RSS Feed abonnieren

RSS RSS Feed

Beiträge per Mail abonnieren

Enter your Email


Preview | Powered by FeedBlitz

Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

Mehr auf der "Über mich"-Seite

Meine Profile bei:

Xing ++ Twitter ++ Facebook

Hier schreibe ich auch:

Kulturmarketing Blog

stARTconference Blog

Spieltz Blog

NPO Blogparade

Ideenbörse für das Kulturmarketing

TwitterCounter

Subscribers (Feedburner)

Gelistet bei

Gelistet im Blog Verzeichnis Add to Technorati Favorites Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Köln Fans Die Seite für Kölner
Samstag, 13 November 2010

History of the Internet – Infografik

Ich mag gut gemachte Infografiken. Das hier ist eine solche. Bin schon öfter im Web darüber gestolpert:
HISTORY OF THE INTERNET.

Geht ganz schön weit zurück, die Geschichte des Internet!

gepostet von Karin Janner
Tags: , ,
Dienstag, 08 September 2009

So läuft Online-PR

Es ist wie auf einer Party…

Erst wandere ich rum, dann suche ich mir Leute, die über Dinge sprechen, die mich interessieren, HÖRE ZU, überlege, ob ich was Gscheites dazu beitragen kann… uswusw… Wer wissen will, wie es weitergeht: Video anschauen!

 

Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.

Gefunden bei:  Matias Roskos

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , , ,
Donnerstag, 09 Juli 2009

Pressekonferenzen live im Netz –
gestern Vodafone, heute stART.09

Vodafone hat es gestern gewagt, wir vom Team der stARTconference tun das heute:
Pressekonferenzen live ins Internet übertragen.

An der Vodafone PK gab es viel Kritik, zum Großteil finde ich sie berechtigt; trotzdem ist es gut, was Vodafone da macht. Ein erster Schritt auf die Leute zu, auch wenn noch viel drin wäre, wenn man den Usern wirklich zuhört

Aber ich muss auch sagen: Wenn im Chat über 2.000 Kommentare kommen und der größte Teil davon ist “ich-find-das-auch-alles-blöd” Gequatsche von Leuten, die noch nie eine Pressekonferenz erlebt haben, muss man es erst mal schaffen, daraus interessante Fragen zu destillieren und in die Pressekonferenz einzubringen…

Die Pressekonferenz der stART.09, die morgen, am 9. Juli um 11 Uhr im Rathaus Duisburg stattfindet, übertragen wir mit Hilfe unseres Partners make.tv live ins Netz.

Auch bei uns fließen Fragen von Teilnehmern aus dem Netz über den Live-Chat ein, wir greifen sie gerne in der Diskussion auf oder beantworten sie gleich direkt im Chat. Bestimmt sind es aber weniger als 2.000 und das ist gut so :-)
Außerdem wünsche ich mir etwas weniger Genöhle und etwas mehr konstruktive Vorschläge und interessante Fragen als bei Vodafone…

Frank Tentler wird unser Team in Duisburg vertreten, Christian Henner-Fehr und ich werden von Wien und Berlin aus den Live-Chat betreuen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher aus dem Netz!

Hier geht´s zu unserem Kanal bei make.tv

Mittwoch, 26 November 2008

Studie beweist: Versprechen aus der Werbeabteilung vertrauen wir immer weniger, Empfehlungen – auch aus dem Internet – immer mehr

Bei Christian Henner-Fehr habe ich den Hinweis auf eine interessante Studie gefunden:

when did we start trusting strangers?

When did we start trusting strangers? How the internet turned us all into influencers

Die Studie wurde von der Medienagentur Universal McCann erstellt (September 2008), hier das pdf zum freien Download.
Es geht dabei um die Veränderungen, die das Internet/ Social Media beim Aufbau von Vertrauen bewirkt – z.B. in Marken.

Christian Henner-Fehr fasst in seinem Beitrag sehr schön die Ergebnisse der Studie zusammen und erläutert seine Gedanken dazu, und Jessica Hartstein bringt die Aussagen in ihrem Blogpost auf den Punkt:

“We trust the recommendations of strangers just as much as we trust those of our friends. We also trust information found in social media more than the information given to us by brands.”

