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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

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Meine Profile bei:

Xing ++ Twitter ++ Facebook

Hier schreibe ich auch:

Kulturmarketing Blog

stARTconference Blog

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Donnerstag, 01 Juli 2010

Vorträge und Events als PR-Mittel: Filesharing-Plattformen und eigene Landingpage

Gerade noch “auf den letzten Drücker” beteilige ich mich an der Blogparade “Diesseits der Trampelpfade – ungewöhnliche Werbe- und PR-Aktionen” von Kerstin Hoffmann – mit einem Beispiel aus meiner eigenen Praxis.

Dass man Vorträge, Schulungen, Netzwerkveranstaltungen etc.  nicht nur macht, um Geld zu verdienen, sondern auch, um sich selbst / sein Unternehmen / eine Marke / ein Produkt / ein Event bekannt zu machen, ist eine altbekannte Geschichte.

Dass man den Teilnehmern gute Unterlagen zur Verfügung stellt, in denen man sich selbst darstellt oder auf das Portfolio des Unternehmens hinweist, auch.

Präsentationen auf Filesharing Plattformen hochladen

Früher gab man seinen Zuhörern  Handzettel mit. Die dienten diesen als Nachlese und wurden ev. noch an 2-3 andere Leute weitergegeben, wenn sie sehr gut waren. Dann kamen CD Roms auf, mit denen die Besucher des Vortrags die Präsentation auf dem eigenen Rechner herunterladen konnten. Die wurden vielleicht auch an 2-3 Bekannte weitergegeben.

Seit es Plattformen wie Slideshare, Scribd oder Issuu gibt, kann man seine Präsentationen gut nutzen, um sich über das Web weiteren Kreisen bekannt zu machen und als Experte zum betreffenden Thema wahrgenommen zu werden.
Man lädt seine Präsentationen dort hoch, sie werden über die Plattformen selbst und über Google gefunden (über die entsprechenden Tags), können heruntergeladen und auch von anderen weiter verbreitet werden, indem diese sie in deren Blogs oder Webseiten einbetten – so man das erlaubt.

Ich nutze diese Plattformen seit einiger Zeit und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Jede meiner dort eingestellten Präsentationen wurde einige hundert mal angesehen und heruntergeladen (auch noch Monate, nachdem ich diese dort eingestellt habe), in Summe komme ich damit auf etliche tausend Kontakte – ein Vielfaches der Kontakte, die man über gedruckte Handzettel oder CD Roms erzielen kann…
(Hier: Slideshare/karinjanner, scribd/kjanner, issuu/karinjanner)

Für Leser sind die dort hochgeladenen Präsentationen sehr komfortabel – man kann darin blättern, sich durchklicken (Links anklickbar), sie ausdrucken, herunterladen – das Ganze wahlweise in kleiner Ansicht oder Bildschirm füllend…

Beispiel:

Bei diesen Plattformen kann man Präsentationen und Dokumente hochladen.
Nun gibt es aber vielleicht noch andere Dinge, die die Teilnehmer interessieren und über die man sich auch gut nach außen darstellen kann:
Im Vortrag Fragen, die außerhalb der Folien beantwortet wurden, Literatur- und Linktipps, bei einem Netzwerktreffen Fotos oder Videos, eine Teilnehmerliste etc.

Eigene Landingpage pro Veranstaltung

Ich bin nun dazu übergegangen, pro Veranstaltung eine eigene Landingpage einzurichten.

Bei Vorträgen und Schulungen biete ich dort die Präsentation zum Durchklicken und zum Download an, führe wichtige Zwischenfragen an, gebe Literatur- und Liktipps und weise auf Veranstaltungen und Angebote hin (geht natürlich nur, wenn der Auftraggeber damit einverstanden ist…- und man kann auch einen passwortgeschützten Bereich nur für Workshopteilnehmer einrichten, das kann dann z.B. so aussehen).

