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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

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Hier schreibe ich auch:

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Montag, 13 Dezember 2010

Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen – Beitrag zur Blogparade / Gastartikel von Tjark Knittel

Wo gibt es die besten Weihnachtsgeschenke im Netz?

Mit dieser Frage hab ich zur Blogparade rund um das Thema Weihnachtsgeschenke aufgerufen.

Gesucht sind

  • tolle Geschenke
  • Blogs, die Geschenklisten zusammengestellt haben,
  • Blogs, die das Netz nach ausgefallenen Geschenken durchsuchen und diese posten
  • Online-Geschenkeläden oder -portale, die richtig gute Geschenke anbieten

aber auch Artikel zum Thema Geschenkekauf im Internet passen da gut rein.

Wie bei einer Blogparade üblich werden die Artikel ins eigene Blog geschrieben und von dort mit dem Ursprungs-Blogpost verlinkt. Es ist aber auch möglich, mir dazu einen Gastbeitrag zu schicken, den ich hier auf dem NewMarketing Blog veröffentliche.

Tjark Knittel beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema Geschenkekauf im Internet. Auf seinem Portal Online-Geschenke-kaufen.com findet man einen ganzen Haufen gute Ideen für Geschenke.

Herzlichen Dank für den Gastbeitrag!

Tjark Knittel:
Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen

Alle Jahre wieder….. werfen sich viele Deutsche ins Weihnachtsgetümmel, obwohl man sich doch eigentlich vorgenommen hatte, dass in diesem Jahr alles anders wird. Bei der Jagd nach mehr oder weniger passenden Geschenken haben Shops, Einkaufszentren oder auch Boutiquen noch die Nase vorn, aber der virtuelle Weihnachtsmann gewinnt immer mehr an Bedeutung und steuert inzwischen auf einem Marktanteil von mehr als 20% zu. Der Grund dafür ist wohl, dass der gesamte Such-, Bestell- und Bezahlvorgang von den eigenen vier Wänden aus, weltweit und rund um die Uhr erledigt werden kann.

Vorteil 1: Die Auswahl

Der wohl größte Vorteil für den Online-Kunden ist natürlich die Auswahl. Ganz gleich, ob man sich nun auf die Ergebnisse der verschiedenen Suchmaschinen verlässt oder sich lieber selbst durch den Online-Dschungel kämpft, im Netz kann der Kunde mehr Shops besuchen, als es während der gesamten Adventszeit jemals möglich wäre. Und selbst bei mangelnden eigenen Ideen finden sich im Internet unzählige Seiten mit Geschenkideen und Vorschlägen.

Vorteil 2: Der Preisvergleich

Einmal am Surfen, können natürlich nicht nur die Preise (nebst eventueller Zusatzkosten wie beispielsweise Versand) ermittelt werden, spezielle Preis-Portale erlauben sogar die Suche nach dem jeweils günstigsten Anbieter. Dort sorgen Links zu jedem einzelnen Online-Shop dafür, dass der Weihnachtsmann nicht versehentlich den falschen Weg nimmt.

Vorteil 3: Die Zusatzinformationen

Nach erfolgreicher Suche landet man früher oder später an der virtuellen Ladentheke, um das ausgesuchte Geschenk schließlich zu bestellen. Dabei werden (zumindest in guten und seriösen Shops) alle relevanten Informationen übersichtlich angezeigt und ggf. sogar zum Speichern oder Ausdrucken angeboten. Dazu gehören neben den Versandkosten vor allem Angaben über eventuelle Rücksendungen bzw. den Umtausch, über die aktuelle Verfügbarkeit, über Gewährleistungen und über die Lieferzeit. Außerdem bieten viele Shops ihren Kunden die Möglichkeit an, das Geschenk gleich direkt an den Empfänger zu senden, was insbesondere bei größeren Artikeln Sinn macht. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Kundenmeinungen oder Bewertungen im Internet, die dem Kunden dabei helfen, sowohl den Shop wie auch den Artikel einzuschätzen. Ob man im Laden oder im Kaufhaus soviele ehrliche Informationen erhält, darf bezweifelt werden.