Langsam wird ein Umdenken bei Branding und Markenführung nötig…

Dienstag, 07 Oktober 2008

Startup eKomi – unabhängiges Bewertungssystem für Online-Shops. Interview mit Gründer Nicolai Kuban

eKomi Logo

eKomi ist ein unabhängiges Bewertungssystem für Online Shops, vergleichbar mit dem Bewertungsprinzip von eBay und Amazon. Durch authentische Kundenmeinungen wecken Sie Vertrauen bei Neukunden und präsentieren sich als seriöser und qualitativ hochwertiger Verkäufer.
Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit Sie unabhängig bewerten zu können, helfen Sie Ihren Besuchern bei der Kaufentscheidung, holen Sie sich wertvolles Kundenfeedback und steigern Sie Ihren Umsatz,”

sagt das neue Gütesiegel über sich selbst.

Klingt interessant und vielversprechend.
Ich mag Startups mit einem klaren Geschäftsmodell. Hier liegt der Wert für Online-Shops auf der Hand: Sie können Vertrauen wecken, Seriosität und Qualität zeigen und so neue Kunden gewinnen – logisch, dass man als Online-Shop bereit ist, dafür Geld auszugeben.

Ich habe nun

Nicolai Kuban, einem der Gründer, 10 Fragen gestellt:

foto nicolai kuban, eKomi1) Was ist eKomi?
Kannst Du in ein paar Worten Eure Geschäftsidee beschreiben?

Ich mache es mal kurz und knackig:
Anhand garantiert echter Kundenmeinungen, welche wir in den jeweiligen Online Shops mittels Widgets anzeigen, machen wir das Einkaufen im Internet transparenter und steigern die Umsätze der Online Shops. Jeder Käufer des Shop bekommt eine eMail, jede Kundenmeinung wird von uns kontrolliert und freigeschaltet – der Shop hat darauf keinen Einfluss – und jede Meinung im Widget (wie auf www.adsim.de) und im Shopzertifikat angezeigt.

2) Gibt es ähnliche Anbieter oder seid Ihr die einzigen?

Im Bereich der Bewertungen gibt es mehrere Anbieter, jedoch muss man bei den jeweiligen Angeboten differenzieren. Bei Angeboten wie Ciao oder Shopvote kann jeder bewerten; unabhängig davon, ob ich Kunde, Besucher, Shopbesitzer oder Konkurrent bin. Der Manipulation sind also Tür und Tor geöffnet, was bei uns nicht funktioniert. Da nur Käufer des Shops bewerten können und wir – nicht der Online Shop – diese Bewertungen prüfen und freischalten, ist das Manipulieren nicht möglich. Zu weiteren Konkurrenten zählt sicher auch Bazaarvoice, diese haben den Fokus aber eher auf Produktbewertungen gelegt. Um Deine Frage zu beantworten: Redaktionell geprüfte, garantiert echte Kundenmeinungen in Widgets anzeigen, das machen nur wir!

3) Wie seid Ihr auf diese Idee gekommen?

Die Idee entstand aufgrund einer schlechten Erfahrung beim Einkaufen in einem Online Shop. Obwohl dieser zertifiziert war, entsprach die Leistung nicht der Vorstellung. Der große Nachteil an Zertifikaten bzw. Siegeln ist eben, dass der Shop nur einmal geprüft wird. Wir waren der Meinung, es müsse etwas geben, das die Leistung des Shops dauerhaft prüft; das können am Besten die Kunden.

4) Seit wann gibt es eKomi?

Die Idee kam Ende 2007, gestartet sind wir dann im März 2008 und richtig Gas geben wir seit Mai 2008.

5) Das Team: Wer seid Ihr denn?

Gegründet haben eKomi Michael Ambros, Gunther Schmidt, Bastian Bickelhaupt und ich (Nicolai Kuban). Michael und Gunther haben bereits SMS-Lotse.de – das größte Free SMS Portal Deutschlands – aufgebaut. Bastian hat in selbständiger Tätigkeit Internetprojekte umgesetzt und IT-Dienstleistungen durchgeführt. Ich habe einen Online Shop betrieben und besitze ein paar kleine Internetprojekte.

6) Wie wird Euer Angebot angenommen? Wie viele Online-Shops sind schon eine Partnerschaft mit Euch eingegangen?

Viele Online Shops stehen eKomi zu Beginn kritisch gegenüber, schließlich kann es sich nicht jeder erlauben, seinen Online Shop bewerten zu lassen ohne die Meinungen anschließend löschen oder manipulieren zu können. Online Shops, die eKomi dann nutzen, sind aber hoch zufrieden und verwenden das Kundenfeedback nicht nur verkaufsfördernd, sondern auch zur internen Optimierung der eigenen Prozesse und Serviceleistungen. Insgesamt haben wir 180 Kunden.