Bei Netzwerktreffen stelle ich dort Fotos ein, die Teilnehmerliste (so die Teilnehmer das erlauben) und ggf. die Präsentationen eingeladener Referenten.

Da ich auch als Marketing/PR-Frau der stARTconference unterwegs bin,  ist es nicht nur mein Ziel, mich und meine Leistungen darzustellen, sondern auch die stARTconference (und andere unserer Angebote) bekannt zu machen und Teilnehmer dafür zu gewinnen, sprich: Tickets zu verkaufen.
Daher darf die Aufforderung zum Kauf und der Link zum Shop nicht fehlen – natürlich unaufdringlich und gekoppelt an einen Mehrwert = ein Rabattcode.  Für jede Veranstaltung habe ich ein Kontingent ermäßigter Tickets (-20%) für die Teilnehmer bereitgestellt.

Die Seiten kommen bei den Teilnehmern sehr gut an und haben gute Zugriffszahlen – sowohl von den Teilnehmern als auch von außen. Einmal auf der Seite gelandet, klicken sich diese auch durch unsere anderen Angebote.

Das funktioniert natürlich nur, weil ich dort wertvolle Informationen übersichtlich aufbereitet anbiete und damit einen echten Mehrwert für die Teilnehmer schaffe.

Wie das meiste im Web 2.0 – ohne Qualität und erkennbaren Nutzen geht nix! Und das ist auch gut so!

Und so gehe ich vor:

1. Seite anlegen (da ich mit WordPress arbeite ist das schnell geschehen).
Damit habe ich eine URL, die ich am Ende der Präsentation kommuniziere (…”und hier finden Sie die Unterlagen sowie Fragen aus dem Vortrag + Literaturtipps”…)

2. Präsentation bei Slideshare, Scribd oder Issuu hochladen.

3. Präsentation in die Seite einbinden: schon vor dem Vortrag, damit die Teilnehmer sich schon vor/während des Vortrags durchklicken können.

4. Handout erstellen, mit Hinweis auf die entsprechende Seite und URL.

5. Nach dem Vortrag oder der Veranstaltung: Seite vervollständigen (Fragen, Linktipps, Fotos etc.)

6. Damit die Seite auch innerhalb der Website gefunden wird, habe ich einen Bereich “Dokumentation” eingerichtet – von dort wird jede dieser Seiten verlinkt.

Beispiele

Vortrag beim Landesverband der Museen zu Berlin (Juni 2010):

  • Handout mit Hinweis auf die Landing Page

Handout Vortrag Web2.0 Landesverband Museen Berlin

Netzwerktreffen “stARTtogether”, Juni 2010

Dienstag, 08 September 2009

So läuft Online-PR

Es ist wie auf einer Party…

Erst wandere ich rum, dann suche ich mir Leute, die über Dinge sprechen, die mich interessieren, HÖRE ZU, überlege, ob ich was Gscheites dazu beitragen kann… uswusw… Wer wissen will, wie es weitergeht: Video anschauen!

 

Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.

Gefunden bei:  Matias Roskos

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , , ,
Donnerstag, 12 Februar 2009

Twitter als Instrument für Marketing und PR
- aktuelle Trends

Die einen tun Twitter immer noch als es als Instrument zum Austausch von Belanglosigkeiten und als Zeitfresser ab, die anderen sehen es als mächtiges Kommunikationsinstrument.
Sogar brandeins hat sich in seiner neuesten Ausgabe mit diesem Tool befasst und bezeichnet es als “derzeit heißestes PR-Instrument”.
Was an Twitter fasziniert ist vor allem die Geschwindigkeit und die einfache Anwendung.

Über die Für`s und Wider`s von Twitter habe ich hier im Blog schon einmal einen ausführlichen Artikel geschrieben, nun eine kurze Einführung in das Tool und aktuelle Strategien für den Einsatz in Marketing und PR
- was ist Twitter und wie können Sie es für Marketing- und PR-Zwecke nutzen?

