden ist, weiß ich allerdings nicht, die Internetseite gibt es nicht mehr…

Daumendrück:
Ich drücke den Jungs die Daumen, dass was draus wird, aus der chocri-Idee – eine Erfolgsgeschichte wie Blowfly Beer (aber in 3 Jahren soll es das Projekt auch noch geben…), mymuesli oder Spreadshirt!

Mein Tipp:
Weiter mit dem Open Source Marketing, und ran an die Blogosphäre, Blogger für die Schoki begeistern, online und offline (Barcamps, Webmontage…), und schöne Geschichten für Mundpropaganda-Marketing schaffen!

Warum ich das alles schreibe?
Weil ich Schoki will natürlich ;-)
Vielleicht gibt`s ja auch mal was für fleißige Blogger…


Montag, 07 April 2008

E-Commerce-Trend: live-shopping

Im Newsletter von Auktionsideen.de ist sie schön beschrieben:
Die Idee der Live-Shopping-Portale und warum es sich lohnt, sich damit näher auseinander zu setzen.

Was versteht man unter Live-Shopping und wie funktioniert es?

“Eine neue Einkaufsform erobert Deutschland immer stärker und versetzt die Kunden damit in einen Konsumrausch, den es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben hat. Die Rede ist vom sogenannten Live-Shopping, einer Online-Einkaufsmethode, bei der pro Shop an jedem Tag nur ein einziges Produkt angeboten wird, dies allerdings zu einem außergewöhnlich guten und günstigen Preis.
Zu einer bestimmten Uhrzeit, in vielen Fällen um Mitternacht, startet jeweils ein neuer Produktzyklus, der insgesamt 24 Stunden lang anhält. Dabei wird das aktuelle Tagesprodukt umfassend vorgestellt. Die Möglichkeit zum Kauf ist dabei auf die ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung beschränkt. Nach Ablauf der Zeit wird das nächste Produkt vorgestellt und das vorherige ist nicht mehr verfügbar.
Während der Angebotszeit wird darüber hinaus meist dargestellt, welche Menge bereits verkauft und welche noch verfügbar ist. So kann es einem zögerlichen Käufer durchaus passieren, dass ein Produkt ausverkauft ist, bevor er seine Entscheidung getroffen hat. (…) In jedem Fall nimmt der Kunde das Angebot als unwiederbringliche Chance war. Kauft er nicht innerhalb der ersten 24 Stunden, so steht ihm das Produkt zu dem angebotenen Preis nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig erlebt er, dass sich die verfügbare Menge fortlaufend reduziert. Dies zeigt ihm zum einen, dass andere Kunden die Entscheidung bereits vor ihm getroffen haben, zum anderen, dass er dem Risiko eines vorzeitigen Ausverkaufes ausgesetzt ist. Diese Faktoren begünstigen den erfolgreichen Verkauf von Produkten in einem erheblichen Umfang, wie aktuelle Studien und Zahlen eindrucksvoll belegen.
Schätzungen zufolge beträgt das Marktvolumen in Deutschland in diesem Jahr bereits 15 bis 20 Millionen Euro – Tendenz stark steigend.

(Quelle: Auktionsideen.de, Newsletter 4.4.2008)

Live-Shopping-Portale

woot_logoDas amerikanische Live-Shopping-Portal woot.com

aus Carrollton, Texas, besteht seit 2004. Anfangs gab es pro Woche ein Produkt, 2005 ist man auf täglichen Produktwechsel umgestiegen. In Newsletter- und Blogbeiträgen werden die Produkte dargestellt, an Kreativität bei der Beschreibung ihrer Produkte mangelt es den Machern nicht:
Photos, Video, Or Murder?” lautet die Headline der heute angebotenen Kodak-Digitalkamera. Und mit
““Wake up, Lassiter.” He felt the nudge in his side, sensed the presence of others in the room, opened his eyes…” beginnt dann die Story um die Kamera.
Nicht zu vergleichen mit der Einfallslosigkeit typischer deutscher Produktbeschreibungen… Ein Video gibt es auch, damit man gleich sieht, dass die Kamera so etwas hin bekommt, und natürlich eine ausführliche Darstellung der technischen Daten.

Die woot.com Community zählt mittlerweile über 800 000 registrierte Nutzer, der Jahresumsatz beträgt rund 40 Mio US-Dollar (Quelle: woot.com, Stand Februar 2008)

Hier ein Screenshot:

screenshot woot.com

 

logo guut.deDas führende Live-Shopping-Portal in Deutschland

ist guut.de. Der Name lässt die nahe Verwandtschaft zum Vorbild wood.com erkennen, ebenso die Art, die Produkte zu beschreiben (ich persönlich finde aber die amerikanische weitaus spritziger):