7) Wie kann man sich nun den Ablauf vorstellen? Wie kommt Ihr zu den Kundenmeinungen? Bekommt jeder Kunde automatisch eine Mail mit der Bitte zur Bewertung des Shops– wie z.B. bei Ebay oder Amazon Marketplace?

Der Online Shop kann wählen, nach wie vielen Tagen der Kunde die eMail bekommen soll, in dieser befindet sich dann der Link zur Shopbewertungsseite. Dort kann der Käufer dann mit einem Kommentar und Sternen die Leistung des Shops bewerten. Wir lesen aber keine eMail-Adressen aus, wir haben lange daran gefeilt, dass es da aus Datenschutzgründen keine Probleme gibt.

8) Investoren: Gibt oder gab es Investoren für Euer Projekt oder habt Ihr es ohne Fremdkapital auf die Beine gestellt?

Wir haben eKomi komplett ohne Fremdkapital aufgebaut und finanzieren uns derzeit selbst sowie aus den Einnahmen des operativen Geschäfts. Wir sahen bisher keinen Sinn, einen Kapitalgeber mit ins Boot zunehmen, denken aber darüber nach, um weiteres dynamisches Wachstum sicherstellen zu können.

9) Geschäftsmodell: Woher kommen Eure Einnahmen?

Geld verdienen wir über eine monatliche Gebühr, die die Online Shops an uns zahlen. Bis 2500 monatliche Bestellungen berechnen wir 39 Euro, bis 5000 69 Euro und bis 7500 99 Euro.

10) Marketing/ Werbung: Was macht Ihr, um Euch bekannt zu machen?

Unsere Strategie war vor Allem über große Kooperationen und Pressepräsenz Bekanntheit gewinnen zu können. Darüber hinaus haben wir Erwähnungen und Newsletter in vielen e-Commerce Portalen bekommen, was uns zusätzlich geholfen hat. Die meisten Kunden gewinnen wir aber über den direkten Telefonvertrieb, der zwei Mitarbeiter beschäftigt.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Montag, 29 September 2008

Buchrezension: The New Rules Of Marketing And PR von David Meerman Scott

new-rules-of-marketing-and-pr.jpgDas Internet hat die Regeln von Marketing und PR gravierend verändert.

„Prior to the web, organisations had only two significant choices to attract attention: Buy expensive advertising or get third-party ink from the media,” schreibt David Meerman Scott. (S. 5)

Die klassischen Instrumente der Massenansprache (Fernsehen, Radio, Plakate und Anzeigen) werden zwar noch angewendet, doch es ist heute nicht mehr der einzige Weg, sich bekannt zu machen.

Das Internet bietet neue Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen – doch es ist ein völlig anderes Medium und es gelten andere Regeln als in den klassischen Massenmedien.

“The Web has changed the rules. The Web is not TV. Organisations that understand the New Rules of Marketing and PR develop relationships directly with consumers like you and me.” (S. 5)

Es geht nicht darum, den Surfer durch Tricks auf die eigene Internetseite zu locken – zum Beispiel mit Hilfe von immer größeren Bannern, die sich über die Inhalte schieben, die er gerade liest. Es geht vielmehr darum, ihm im richtigen Moment das zu bieten, was er gerade sucht:
“Instead of one-way interruption, Web marketing is about delivering useful content at just the precise moment that a buyer needs it.“(S. 7)

Leider haben viele Werber das neue Medium noch nicht verstanden
und versuchen, ihre Werbegewohnheiten aus der Zeit der Massenmedien auf das Internet zu übertragen – das funktioniert aber nicht.

David Meerman Scott zeigt in seinem Buch “The New Rules Of Marketing And PR”, wie man das Internet – insbesondere die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 – für Marketing und PR sinnvoll einsetzen kann: indem man die Besonderheiten dieses Mediums versteht und sich zu Nutze macht.

Seine Botschaft lautet:
Nützlicher Content, Dialog und Beziehungsaufbau

statt
nerviger Werbung und Einwegkommunikation.
Er macht auch klar, wie wichtig es ist, seine Kunden/ Käufer kennen zu lernen und sich in sie hinein zu versetzen.