Was ist Twitter?

Twitter ist ein Micro-Blogging-Service zum Austausch von Kurznachrichten -über das Internet oder das Handy (via SMS).

twitter, what are you doing

What are you doing? fragt Twitter, und 140 Zeichen haben Sie Platz, um das zu beschreiben.

Was können Sie auf Twitter veröffentlichen?

Alles, was Sie mit 140 Zeichen sagen können.
Das können Links sein (z.B. zu Ihren aktuellen Blogeinträgen), Statusmeldungen, kurze Gedanken oder Fragen.

Was bekommen Sie über Twitter zu lesen und wer kann lesen, was Sie „twittern“?

Sie können die „Tweets“ von Personen oder Unternehmen abonnieren, die für Sie interessant sind. Diejenigen Personen, die Ihre „Tweets“ abonniert haben, können wiederum Ihre Nachrichten lesen.
Twitter ist daher so etwas wie „chatten“ mit vielen. Beim chatten teilen Sie Ihre Informationen oder Gedanken einzelnen Personen mit, bei Twitter allen Ihren Abonnenten (bei Twitter: “Followers“ genannt) – und das können auch hunderte sein…
Tweets werden auch in Suchmaschinen gefunden.

Wie können Sie Twitter in Ihrem Unternehmen nutzen?

Sie können schnell und unkompliziert auf Ihre Neuigkeiten und Blogeinträge, aber auch auf andere lesenswerte Inhalte hinweisen, die mit Ihrem Unternehmen oder dem Thema, das Sie besetzen wollen, zu tun haben. Sie können sich darüber mit anderen austauschen und sich auf diese Weise regelmäßig in Erinnerung rufen.

Trends und Strategien im Twitter-Marketing

Kaum wird ein neues Tool für das Marketing entdeckt, entwickeln sich schon unterschiedliche Trends und Strategien.
Tobias Huber beschreibt in seinem lesenwerten Artikel auf Gründerszene drei Twitter-Strategien, die sich gerade herauskristallisieren:

a) exklusive Services für Follower

b) exklusive Rabatte für Follower

c) exklusive Previews für Follower

Als Beispiele nennt er Zappos, den PC Dealer Dell, die britische Mode-Plattform Asos, Microsoft und das deutsche Vorzeige-startup Spreadshirt, bei dem er selbst als Media Relations Officer tätig ist.

http://twitter.com/zappos

http://twitter.com/delloutlet

http://twitter.com/asos

http://twitter.com/wmdev

http://twitter.com/spreadshirt

Corporate Twitter?

„Corporate Blogs“ (also Blogs, die von Unternehmen im Rahmen der Marketingkommunikation eingesetzt werden) gibt es schon länger, aber „Corporate Twitter“?
Etliche große Unternehmen, aber auch Restaurants, Agenturen oder Kultureinrichtungen haben sich Twitter-Domains mit ihrem Namen gesichert. Aktiv genutzt werden allerdings noch nicht sehr viele, und wenn, werden Feeds eingespeist und damit Monologe geführt, der aktive Dialog ist im Moment noch selten.

“Im Corporate-Bereich vermisse ich hierzulande allerdings noch die wirklich zündenden Ideen für Twitter. Große Unternehmen wie die Bahn sehen in Twitter aktuell (noch) nicht mehr als einen Zusatzkanal, der stumpf mit bereits existierenden RSS-Feeds bespielt zu werden hat,”

schreibt Tobias Huber dazu.

Es sind eher startups und Mittelständler wie MyMuesli, Lehmanns Buchhandlung oder die Saftkelterei Walther, die Twitter bereits als Dialog- und Networking-Instrument einsetzen.

http://twitter.com/db_info

http://twitter.com/mymuesli

http://twitter.com/lehmanns

http://twitter.com/safttante

Fazit

Über Twitter können Sie rasch und mit wenig Aufwand regelmäßig auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen, Twitter kann auch beim Beziehungsaufbau und der Kontaktpflege mit Ihren Kunden oder anderen Austauschpartnern helfen. In jüngster Zeit wird mit neuen Anwendungs-und Einsatzmöglichkeiten experimentiert.