Vorteil 4: Das Bezahlen

Immer wieder sind finanzielle Transaktionen das Ziel dubioser Zeitgenossen. Aber die Grundregeln, die hier vor bösen Überraschungen schützen, sind ebenso einfach wie bei einer realen Shoppingtour. Wer eine sichere Verschlüsselung beachtet, manuell überweist und jedes notwendige Häkchen hinterfragt, ist auch virtuell auf der relativ sicheren Seite.

Na dann: Frohes Fest!

Die Blogparade läuft übrigens noch bis Weihnachten. Ich freue mich über Beiträge, Linksammlungen etc!

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 09 Dezember 2010

Sammlung und Blogparade – Wo gibt es die besten Weihnachtsgeschenke im Netz?

Sich in den Weihnachtsrummel stürzen, von Einkaufszentrum zu Einkaufszentrum laufen, sich auf Weihnachtsmärkten die Zehen abfrieren?

Geschenke kaufen geht auch entspannter – mit dem Laptop auf dem Schoß vor dem Ofen sitzend, die Füße hochgelagert :)

Es gibt Blogs, die geben Tipps für Weihnachtsgeschenke, wie z.B. Wolfgang Gumpelmaier (der auch mein startspiel als Weihnachtsgeschenk empfiehlt, vielen Dank!) oder Zweidoteins (“die besten Weihnachtsgeschenke  für Blogger”)

Und dann gibt es Blogs, die das ganze Jahr über Tipps für ausgefallene und besondere Geschenke geben, wie z.B. das “Monsterzeug Blog” (im aktuellen Blogpost wird z.B. ein Mondgrundstück angeboten), “ausgefallenesachen.com” , “ausgefalleneideen.com” oder das “Schenkblog” und auf besondere Geschenke spezialisierte Portale, wie z.B. www.online-geschenke-kaufen.com.

Um Euch allen und mir selbst die Suche zu erleichtern lege ich hier eine Sammlung an und bitte Euch um Mithilfe:

Wo gibt es die besten Weihnachtsgeschenke im Netz?

(für die Familie, für Freunde, für Chef/Mitarbeiter/Kunden…)

Wenn Ihr

  • tolle Geschenke findet oder
  • Blogs, die Geschenklisten zusammengestellt haben,
  • Blogs, die das Netz nach ausgefallenen Geschenken durchsuchen und diese posten
  • Online-Geschenkeläden oder -portale, die richtig gute Geschenke anbieten

dann schreibt mir doch einen Kommentar hier oder – wie üblich bei einer Blogparade – einen eigenen Post darüber in Eurem Blog, den Ihr mit diesem Post hier verlinkt (bitte überprüfen, ob Trackbacks ankommen, ggf. den Artikel händisch im Kommentarbereich verlinken).

Ich freue mich auf

  • Eure Beiträge,
  • die Liste, die hoffentlich viel Shoppingstress spart und
  • Geschenke, die Euren und meinen Lieben leuchtende Augen unterm Weihnachtsbaum ins Gesicht zaubern!

Weihnachtgeschenke...

Die Liste

Ausgewählte Weihnachtsgeschenke-Tipps (Listen) von Bloggern

Geschenketipp-Blogs

Geschenkeportale

Lesertipps (Kommentare)

Weihnachtgeschenke...

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , , , ,
Dienstag, 07 Dezember 2010

Blogparade Crowdsourcing verlängert

Am 25.10. habe ich eine Blogparade zum Thema Crowdsourcing gestartet, die Frage:

“Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse?”

Zugegebenermaßen habe ich mich aus Zeitmangel nicht gebührend darum gekümmert, dass die Blogparade so richtig in Fahrt kommt – DA GEHT NOCH MEHR ;)

Daher verlängere ich die Blogparade bis zum 25.1.2011 – das ist ein langer Zeitrahmen für eine Blogparade, aber ich denke, jetzt kurz vor Weihnachten stehen andere Themen im Vordergrund. Da ich nicht mit Weihnachtsgeschenk-Empfehlungen, Adventkalendern und Weihnachts-Gewinnspielen in Konkurrenz treten will, habt Ihr auch noch im Januar Zeit, Euch zum Thema Crowdsourcing zu äußern!