“Liebes Dr. Guut-Team, ich habe ein Problem.
Ich bin sehr attraktiv, trage einen raffinierten Namen – MOTOSLVR L9 -, habe eine traumhaft schlanke Modelfigur mit einem wundervollen TFT-Display und wie alle Mitglieder meiner sehr angesagten Familie ein hübsches Metalldesign…” –
so wird das Motorola-Handy präsentiert, das in diesem Moment noch 7:17:04 Std. zu haben ist – um 89,99 EUR statt um 228 (UVP). Und der Countdown läuft…

“Finanziert wird das von Robert Stephan und Peter Posztos gegründete Startup vom Holtzbrinck eLab. Erst kürzlich hat Holtzbrinck seine E-Commerce Ambitionen nochmals unterstrichen und zeigt mit Guut.de, dass es gewillt ist, auch in innovativere E-Commerce-Segmente vorzudringen”, hat Exciting Commerce dazu zu sagen. Bei Holtzbrinck eLab gibt es ein Interview mit den Gründern.

Hier ein Screenshot:
screenshot guut.de

 

Schutzgeld.de

Schutzgeldde ist der erste deutsche wood.com- Ableger und seit September 2006 online.

Weitere deutsche Live-Shopping-Portale sind Preisbock.de (hier gibt es das Angebot 7 Tage lang), sportlet.de für Sportartikel und ibood.com mit internationalem Angebot.

Schnäppchen-Jäger wird es immer geben, bei 1-Tages-Angeboten wird der Sportsgeist besonders herausgefordert. Platz für solche Angebote ist auf dem deutschen Markt ganz sicher noch. Einen Namen machen kann man sich am schnellsten, wenn man nicht Kraut und Rüben anbietet, sondern seine Angebote auf eine (möglichst lukrative…) Branche beschränkt und sich in dieser als Marktführer Live-Shopping positioniert – wie es Shopito, Deutschlands erster Live-Shopping-Anbieter für Schmuck, gerade testet. Shopito ist am 18.3.2008 online gegangen.

Das nötige Kleingeld dafür sollte man allerdings mitbringen. “Wir reden über ein nettes sechsstelliges Sümmchen”, so Peter Faisst, Schutzgeld.de, in einem förderland-Interview vom 31.08.2007.

Ergänzung am 9.4.: Für Schnäppchenjäger, die sich nicht täglich mühsam durch die einzelnen Angebote klicken wollen, hat Mathias Jacobs im Januar 2008 eine Live-Shopping-Übersichts-Webseite gelauncht:
myliveshopping.de
Hier gibt es jeden Tag die aktuellen Angebote von 22 (!!) Live-Shopping-Portalen auf einen Blick.
(Gefunden bei: Nico Zorn)

Ergänzung am 14.4.: Einen weiteren tagesaktuellen Live-Shopping-Guide gibt es bei GMX unter der Rubrik  Shopping/ Live-shopping.
Hier sind allerdings nur 7 Live-Shopping-Portale erfasst und er ist lange nicht so übersichtlich wie myliveshopping.de.
(Danke für den Hinweis, Sue)

Weiterführende Links:

Live-Shopping allgemein:
Exciting Commerce: Der Live-Shopping-Markt in Deutschland (10.3 2008)

woot.com:
lexikon2
(20.2.2008)
basicthinking.de: (28. 2. 2007)
wikipedia.org

guut.de:
Holtzbrinck eLab: Interview (28.3.2008)
TechDivision (20.3.2008)
Exciting Commerce (3.9.2007)

Schutzgeld.de:
Exciting Commerce (28.8.2007)

Preisbock.de
Förderland: Frisches Kapital für Preisbock.de (27.3.2008)
Internet World Business: Preisbock.de erhält Trusted-Shops-Siegel (20.2.2008)
Dontox.de Blog: Preisbock.de im Vergleich mit Dealirio.de (1.2.2008)

Sportlet:
Exciting Commerce (25.1.2007)
Interview Blog: Interview mit den Gründern (31.1.2007)

Shopito:
Exciting Commerce (18.3.2008)

Mittwoch, 12 März 2008

Mass Customization für Schokolade – wo bleibt mychocolate.com?

tirol-choco

Hannes Treichl schreibt über den Mass Customization-Ansatz eines japanischen Schokoladenherstellers – der sich lustigerweise “Tirol-Choco” nennt, warum auch immer. Auf der Webseite DecoCho können Prosumenten Ihre Bilder hochladen, um die kleinen Tirol-Schokoladen wickeln und 2-3 Wochen später werden sie per Post geliefert. Der Preis beträgt 20 US Dollar. Ich vertraue hier auf Hannes Treichels Japanischkenntnisse, ich selbst konnte den Inhalt der Website nicht entziffern.