Als einziges Austauschmedium bieten die 140 Zeichen allerdings zu wenig Platz, sinnvoll ist Twitter als Ergänzung zu einem Blog, einem Podcast, einer Internetseite, die häufig aktualisiert wird oder einem Shop.

Hilfreiche Links zu Twitter

Follow me on Twitter

Mir kann man übrigens auch auf Twitter folgen :-) http://twitter.com/karinjanner

Und zum Abschluss ein Video für Einsteiger

Mittwoch, 06 August 2008

Kostenloses eBook: “Social Media Release Book” von Timo Lommatzsch

“Der Social Media Release ist eine neue Art Nachrichten und Informationen
Online zu veröffentlichen und zu verbreiten, welche den veränderten
Informations-, Medienrezeptions- und Kommunikationsbedingungen im
Internet gerecht werden will. Ihm zu Grunde liegt die Annahme, dass
klassische Pressemitteilungen im Internet nicht die bestmögliche Form der
Nachrichten- und Informationsverbreitung sind.”

so beginnt Timo Lommatzsch die Einleitung zu seinem eBook, in dem er die wichtigsten Teile seiner Bachelorarbeit zum Social Media Release zusammengefasst hat.

Das eBook befasst sich unter anderem mit:
- Den Grundgedanken hinter dem Social Media Release sowie seiner Entstehung und Entwicklung
- Dem theoretischen Aufbau und den Elementen eines Social Media Releases
- Dem praktischen Einsatz von Social Media Releases
- Einer abschließenden Einschätzung des Social Media Releases in Thesenform

Gute Arbeit, lesenswert!
Genauere Informationen: SocialMediaPReview Podcast.
Gelesen, für gut befunden und kommentiert wurde das e-Book auch von Karsten Füllhaas (Crossmediale Kommunikation), Jörg Hoewner (Moderne Unternehmenskommunikation.de) und Klaus Eck (PR-Blogger).

Hier geht`s zum freien Download.

Dienstag, 22 April 2008

Social Media PReview – Start eines PR Podcast mit Focus auf Social Media/ Web 2.0.

socialmediapreview - der pr podcast

Seit 4. März 2008 gibt es ihn: Den Podcast Social Media PReview.

Timo Lommatsch und Bastian Scherbeck wollen wöchentlich über News, Trends und Hintergrundinformationen aus der Welt der PR berichten. Ihr Focus liegt dabei auf Social Media/ Web 2.0.
Im Blog zum Podcast findet man zu jeder Folge die wichtigsten Infos – Themenbeschreibung, Shownotes und eine ausführliche Linkliste.

“Dieser Podcast startet als Sprung ins kalte Wasser. Das heißt Format, Aufbau und Inhalte werden sich über die Zeit entwickeln und verändern. Wir sind dankbar für jedwede Kritik sowie Ideen und Feedback zu der inhaltlichen und technischen Umsetzung.”

Bisher sind 6 Folgen erschienen, und obwohl die beiden so gut wie keine Werbung machen (dazu fehlt im Moment die Zeit…) steigt die Zahl der Downloads kontinuierlich von Folge zu Folge. Bei der fünften waren es bereits an die 1.000 – das spricht für sich.

Hier ein Interview mit den beiden Betreibern:

1. Wer seid Ihr? Was macht Ihr beruflich, was habt Ihr mit PR zu tun?

Bastian: Hallo Karin, Bastian Scherbeck, 28 Jahre alt. Seit einem dreiviertel Jahr bei achtung! kommunikation, einer PR-Agentur mit Niederlassungen in Hamburg und München. Dort bin ich zuständig für das “Projektmanagement Social Media”.
Timo: Hallo auch von mir :) Timo Lommatzsch, Student der Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit an der FH Hannover im Abschlusssemester. Nebenbei arbeite ich als freier Berater und Dozent für die Themen Online PR und Web 2.0.