Auch meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Crowdsourcing werde ich noch in Blogbeiträge gießen, z.B. über meinen Crowdsourcing-Spieleverlag Spieltz und mein Projekt startspiel = Brettspiel zum Thema Social Media, das wir gemeinsam online entwickelt haben – mittels Crowdsourcing.

Herzlichen Dank schon mal an die Verfasser der ersten Beiträge:

Artikel für die Blogparade

bitte weiterhin mit dem Blogparaden-Aufruf verlinken. Bitte achtet darauf, dass Euer Trackback ankommt! Wenn nicht, dann verlinkt bitte Euren Artikel im Kommentarbereich, sonst finde ich ihn nicht!

Ich freue mich auf Eure Beiträge!

gepostet von Karin Janner
Tags: ,
Montag, 25 Oktober 2010

Blogparade: Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse?

So jetzt gehts nach einer schöpferischen Pause von 2 Monaten wieder weiter auf dem NewMarketing Blog, und gleich mit einer Blogparade:

Die Frage ist: “Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse?”

Wettbewerbe sind keine Erfindung des Web 2.0 – es gibt sie schon seit Menschengedenken.

Immer schon hat man Wettbewerbe ausgerufen und Preise ausgesetzt.
Einerseits, um gemeinsam Spaß zu haben und gesellschaftliche Ereignisse zu gestalten, andererseits, um Leistungsfähigkeit anzuspornen, Spitzenleute zu finden, Spitzenleistungen hervorzurufen – sei es im Sport, in der Musik, in der Architektur, in der Wissenschaft etc.

Spieltrieb, die Aussicht auf einen Preis und die Freude dran, Teil einer Gemeinschaft zu sein ist u.a. die Motivation für Teilnehmer, bei einem Wettbewerb mitzumachen.

Da im Web 2.0 (d)englisch gesprochen wird und auch ganz gern neue Wortschöpfungen ins Leben gerufen werden, stößt man hier seltener auf “Wettbewerb”, sondern öfter auf “Contest” “Crowdsourcing”, “Open Innovation”.

Was bedeutet das, und sollen wir uns über diese Dinge freuen oder ärgern?

Die Begriffe

Crowdsourcing

Crowdsourcing bzw. Schwarmauslagerung bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt (vgl. Schwarmintelligenz). Crowdsourcing ist ein 2006 von Jeff Howe und Mark Robinson (Wired Magazine) geprägter Neologismus. Zudem bezeichnet der Begriff Crowdsourcing auch das Insourcing von Ideen. Eine besondere Form des Crowdsourcing ist das Crowdfunding, bei dem aus Unternehmenssicht nicht auf die Ideen oder die Arbeitsleistung der Masse der Internetuser abgezielt wird, sondern diese als Kapitalgeber gewonnen werden sollen.

(Quelle Wikipedia)

Open Innovation: eine Sonderform des Crowdsourcing

Open Innovation ist die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials.

(Quelle: Wikipedia)

Contest

neben Competition das englische Wort für Wettbewerb; hierzulande ist dieses Wort schon vor dem Web 2.0 gebräuchlich, z.B. für den Song Contest.

Die “Crowd” motivieren, in Aktion zu treten

“Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt…”

In den seltensten Fällen reicht es, zu sagen:
Leute, seid so nett, schmeißt Euch ins Zeug, werft Eure Kreativität und Eure Arbeitskraft ins Rennen – wir brauchen eine Lösung für unser Problem/unsere Aufgabe… :)

Um die “Crowd” zu motivieren, in Aktion zu treten, muss man schon etwas bieten. Natürlich muss die Aufgabe interessant sein, es muss aber noch andere Anreize geben…

Was versprechen sich Leute, die bei einem Crowdsourcing Projekt mitmachen?
Interessant ist auf jeden Fall Geld (Preisgeld) – je höher die Summe, desto interessanter, das kennen wir ja auch aus dem Lotto ;)

Die Leute versprechen sich aber auch eine Steigerung ihres Bekanntheitsgrad, PR, Aufträge/Folgeaufträge, wollen experimentieren, etwas ausprobieren und dafür Feedback bekommen, mit Gleichgesinnten in Kontakt kommen etc.