In den einzelnen Kapiteln nimmt er sich verschiedener Themen an:

  • Was bringen Corporate Blogs und was muss man beim Bloggen beachten?
  • Wie kann man Pressemitteilungen effektiv einsetzen – denn auch diese werden heute nicht nur von Journalisten, sondern auch direkt von den Verbrauchern gelesen.
  • Was hat es mit Podcasts auf sich?
  • Wie kommuniziert man in Online-Foren?
  • Wie funktioniert virales Marketing?
  • Wie sieht eine gute Internetseite aus?
  • Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung? –über guten Inhalt, und nicht über schmutzige Tricks.
  • Und wie packt man das alles in eine übergeordnete Strategie?

Fazit

Das Buch ist UNBEDINGT lesenswert für alle, die sich für Marketing und das Internet interessieren.
Es ist eines der besten Bücher, das ich zu diesem Thema kenne. Es erklärt nicht nur einzelne Tools, sondern beschäftigt sich auch und vor allem mit den Ideen und der Philosophie dahinter.

Deutsche Übersetzung gibt es (noch?) keine, aber es ist in leicht verständlichem Englisch geschrieben und liest sich flüssig und angenehm.

Das Buch kaufen

Hier geht es direkt zu Amazon:

David Meerman Scott: The New Rules of Marketing and PR

Mehr über das Buch und den Autor

findet man natürlich auf der Seite von Davis Meerman Scott selbst.
Dort gibt es auch mehrere e-Books zum freien Download, auch eine kurze Version dieses Buches (The New Rules Of PR).

Natürlich hat David Meerman Scott ein Blog und man kann ihm auch auf Twitter folgen.

Montag, 28 Juli 2008

Hat Cuil das Zeug, größer als Google zu werden?

Cuil, diese neue Suchmaschine geistert heute schon den ganzen Tag im Internet herum.
Was ist dran?

“Wichtigster Unterschied zwischen Cuil und Google ist die Methode, mit der die Suchmaschinen die Relevanz von Suchergebnissen bewerten. Während Google alle Klicks auf seine Suchergebnisse erfasst und daraus die Bedeutung in Form des PageRank ermittelt, setzt das Start-up auf eine kontextbezogene Bewertung der Ergebnisse“, schreibt ZDNet.de

(Anmerkung am 29.7. dazu: Ich bin kein Page-Rank-Profi und daher habe ich diese Aussage von ZDNet.de nicht kritisch hinterfragt. Bin aber gerade im Xing-Thread zu diesem Thema von Florian Dömges darauf hingewiesen worden, dass das so nicht stimmt, hier seine Erklärung zum Page-Rank;
Nach ihm der Unterschied auf den Punkt gebracht: Cuil wertet den Dokumenteninhalt aus, nicht das, was andere darüber sagen.)

Ich habe sie selbst noch nicht richtig durchgetestet, auch schon ein wenig getestet auf den ersten Klick erscheint sie ungewohnt… anders halt als Google, Yahoo, MNS usw.
Hier habe ich einige Meldungen und Berichte dazu gesammelt (alle von heute, 28.7.2008):

  • Golem
    Cuil startet die größte Suchmaschine der Welt

    “Ehemalige IBM-und Google-Mitarbeiter fordern Google heraus
    Mit Cuil startet die nach eigenen Angaben größte Suchmaschine der Welt. Die von ehemaligen IBM- und Google-Mitarbeitern gegründete Suchmaschine berücksichtigt 121 Milliarden Webseiten und sortiert diese nicht nur anhand einer Linkanalyse und ihres Traffics, sondern erfasst auch deren Inhalt und versucht, diesen in einen Kontext zu setzen…”
  • heise online
    Neue Suchmaschine Cuil will Google übertrumpfen
    “Seit gestern ist im Internet ein weiteres Angebot erreichbar, mit dem Websurfer besser zu ihren gewünschten Zielen gelangen sollen: Cuil; das aus dem Gälischen stammende Wort bedeutet sowohl Wissen als auch Hasel und wird “cool” ausgesprochen, heißt es in der Cuil-FAQ. Gegründet wurde das Unternehmen von Tom Costello, einem ehemaligen IBM-Mitarbeiter, und seiner Frau Anna Patterson, die zuvor drei Jahre bei Google tätig war. Nach ihrer Meinung hätten die bisherigen Suchmaschinen dem exponenziellen Wachstum des Internets nicht standgehalten. Cuil erfasse mehr Webseiten als jede andere Suchmaschine – dreimal so viel wie Google und zehnmal so viel wie Microsoft…”
  • netzeitung.de
    Cuil ist cool – und größer als Google
    “Sie durchforstet 120 Milliarden Webseiten, sammelt keine Nutzerdaten und will mehr leisten als Google: Die neue Suchmaschine Cuil ist online. Betrieben wird sie von ehemaligen Google-Mitarbeitern…”
  • tom`s hardware
    Cuil: Ernsthafte Google-Konkurrenz?