2. An wen richtet sich Euer Podcast? Wer ist Eure Zielgruppe?

Bastian: Unser Podcast richtet sich an alle, die Interesse am Einsatz der Social Media in der Unternehmenskommunikation haben – vom Praktikanten bis zum CEO, vom Anfänger bis zum Experten. Wir wollen unser Wissen weitergeben und außerdem vom Wissen unserer Zuhörer lernen – noch ist das ganze Thema in der Unternehmenskommunikation so neu und entwickelt sich so schnell weiter, dass uns eine Plattform zum regelmäßigen Austausch über diese Thematik dringend notwendig erscheint.
Timo: Wir verstehen den Podcast also als eine Kommunikationsplattform, mittels der wir über die „kommunikative Revolution”, die sich durch die neuen Online-Kanäle abzeichnet, aus Sicht der PR-Branche informieren wollen und uns gleichzeitig mit interessierten Kollegen aus austauschen und vernetzen können.

3. Wie ist Euch die Idee zu Eurem Podcast gekommen?

Bastian: Die Idee ist letztlich einfach über das Podcast-hören geboren. FIR – For Immediate Release – ist ein englisch-sprachiger Podcast, welcher sich zweimal wöchentlich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt. Das Format hat uns begeistert und so haben wir uns dafür entschieden, etwas Ähnliches auf Deutsch anzubieten.
Timo: Es gibt halt einige sehr, sehr gute englischsprachige PR Podcasts und da dachten wir es wäre an der Zeit, eine deutschsprachige Alternative zu starten.

4. Welche Themen wollt Ihr bringen?

Bastian: Die Themen sollen eine ähnliche Bandbreite haben wie unsere Zuhörer – natürlich immer mit einem Fokus auf den Einsatz von Social Media in den PR. Konkret heißt das: Es wird bei uns ebenso einführende Themen wie “Experten”themen geben. In einer Rubrik – dem web 2.0 Lexikon – erklären wir beispielsweise die Grundbegriffe des web 2.0 bzw. der Social Media. Das ist sicher nichts revolutionär Neues – ist aber definitiv notwendig, da es immer noch viel zu viele Kommunikatoren gibt, welche mit dem ganzen Thema noch gar nichts anfangen können. Aber es kann eben auch vorkommen, dass wir Themen besprechen, für die ein gewisses Vorwissen in dem Bereich nützlich ist – so zum Beispiel den Social Media Release. Da kann man dann nicht ganz vorne anfangen und alle Elemente des Release bis ins Kleinste erklären – zumindest nicht in einem Beitrag.
Timo: Es soll eine spannende Mischung für Einsteiger und Profis sein, wobei die Art der Aufbereitung gewährleisten soll, dass es für jeden interessant bleibt. Die Themen stammen dabei oft aus unserer täglichen Arbeit oder entstehen in Gesprächen mit Kollegen.

5. Ihr habt bestimmt vor, Themen zu bringen, die in der deutschen Podcast- und Bloggerszene zur Zeit noch wenig beleuchtet sind. Welche sind das?

Bastian: Hmm – also wir haben jetzt keinen Themenplan, insofern kann ich Dir die Frage gar nicht genau beantworten. Es ist allerdings so, dass wir beide auch viele englischsprachige Social Media und PR-Blogs lesen – und da bekommt man natürlich immer wieder Anregungen für neue Themen, die die deutschen Kommunikatoren bisher vielleicht noch nicht wahrgenommen haben.
Timo: Also wie schon gesagt, gerade im Podcasting-Bereich gibt es keinen ernst zu nehmenden deutschsprachigen Podcast für die PR-Branche – zumindest soweit ich weiß. Was die deutschsprachigen PR-Blogs betrifft, so wollen wir zuweilen auch gerade gezielt Themen aus ihnen aufgreifen und in unserem Podcast featuren und besprechen.