Herausforderung für Unternehmen, die Crowdsourcing in ihre Produktentwicklung oder zur Auslagerung von Aufgaben einsetzen wollen, ist es, Anreize zu schaffen, die motivierend genug sind, um eine kritische Masse an guten Leuten zu motivieren, sich mit ihrer Aufgabe auseinanderzusetzen.
Die nächste Herausforderung ist es dann, aus vielen herausragenden, guten, weniger guten bis schlechten Ideen/Entwürfen die brauchbaren herauszufiltern…

Herausforderung von Crowdsourcing-Plattformen ist es, Unternehmen, die sich auf dieses Experiment einlassen wollen mit der “Crowd” zusammenzubringen.

Die Kehrseite von Crowdsourcing

Wie alles im Leben gibt hat auch Crowdsourcing eine Kehrseite:
Für die “Crowd”:
Finanziell: Viele Leute arbeiten umsonst. Wenn ein Preisgeld ausgeschrieben ist, dann bekommt das nur der Gewinner.
Ideenklau möglich: Man veröffentlicht auf  seine Ideen auf einer (ganz oder teil-öffentlichen) Plattform, damit begibt man sich in die Gefahr, dass Teile davon geklaut werden.
Für Unternehmen:
Man steckt viel Arbeitszeit (=Geld) hinein und weiß nicht, was dabei rauskommt.

Blogparade: Nun Seid Ihr dran!

Wie steht Ihr dazu?
Wer von Euch kann über eigene Erfahrungen berichten? (Als Unternehmen, als Ausrichter von Contests, als Teilnehmer)?
Findet Ihr den Crowdsourcing-Ansatz  grundsätzlich gut oder sehr Ihr es als Ausbeutung/ Verschwendung von Ressourcen (der Teilnehmer, des Unternehmens)?

Bis zum 25.11. sammle ich in dieser Blogparade Eure Meinungen und Erfahrungen ein!!!
Ich freue mich über Blogbeiträge auf Euren Blogs zum Thema Crowdsourcing – bitte per Trackback verlinken mit diesem Blogbeitrag.
Falls der Trackback nicht ankommt, bitte ich um einen “händischen Trackback”: Einfach Kommentar schreiben und Artikel verlinken. Wer kein eigenes Blog hat, kann seine Mainung auch hier im Kommentarbereich abgeben oder mir eine Mail schreiben.

(Was ist eine Blogparade?

Eine Blog-Parade (auch genannt: Blog-Karneval) ist eine Blog-Veranstaltung, die wie folgt abläuft:
Ein Blog-Betreiber (in diesem Fall: stARTconference) legt ein Thema fest (Geschäftsmodelle im Web 2.0), veröffentlicht dieses in Form eines Blog-Beitrags und fordert seine Leser dazu auf, Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen.
Damit die Artikel gesammelt werden und auch später wieder auffindbar sind, werden sie per Trackback mit dem Blog verlinkt, das die Frage gestellt hat.

Auf blogparade.de ist die Vorgehensweise ganz ausführlich erklärt.

So kommen zu einem Thema Artikel mit unterschiedlichen Ideen und Sichtweisen zusammen.)

Eingegangene Artikel

Anhang: Linkliste Crowdsourcing Projekte

Eine ausführliche Liste von Matias Roskos findet Ihr auf Socialnetworkstrategien.
Hier eine kleine Auswahl davon + meine Ergänzungen:

gepostet von Karin Janner
Tags: ,
Donnerstag, 01 Juli 2010

Vorträge und Events als PR-Mittel: Filesharing-Plattformen und eigene Landingpage

Gerade noch “auf den letzten Drücker” beteilige ich mich an der Blogparade “Diesseits der Trampelpfade – ungewöhnliche Werbe- und PR-Aktionen” von Kerstin Hoffmann – mit einem Beispiel aus meiner eigenen Praxis.

Dass man Vorträge, Schulungen, Netzwerkveranstaltungen etc.  nicht nur macht, um Geld zu verdienen, sondern auch, um sich selbst / sein Unternehmen / eine Marke / ein Produkt / ein Event bekannt zu machen, ist eine altbekannte Geschichte.