    “Ehemalige Google-Mitarbeiter haben eine Suchmaschine gestartet, die besser sein soll als die übermächtige Google-Konkurrenz: Cuil zeichnet keine Nutzerdaten auf und will 120 Milliarden Webseiten indiziert haben….”

Update am 29.7.2008

  • Spiegel Online
    Wirrwarr statt Wissen

    “Pornobildchen neben Physiker-Porträts, peinliche Namenswitze, schlechte Kritiken: Der erste Tag für Cuil.com war miserabel. Die neue Suchmaschine wird von ehemaligen Google-Mitarbeitern betrieben und will ein Stück vom Riesen-Werbemarkt. Doch die Tech-Gemeinde lästert…”
  • Focus Online:
    Cuil: Größer als Google
    “Ehemalige Google-Angestellte wollen ihren Ex-Arbeitgeber das Fürchten lehren: Die neue Suchmaschine Cuil kennt das World Wide Web besser als alle Konkurrenten…”
  • Welt Online:
    Neue Suchmaschine Cuil muss noch viel lernen
    “WELT ONLINE hat die neue Suchmaschine Cuil einem Praxistest unterzogen. Ergebnis: Das Suchen dauert länger bei Google & Co., der Betrieb ist noch recht wackelig. Und unter der Kategorie “CDU” führt einer der Top-Links bei Cuil zu Ex-Kanzler und SPD-Mitglied Gerhard Schröder…”
  • PC-Welt:
    Test – Suchmaschine Cuil will Google Paroli bieten
  • Netzwelt:
    Alternative Suchmaschine Cuil – muss Google zittern?

Blogs testen Cuil:
Die ersten Blogs haben Cuil bereits getestet und ihre Ergebnisse gebloggt, z.B.

Und bei ja gut, aber
habe ich noch eine schöne Liste mit Reaktionen aus der Blogosphäre gefunden:

Xing-Thread Cuil versus Google:
Und ich habe gestern einen Xing-Thread zum Thema Cuil versus Google in der Xing-Gruppe Internetmarketing gestartet, auf dem immer noch heftig diskutiert wird.
Es überwiegen die Skeptiker, aber es gibt auch einige überzeugende Pro-Argumente.

Eigener erster Eindruck
Mittlerweile habe ich Cuil selbst getestet – allerdings noch nicht sehr ausführlich.
Bei der Suche nach meinem Namen und auch nach anderen Begriffen, die ich gut kenne, bekam ich äußerst merkwürdige Suchergebnisse.
Überhaupt nicht klar sind mir die Relevanzkriterien.
Das ist doch das Um und Auf einer guten Suchmaschine, dass relevante Ergebnisse zuerst angezeigt werden… und genau das perfektioniert Google seit Jahren.

Die Darstellung – gewöhnungsbedürftig, aber die wäre für mich kein Ausschließungsgrund.
Ich persönlich will einfach gute Suchergebnisse, ob ich gleich auf der Ergebnisseite der Suchmaschine ein buntes Bild dabei habe oder nicht, ist mir egal.

Aber: ich werde das Ding beobachten und bin gespannt, wie es damit weitergeht. Ob es genauso schnell von der Bildfläche wieder verschwindet, wie es aufgetaucht ist oder ob es irgendwann doch eine ernsthafte Konkurrenz für Google wird, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann. Vielleicht wird man es als Zweit-Suchmaschine benutzen, um bisher verborgene Suchergebnisse an die Oberfläche zu befördern.
Spannend finde ich jedenfalls, wie das Ding durch die Medien geht. Alle (?) bekannten Zeitungen und Magazine haben das Thema aufgegriffen und kaum ein einschlägiges Blog hat noch nicht drüber berichtet.