6. Gibt es andere deutsche Podcasts oder Blogs, die ihren Focus auf diese Themen richten oder seid Ihr die Einzigen?

Timo: Naja, also Blogs gibt es schon einige, vielleicht nicht 100% unser Focus, aber doch schon sehr artverwandt. Da muss man z.B. nur mal einen Blick auf unsere Blogroll werfen. ;)
Und Podcasts: Auf jeden Fall sollte man hier den Blick über den Tellerrand erwähnen. Naja, und den Medien Podcast vom Handelsblatt, wenn der auch schon etwas globaler ist.

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7. Wer sind Eure Vorbilder, an welchen Podcasts orientiert Ihr Euch?

Bastian: Wie gesagt: FIR ist sicherlich ein Vorbild – zumindest was Ihr Durchhaltevermögen angeht ;-). Ansonsten ist es allerdings unser Podcast – was bedeutet, dass er sich immer weiter entwickeln und von etwaigen Vorbildern wohl eher entfernen wird. Der Podcast ist letztlich authentisch Timo und Bastian – und eben nicht Shel und Neville (Die FIR Moderatoren) auf Deutsch.
Timo: Ja, also FIR ist der Godfather aller PR-Podcasts. Wir haben aber bewusst eine andere Art der Aufbereitung und Präsentation gewählt. Ansonsten haben wir keine direkten Vorbilder, aber viele Podcasts die uns inspirieren.

8. Wie wollt Ihr die Themen aufbereiten?

Bastian: Hmm wir hatten schon ein Interview, ich habe bereits von der re:publica berichtet, Buchrezensionen gab es ebenfalls. Im Prinzip wird über all das berichtet, was wir interessant finden und was mit dem Thema zu tun hat – insofern unsere technische Ausstattung das zulässt. Die ist zugegebenermaßen noch ziemlich basisch – was sich aber auch ändern soll.
Timo: Eine bunte Mischung, die sich ständig weiterentwickelt ;)

9. In welchen Abständen wollt Ihr neue Folgen bringen? Wöchentlich?

Bastian: Wöchentlich ist geplant ja. Realistisch ist wahrscheinlich ein Abstand der irgendwo zwischen einer und zwei Wochen liegt. Da wird beide berufstätig sind und der Podcast nicht zu unseren Hauptaufgaben zählt, kann es manchmal sein, dass sich eine Ausgabe ein wenig verschiebt.

10. Was gibt es in Eurem Blog rund um den Podcast? Links, Kommentare… Soll das noch weiter ausgebaut werden?

Timo: Naja, es gibt halt die üblichen Shownotes mit vielen Links zu den angesprochenen Themen und Infos zur Folge. Ansonsten wollen wir unter www.socialmediapreview.de bisher schon eher einen Podcast, als ein Blog etablieren. Aber mal sehen was noch kommt und wohin es sich entwickelt.

11. Woher bekommt Ihr Eure Hörer? Wie und wo macht Ihr Werbung für Euren Podcast?

Timo: Ha, ja, super Thema, weil das müssen wir endlich mal machen, also PR für unseren Podcast ;) Wir haben halt einfach gesagt so: zack, wir starten jetzt mal, und wenns ein bisschen läuft, dann machen wirs bekannt. Bisher hat uns die Zeit für die Eigenwerbung gefehlt. Wir haben lediglich ein paar Freunde und Kollegen angemailt. Überraschenderweise haben wir aber nach 5 Folgen schon an die 1000 Downloads! Also es läuft schon von selbst

12. Danke für das ausführliche Interview! Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß mit Eurem Projekt, einen regen Austausch und natürlich weiter steigende Download-Zahlen!

gepostet von Karin Janner
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