Dass man den Teilnehmern gute Unterlagen zur Verfügung stellt, in denen man sich selbst darstellt oder auf das Portfolio des Unternehmens hinweist, auch.

Präsentationen auf Filesharing Plattformen hochladen

Früher gab man seinen Zuhörern  Handzettel mit. Die dienten diesen als Nachlese und wurden ev. noch an 2-3 andere Leute weitergegeben, wenn sie sehr gut waren. Dann kamen CD Roms auf, mit denen die Besucher des Vortrags die Präsentation auf dem eigenen Rechner herunterladen konnten. Die wurden vielleicht auch an 2-3 Bekannte weitergegeben.

Seit es Plattformen wie Slideshare, Scribd oder Issuu gibt, kann man seine Präsentationen gut nutzen, um sich über das Web weiteren Kreisen bekannt zu machen und als Experte zum betreffenden Thema wahrgenommen zu werden.
Man lädt seine Präsentationen dort hoch, sie werden über die Plattformen selbst und über Google gefunden (über die entsprechenden Tags), können heruntergeladen und auch von anderen weiter verbreitet werden, indem diese sie in deren Blogs oder Webseiten einbetten – so man das erlaubt.

Ich nutze diese Plattformen seit einiger Zeit und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Jede meiner dort eingestellten Präsentationen wurde einige hundert mal angesehen und heruntergeladen (auch noch Monate, nachdem ich diese dort eingestellt habe), in Summe komme ich damit auf etliche tausend Kontakte – ein Vielfaches der Kontakte, die man über gedruckte Handzettel oder CD Roms erzielen kann…
(Hier: Slideshare/karinjanner, scribd/kjanner, issuu/karinjanner)

Für Leser sind die dort hochgeladenen Präsentationen sehr komfortabel – man kann darin blättern, sich durchklicken (Links anklickbar), sie ausdrucken, herunterladen – das Ganze wahlweise in kleiner Ansicht oder Bildschirm füllend…

Beispiel:

Bei diesen Plattformen kann man Präsentationen und Dokumente hochladen.
Nun gibt es aber vielleicht noch andere Dinge, die die Teilnehmer interessieren und über die man sich auch gut nach außen darstellen kann:
Im Vortrag Fragen, die außerhalb der Folien beantwortet wurden, Literatur- und Linktipps, bei einem Netzwerktreffen Fotos oder Videos, eine Teilnehmerliste etc.

Eigene Landingpage pro Veranstaltung

Ich bin nun dazu übergegangen, pro Veranstaltung eine eigene Landingpage einzurichten.

Bei Vorträgen und Schulungen biete ich dort die Präsentation zum Durchklicken und zum Download an, führe wichtige Zwischenfragen an, gebe Literatur- und Liktipps und weise auf Veranstaltungen und Angebote hin (geht natürlich nur, wenn der Auftraggeber damit einverstanden ist…- und man kann auch einen passwortgeschützten Bereich nur für Workshopteilnehmer einrichten, das kann dann z.B. so aussehen).

Bei Netzwerktreffen stelle ich dort Fotos ein, die Teilnehmerliste (so die Teilnehmer das erlauben) und ggf. die Präsentationen eingeladener Referenten.

Da ich auch als Marketing/PR-Frau der stARTconference unterwegs bin,  ist es nicht nur mein Ziel, mich und meine Leistungen darzustellen, sondern auch die stARTconference (und andere unserer Angebote) bekannt zu machen und Teilnehmer dafür zu gewinnen, sprich: Tickets zu verkaufen.
Daher darf die Aufforderung zum Kauf und der Link zum Shop nicht fehlen – natürlich unaufdringlich und gekoppelt an einen Mehrwert = ein Rabattcode.  Für jede Veranstaltung habe ich ein Kontingent ermäßigter Tickets (-20%) für die Teilnehmer bereitgestellt.

Die Seiten kommen bei den Teilnehmern sehr gut an und haben gute Zugriffszahlen – sowohl von den Teilnehmern als auch von außen. Einmal auf der Seite gelandet, klicken sich diese auch durch unsere anderen Angebote.