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , ,
Freitag, 11 Juli 2008

Buchrezension: The Long Tail von Chris Anderson

the long tail, chris anderson
The Long Tail – bei Amazon kaufen

Ich bin nicht die erste, die über dieses Buch berichtet, aber da ich es erst kürzlich gelesen habe und sagen würde, dass es eines der besten Wirtschaftsbücher ist, die ich kenne, kommt hier meine Rezension:

Schon die Entstehung des Buches ist interessant:
Seinen Anfang nahm es mit einem Artikel, den Chris Anderson am 12.10.2004 für “Wired” verfasst hatte und der zu einem der meist gelesenen und meist diskutierten Wired-Artikeln wurde.

Das Buch entstand 2004-2006 in einem offenen Prozess – Chris Anderson stellte seine Thesen und Gedanken in seinem Blog www.longtail.com vor, dort wurden sie von tausenden Menschen gelesen, kommentiert und weiterentwickelt.
2006 ist die amerikanische Originalausgabe erschienen, 2007 die deutsche Übersetzung.

Man merkt, dass monatelange intensive Recherche hinter dem Buch steckt und dass viele kluge Köpfe ihre Gedanken und ihr Wissen beigesteuert haben.

Worum geht es?
Chris Anderson beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn Unternehmen eine praktisch unbegrenzte Zahl an Produkten anbieten können – weil die Lagerkosten gegen Null gehen. Das passiert nämlich gerade im Internet, und Geschäftsmodelle wie Amazon, Ebay, oder Netflix machen sich das zu Nutze.

Die Regalfläche der Läden war zu teuer für Produkte, die sich nur 1-2 mal im Jahr verkauften, im Internet können aber auch solche Nischenprodukte rentabel angeboten werden. Entweder sie benötigen gar keine Lagerfläche, weil sie sich als Bits und Bytes aufbewahren lassen (Netflix, ITunes…) oder die Lagerfläche stellt jemand anderer bereit (Amazon Marketplace).
Die unendlich scheinende Anzahl an selten verkauften Produkten – eben den “Long Tail” – gibt es vielleicht nicht in jeder, doch aber in den meisten Branchen. In manchen Branchen lässt er sich besser vermarkten, in anderen weniger gut. Auf jeden Fall gibt es hier ein riesiges Marktpotenzial – in den meisten Branchen schlummert es noch.

Werden weiterhin Hits die Charts dominieren?
Nein, sagt Chris Anderson, “die Nachfrage nach den großen Kassenknüllern besteht nach wie vor, aber sie bilden nicht länger den einzigen Markt.”

Was hat das für eine Auswirkung auf den Massenmarkt der Hits und Bestseller?
“Aus dem einfachen Bild mit wenigen großen Hits, die zählten, und all den anderen Filmen, Songs und Büchern, die nicht zählten, ist mittlerweile ein verwirrendes Mosaik mit Millionen von Minimärkten geworden. Der Massenmarkt zerfällt in zunehmendem Maße in unzählige Nischen.”

Was für Massenanbieter und Hitproduzenten schwere Zeiten bedeutet, bietet für Anbieter von Nischenprodukten immense Chancen.
Man kann gespannt zusehen, was sich in verschiedensten Branchen für Geschäftsmodelle dazu entwickeln werden.

Anderson zeigt uns mit diesem Werk, wie nachhaltig das Internet die Wirtschaft und in der Folge auch die Gewohnheiten der Gesellschaft verändert.
“Das Zeitalter des “One Size fits all” geht dem Ende zu, und an seine Stelle tritt etwas Neues, ein Markt der Vielfalt.”

Fazit:
Unbedingt lesenswert, für mich ist es ein “Meilenstein-Buch”.

Fortsetzung folgt…
Mit dem Erscheinen des Buches hat Chris Anderson keineswegs mit dem Thema abgeschlossen. Auf seinem Blog www.longtail.com diskutiert er das Phänomen “Long Tail” mit seinen Lesern intensiv weiter und stellt neue Gedanken und Geschäftsmodelle vor.

Gerade (Juli 2008) ist eine aktualisierte Neuauflage des Buches (auf Englisch) erschienen, mit einem Zusatzkapitel speziell über Long-Tail-Marketing. Ein paar Ideen zu diesem neuen Kapitel hat er in diesem Blogeintrag über Long-Tail-PR skizziert.