Auch bei Zotter in Österreich kann man Schokoladen mit individuell gestalteten Schleifen umwickeln lassen.
Dazu lädt man sich die Schleifenvorlage als pdf, jpg oder psd herunter, gestaltet die weiße Fläche und schickt es als pdf wieder zurück. Dann wählt man eine Schokolade aus Zotters Sortiment und läßt bei Zotter drucken. Das ist allerdings erst ab einer Auflage von 100 Stück möglich, darunter druckt man die Schleifen selbst aus und bekommt von Zotter die schleifenlosen Schokoladen zugeschickt. Die Lieferzeit beträgt 10-14 Tage. Was das kostet wird auf der Internetseite nicht verraten, ich habe aber eine Preisliste angefordert und hoffe, hier bald den Preis ergänzen zu können.

zotter vorlage –> zotter beispiel

Alles gut und schön, aber die Möglichkeiten, kreativ zu werden, beschränken sich in beiden Fällen auf das Design des Covers. Wo bleibt mychocolate.com, in dem man nach dem Prinzip von mymuesli.com oder dem Müsliriegel YouBar selbst Schokoladenkreationen entwerfen kann? Zugegeben kann man Zotter in der Kreativität der Zutatenkombination kaum übertreffen (ich wäre nie darauf gekommen, eine Bergkäse-Walnüsse-Trauben-Schokolade zu kreieren, aber sie schmeckt!), aber vielleicht macht es einfach Spaß…

…wäre das nicht etwas für Herrn Zotter? Oder fürchtet er, dass durch banausenhafte Geschmackskombinationen der laienhaften selbsternannten Schoko-Kreativen das Zotter-Image leidet?

Verwandte Artikel:

YouBar, der maßgefertigte Energieriegel

Nachtrag am 18.6.2008 

Und hier ist mychocolate.com, es heißt chocri.de!
Mehr dazu in meinem Blogpost vom 18.6.

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 21 Februar 2008

Smatch, das Online-Shopping-Erlebnis

Im “Zukunftsletter” von Matthias Horx steht`s geschrieben:

“Social Shopping ist kein kurzfristiger Medien-Hype und kein isolierter Spezial-Trend, der sich nur innerhalb des Mediensystems manifestiert. Vielmehr verändert es bereits mit großer Wucht auch unsere Konsumlandschaften. Online- Shopping wird zum Echtzeit Einkauf: Das Internet wird zum Live-Medium mit ständigem Zugang – sei es mobil oder über den PC. Der Konsument von morgen ist ein Rollenspieler, will aktiv werden und seine Konsumerfahrung selbst mit gestalten.”

Als Beispiel bringt Matthias Horx die Hamburger Shopping-Plattform Smatch, die seit Oktober 2007 in der Betaversion auf dem Markt ist.
Betrieben wird Smatch von der Shopping24 GmbH (Tochtergesellschaft der Otto-Group), die mit shopping24.de (Gründung 1997) auch eines der führenden Einkaufsportale Deutschlands betreibt.

Was ist nun das Besondere an Smatch?
Es ist nicht nur ein Shopping-Portal, es ist eine Shopping-Community mit allem, was dazugehört: Man kann ein Profil anlegen, in dem man seine Einkaufsvorlieben, Lieblingsmarken, Lieblingsfarben usw. vermerkt. Man kann in seinem Profil Produkte abspeichern und taggen, bewerten, Listen anlegen. Man findet gleichgesinnte Shopping-Freaks, mit denen man sich austauschen und beraten kann. Und mit einem Klick ist man im nächsten Shop und bestellt schon. Zur Zeit gibt es über 350.000 Produkte in 18 Kategorien, wird bestimmt noch mehr (auf shopping24.de sind es um die 3 Millionen).

Interessante Sache!
Ich persönlich bin zwar nicht so der Shopping-Freak – obwohl: seit es Amazon gibt, bestelle ich Unmengen an Büchern…

Samstag, 26 Januar 2008

YouBar: der maßgefertigte Energieriegel

Neben “mymuesli” gibt es noch andere mass-customized Nahrungsmittel: z.B. der Energieriegel “Youbar”. Sportler stellen ihren Energieriegel individuell nach ihren Bedürfnissen zusammen lassen ihn sich im 12er-Pack zuschicken.

Der Preis für einen 12erPack liegt in der Regel bei 40 USD (plus Versandkosten) bzw. 3,33 USD (2,30 EUR) pro Energieriegel. Deutlich teurer als ein herkömmlicher Energieriegel, dafür aber frisch zusammengestellt und maßgefertigt.

Nachdem ich im Best-practice-Business-Blog über diesen besonderen Müsli-Riegel gelesen habe, habe ich mir die Originalseite der Firma angesehen: http://www.youbars.com.

Typisch amerikanisch, kann man mit Hilfe einer reich bebilderten Anleitung seinen persönlichen Riegel bauen: aus Nüssen, Trockenfrüchten, Kleie und was sonst noch so alles dazu gehört und ihn schließlich noch mit “protein powders” und Vitaminen aufwerten. Natürlich bekommt der Riegel dann auch einen Namen.

Man kann aber auch Riegel bestellen, die jemand anders “erfunden” hat, es gibt dazu eine Müsliriegel-Hitliste. Da bekommt man 12 Stück schon um 30 USD.

gepostet von Karin Janner
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