Das funktioniert natürlich nur, weil ich dort wertvolle Informationen übersichtlich aufbereitet anbiete und damit einen echten Mehrwert für die Teilnehmer schaffe.

Wie das meiste im Web 2.0 – ohne Qualität und erkennbaren Nutzen geht nix! Und das ist auch gut so!

Und so gehe ich vor:

1. Seite anlegen (da ich mit WordPress arbeite ist das schnell geschehen).
Damit habe ich eine URL, die ich am Ende der Präsentation kommuniziere (…”und hier finden Sie die Unterlagen sowie Fragen aus dem Vortrag + Literaturtipps”…)

2. Präsentation bei Slideshare, Scribd oder Issuu hochladen.

3. Präsentation in die Seite einbinden: schon vor dem Vortrag, damit die Teilnehmer sich schon vor/während des Vortrags durchklicken können.

4. Handout erstellen, mit Hinweis auf die entsprechende Seite und URL.

5. Nach dem Vortrag oder der Veranstaltung: Seite vervollständigen (Fragen, Linktipps, Fotos etc.)

6. Damit die Seite auch innerhalb der Website gefunden wird, habe ich einen Bereich “Dokumentation” eingerichtet – von dort wird jede dieser Seiten verlinkt.

Beispiele

Vortrag beim Landesverband der Museen zu Berlin (Juni 2010):

  • Handout mit Hinweis auf die Landing Page

Handout Vortrag Web2.0 Landesverband Museen Berlin

Netzwerktreffen “stARTtogether”, Juni 2010

Mittwoch, 13 Januar 2010

Handbuch Kundennutzen – das e-Book zur Blogparade von Kerstin Hoffmann

Wenn Kerstin Hoffmann zu einer Blogparade aufruft, dann kommen dabei nicht nur Beiträge verschiedener Blogger zur aufgeworfenen Frage raus (“Wie verkaufen Sie Kundennutzen?”), die per Trackback in Kerstins Blog landen, sondern es entsteht gleich ein professionelles e-Book mit ISBN und allem drum + dran!

–> Das “HANDBUCH KUNDENNUTZEN. Erfolgreich verkaufen und vermarkten”.

“Expertise und Best Practice in 39 Beiträgen von Kommunikationsfachleuten, Trainern und Unternehmern. Darunter einige bekannte deutsche Blogger. Das eBook enthält Beispiele, Checklisten und spannende Erfahrungsberichte.

Das Projekt ist zugleich ein großartiges Beispiel, wie Kooperation und Netzwerken im Web funktionieren.”
(Quelle: Kerstin Hoffmann, PR-Doktor)

Um das Thema “Kundennutzen” sowohl aus Berater- als auch aus Unternehmersicht darzustellen und somit von allen Seiten zu beleuchten, hat Kerstin die Blogparade 2-geteilt und

  1. um Expertentipps von Beratern und Agenturen und
  2. um Best Practice in Unternehmen gebeten.

Ich habe mich mit 2 Blogbeiträgen an der Blogparade beteiligt, einmal im NewMarketing Blog aus Beratersicht und einmal im Blog meines Startups Spieltz aus der Sicht des Unternehmens, das sich Gedanken zu seinem Kundennutzen macht.

Das Buch ist wirklich toll geworden, eine gute Mischung von schlauen Beratertipps + Checklisten und Erfahrungsberichten aus der Praxis – vielen Dank an Kerstin für die Mühe!!!!

Hier könnt Ihr das eBook kostenlos herunterladen.

Oder über Slideshare:

Donnerstag, 19 November 2009

“Wie verkaufen Sie Kundennutzen” – Beitrag zur Blogparade von Kerstin Hoffmann / PR-Doktor

“Bevor man überhaupt über Medien, Maßnahmen, Texte oder Kampagnen spricht, braucht man den Kundennutzen, den das Unternehmen bietet.”

mei Red`… sage ich als Wienerin zu dieser Aussage, mit der Kerstin Hoffmann ihre Blogparade “Wie verkaufen Sie Kundennutzen?” eröffnet.