Das Buch kaufen

Amazon Produktinformationen:

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Hanser Wirtschaft; Auflage: 1 (März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446409904
  • ISBN-13: 978-3446409903
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4,5 Sterne
  • Amazon.de Verkaufsrang: #5.163 in Bücher

Das Buch bei Amazon kaufen: The Long Tail – Der lange Schwanz

Links

Andere Rezensionen zu “The Long Tail”:

Dienstag, 03 Juni 2008

Buchrezension: Web 2.0 von Tom Alby

Seit längerer Zeit wieder einmal eine Buchrezension:

Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien von Tom Alby
ist Anfang 2008 in der 3. Auflage erschienen (die erste ist 2006 herausgekommen).

Web 2.0 von Tom AlbyInhalt:
Web 2.0 – dieser Begriff ist in aller Munde, doch was verbirgt sich genau dahinter, und was gibt es dazu für Konzepte, Anwendungen, Technologien?
Diesen Fragen widmet sich Tom Alby in seinem Buch – ausführlich und übersichtlich.

Im ersten Kapitel beleuchtet er den Begriff. Ist es ein Hype? Ist es die logische Weiterentwicklung des Web?
Eine offizielle Definition für den Begriff gibt es nicht, auch Tom Alby bastelt keine. Er beleuchtet aber einerseits technische Entwicklungen, andererseits die Nutzer mit ihren veränderten Gewohnheiten und Vorlieben im Netz – und erklärt, welche Einflüsse zum „neuen Web“, mit Beteiligung und Teilhabe, beigetragen haben.

Die nächsten Kapitel beschäftigen sich mit den allseits bekannten Web 2.0-Anwendungen: Blogs, Podcasts und Social Networks/ Communities.
Was sind Blogs bzw. was ist so neu an Blogs? Was unterscheidet Blogs von „herkömmlichen“ Webseiten, wie/ wofür kann man sie nutzen? Wie stehen Unternehmen zu Blogs, wie die klassischen Medien? Blogs in der Bildung, Blogs in der Politik – wie sieht hier die Situation in Deutschland aus, wie könnte sie in Zukunft aussehen (wenn wir bspw. einen Blick nach Amerika werfen…)
Auch technische Hinweise und Tipps zum Aufsetzen eines eigenen Blogs werden gegeben.
Was sind Podcasts, wie erstellt man sie, wofür werden sie eingesetzt, was gibt es für bekannte Podcasts?
Was ist Social Software und was gibt es hier für Anwendungen? Wikipedia, Flickr, del.icio.us, Facebook usw. – was sind die Konzepte dahinter? Was sind die Beweggründe für die User, sich einzubringen? Aber auch: Wer hat das Ding gelauncht, wer hat es dann wem um wie viel Mio Euro abgekauft…

Ein Kapitel beschäftigt sich mit Taxonomie versus taggen/ Folksonomy, ein weiteres widmet sich Technologien und Entwicklungskonzepten wie Ajax, RSS/Atom, Ruby… und zeigt Entwicklungen und Vor-/ Nachteile auf.
Auch Geschäftsmodelle im Internet werden besprochen.

Zu guter Letzt: Wie wird es weitergehen? Ist ein Web 3.0 in Aussicht? Diese und andere Fragen stellt er in seinen Interviews, die den letzten Teil des Buches bilden. Johnny Häusler (Spreeblick), Oliver Wagner (Lycos), Stefan Niggemeier (Bildblog) und andere standen Frage und Antwort.

Das Buch ist 2006 zum ersten Mal erschienen, 2008 nun schon in der 3. Auflage. Bei diesem Thema ist es natürlich notwendig, in kurzen Abständen zu aktualisieren. An manchen Stellen hatte ich aber das Gefühl, dass man da bei der Aktualisierung etwas übersehen hat…

Fazit: Ein gelungenes Buch, das Technologien und Anwendungen rund um das Thema Web 2.0 behandelt und zahlreiche praktische Beispiele gibt, interessant sind auch die Interviews (wenn auch eher oberflächliche Fragen gestellt werden). Liest sich zügig und leicht.
Lesenswert für alle, die sich einen Überblick über „Web 2.0“ verschaffen wollen. Und auch für die, die schon mit diesem Thema vertraut sind, aber eine gute Übersicht brauchen können. Wer richtig tief in das Thema einsteigen will, sollte sich weiterführende Literatur zu den einzelnen Themen besorgen; wer eine wissenschaftliche Abhandlung sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich.

Blog zum Buch: Früher gab es ein Blog zum Buch, das ist aber jetzt integriert in Tom Albys Blog macophilia.de, tag web 2.0.
Und das schreibt Tom Alby in seinem Blog zum Erscheinen der 3. Auflage.