So logisch dieser Satz klingt, so erstaunlich ist es, wie viele Unternehmen ihre gesamten Energien in Maßnahmen stecken.
PR-Kampagne hier, “was Virales für`s Netz” dort, und wenn man dann fragt, was denn der Kunde davon hat, wenn er Produkt A statt Produkt B kauft, was also der Nutzen ist, den NUR Produkt A (und nicht B und C und D und E auch…) erfüllt, dann … äh…

Da ist erstmal oft nicht klar, wer überhaupt “der Kunde” ist.
Meist sind mehrere Zielgruppen angesprochen, mit verschiedenen Bedürfnissen und Wünschen. Anstatt die Zielgruppen ordentlich zu segmentieren, die brennendsten Bedürfnisse der Teilzielgruppen herauszuarbeiten und dann zu schauen, wie man die bestmöglich befriedigen kann wird versucht, es allen auf einmal recht zu machen.
Es wird nach dem durchschlagenden Argument gesucht, das alle überzeugen soll…

Und dann wird die Marktanalyse oft schlampig gemacht.
Schön, dass Produkt A dem Kunden was nützt, aber was nützt mir als Unternehmer das, wenn dieses Bedürfnis eh schon längst von X Produkten erfüllt wird, die schon länger auf dem Markt sind als mein Produkt A?

Das klingt banal, sagt einem ja der Hausverstand, dass man sich was Besonderes ausdenkt. Ja?
Und warum macht dann bei mir um die Ecke (Berlin Friedrichshain) eine Bäckerei nach der anderen auf, die alle die selben billigen Tiefkühlschrippen anbieten? Natürlich nützt mir als Kunde die Tiefkühlschrippe was, ich kann sie frühstücken. Aber wie viele Schrippen kann ich denn frühstücken? Ganz sicher nicht so viele, wie da rund um meinen Frühstücksort verscherbelt werden – egal, ob sie jetzt 20, 15 oder nur mehr 10 Cent kosten.
Vielleicht habe ich ja mal Besuch und will ein besonderes Frühstück hinstellen, z.B. echte französische Croissants oder einen Wiener Striezel?
Warum kommt niemand auf die Idee, so was anzubieten?
Vielleicht ist es ja bald so weit, denn hier stehen ziemlich viele Ladenlokale leer – z.B. von Bäckereien, die nach 2 Monaten wieder zugemacht haben ;-)

Mein Produkt muss sich also abheben von den anderen in meiner Branche, muss einen Nutzen haben, den die anderen nicht haben, und den mir die anderen auch nicht flugs abschauen und nachmachen können.

Wie arbeite ich nun den Nutzen meines Produktes heraus und wie verklickere ich das dann meinen Kunden?
–> eine kurze Checkliste:

1. Nutzen herausarbeiten

  • Was ist und kann mein Produkt (kurz und prägnant)? Was ist meine Kernbotschaft?
  • Wer ist meine Zielgruppe (wenn mehrere, dann sauber trennen und einzeln auflisten)
  • Was ist der Nutzen meines Produktes für meine Zielgruppe?
    Umgekehrt formuliert:
    Welches Bedürfnis erfüllt mein Produkt, für Zielgruppe A, B, C?
    (Wenn ich mehrere Zielgruppen habe muss ich für jede Zielgruppe die wichtigsten Bedürfnisse / Nutzenaspekte herausarbeiten)
    Sind das wirklich relevante Bedürfnisse, ist das etwas, wofür ein Kunde Geld ausgibt?
  • Wie sieht es mit Mitbewerbern aus? Gibt es jemanden, der ebendiese Bedürfnisse erfüllt?
  • Wenn ja: Warum soll der Kunde gerade bei mir kaufen?
    Was habe ich, was meine Mitbewerber nicht haben?
    Warum kann gerade ICH bzw. MEIN PRODUKT diese(s) Bedürfnis(se) am besten erfüllen?
    Was zeichnet mein Produkt aus, hebt es ab von Konkurrenzprodukten?
    (Was ist also der USP = Unique Selling Proposition = einzigartiges Verkaufversprechen.
    Der USP muss einen tatsächlichen und relevanten Vorteil für die Zielgruppe bieten und darf nicht einfach zu kopieren sein)

2. Wie verkaufe ich meinen Kunden den Kundennutzen?

Der erste Schritt ist es, den Nutzen für meine Kunden herauszuarbeiten, im 2. Schritt muss ich erreichen, dass meine Kunden diesen Nutzen als solchen WAHRNEHMEN!
Denn Kundennutzen ist

“der von einem Kunden mit dessen Kaufentscheidung tatsächlich wahrgenommene Nutzen”

heißt es auch in der Wikipedia.