Kaufen kann man das gute Stück z.B. bei
Amazon: Web 2.0. von Tom Alby

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , , , , ,
Freitag, 29 Februar 2008

Google me… Yasni, die Personensuchmaschine

Immer häufiger werden Personen gegoogelt – auch vor Vorstellungsgesprächen, vor Auftragsvergaben, vor Vertragsabschlüssen… man kann ja einmal schnell das Internet zu Rate ziehen, um sich vorab schon ein Bild von einer Person zu machen…
Ich heiße Karin Janner und ich habe Glück mit meinem Namen, denn ich bin so ziemlich die einzige Karin Janner, die im Internet aktiv ist.
Was aber, wenn man Lisa Müller heißt? Dann ist man bestimmt nicht die einzige…
Man hat sich als Expertin in einem Fachgebiet einen Namen gemacht und etliche wirklich gute Artikel veröffentlicht? Schade, dass diese erst auf der 5. Seite der Suchergebnisse bei Google aufscheinen; die ersten Ergebnisseiten sind wahrscheinlich voll von StayFriends-Einträgen diverser Namenskollegen, Einträgen in Kochrezept-Foren oder Amazon-Rezensionen über Bücher, die man noch nie in der Hand hatte.
Wie stelle ich sicher, dass jemand, der im Internet nach mir sucht, auch wirklich Informationen über mich erhält?
Ich lege ein Profil bei der Personensuchmaschine Yasni an – Yasni zeigt dann alle Suchergebnisse, die zu meinem Namen gefunden werden und ich mache einfach ein Häkchen bei den richtigen. (dann kann ich auch gleich die, die mir peinlich sind, einer Namenskollegin in die Schuhe schieben, indem ich sie nicht anklicke…)
Per Drag and Drop kann man die gefundenen Ergebnisse ordnen – man kann also die Reihenfolge der angezeigten Ergebnisse selbst bestimmen.
Was rechtlich passiert, wenn sich ein Namenskollege die Suchergebnisse unter den Nagel reißt, weiß ich nicht – zumindest gibt es ein Formular, mit dem man Falschmeldungen melden kann. Regelmäßig im Newsletter zeigt Yasni neue Suchergebnisse zum Namen – die man wieder übernehmen und beliebig anordnen kann. Umständlich dabei ist nur, dass die neuen Ergebnisse dann automatisch an erster Stelle angezeigt werden und wieder mühsam einzeln verschoben werden müssen. Das kann doch gar nicht sein?! Vielleicht mache ich ja irgend etwas falsch…
Außerdem hat es den Anschein, dass nur ich selbst meine schöne Reihenfolge zu sehen bekomme?! Ich kenne mich ja eigentlich…
Irgendwo ist da noch der Wurm drinnen.
Aber die Idee ist gut, und irgendwann wird das Ding auch richtig funktionieren!

Ergänzung am 20.3.2008:

Andere Blogeinträge zum Thema Selbstmarketing im Internet/ Personensuchmaschinen:

imgriff am 1.10.2007

marktschreyer.de am 18.2.2008

marktschreyer.de am 22.2.2008

Klaus Eck auf myONID Blog am 14.3.2008

Freitag, 01 Februar 2008

Neues Google-Feature: Verbesserung für Lokales Online-Marketing

Google hat im Januar 2008 neue Features eingeführt: Neben der traditionellen Suchergebnisliste bietet Google ab sofort die Möglichkeit, Suchergebnisse geographisch oder chronologisch zu ordnen.

Der B2B Online-Marketing-Blog schreibt dazu:
“Die Nutzer können die Suchergebnisse chronologisch oder geographisch sortieren lassen. Bei der geographischen Darstellung zum Beispiel stellt Google die gefundenen Informationen auf Karten dar. Bei der chronologischen Suche kann der oder die Suchende über eine Zeitleiste eingrenzen, wonach er/sie genau sucht.
Diese neuen Features sind jedoch noch nicht über die Standard-Seiten zugänglich. Sie müssen erst über die Google-Labs-Seiten aktiviert werden.”

Ich habe diese Features noch nicht ausprobiert, aber sie klingen vielversprechend. Besonders die geographische Geschichte: Lokales Marketing und Online-Marketing – bisher eigentlich nur über Google Adwords realisierbar – lassen sich nun bestens verbinden. Diese Chance sollte man als Unternehmen auf jeden Fall nutzen!