Das bedeutet:
Selbst wenn ich ein Produkt habe, das meinen Kunden äußerst nützlich ist, brennendste Bedürfnise erfüllt – solange mein Kunde den Nutzen nicht wahrnimmt, wird er es trotzdem nicht kaufen.
Jetzt (aber erst jetzt, also im 2. Schritt…) kommt die Kommunikation ins Spiel.

  • Wie formuliere ich den Nutzen für meine Zielgruppe(n)?
    Meist gibt es ja mehrere Nutzenaspekte – welches Versprechen steht im Mittelpunkt meiner Kommunikation?
  • Mit welchen Argumenten erreiche ich meine Zielgruppe?
    (Wenn mehrere Zielgruppen, dann keine “Allgemeinplätze” als Argumente, sondern speziell auf jede einzelne Zielgruppe und ihre Bedürfnisse zugeschnittene, schlagende Argumente…)
  • Welche Schlagworte passen zu meinem Produkt? Habe ich Schlagworte gewählt, die den Nutzen punktgenau treffen?
    (Dazu berücksichtigen: Welche Schlagworte benutzen meine Mitbewerber? Hebe ich mich mit meinen von diesen ab?
    Bedenken: Keine BlaBla-Schlagworte, nur weil sie gerade “hipp” zu sein scheinen!!)
  • Wo hält sich meine Zielgruppe auf (online, offline), wie erreiche ich sie dort?
  • Wie und in welcher Tonalität spreche ich meine Zielgruppen an?
  • Warum soll man mir  glauben? Wie erreiche ich, dass man mir abnimmt, dass ich (bzw. mein Produkt) halte, was ich verpreche? (Fotos, Testimonials, Empfehlungen, Social Media…)
  • In den meisten Fällen hilfreich: Wie kann ich Persönlichkeit reinbringen? Geschichten erzählen?… (Social Media)

Oh, jetzt habe ich ja gar keine von Kerstins vorgeschlagenen Fragen beantwortet, ich hoffe, ich habe nicht das Thema verfehlt ;-)

Kerstin Hoffmann hat ja 2 Möglichkeiten geboten, sich an der Blogparade zu beteiligen, nämlich

  1. als Berater und
  2. indem man erläutert, wie man im eigenen Unternehmen Kundennutzen verkauft.

Diesmal war ich besonders Blogparaden-fleißig und habe als 2. Beitrag mein Startup Spieltz als Beispiel genommen und erläutert, welchen Nutzen wir verkaufen –>

Beispiel: Mein Startup Spieltz

Wir sind Marktplatz + Plattform für individuelle Spiele. Wir drucken maßgeschneiderte Spiele “on Demand” auf LKW-Plane. Spielautoren und -illustratoren können bei uns einen Shop eröffnen und ihre eigenen Spiele verkaufen, Geschenkesuchende finden individuelle Geschenke, Unternehmen Ideen für Give-Aways…

In der Checkliste (oben) habe ich geschrieben:

Wenn ich mehrere Zielgruppen habe muss ich für jede Zielgruppe die wichtigsten Bedürfnisse / Nutzenaspekte herausarbeiten

Unsere Zielgruppen sind:

  1. Schenker/ Geschenksuchende
  2. Spieleautoren + Spieleillustratoren, Profis oder Amateure
  3. Unternehmen
  4. Veranstalter von Events, Messen
  5. Vereine, Verbände, Fangemeinden, Gruppen
  6. Zeitungen, Magazine (z.B. Stadtmagazine)
  7. Spieleverlage

Kurz: Alle, die Brettspiele als Geschenke, Werbegeschenke oder Merchandising-Artikel suchen, herstellen oder verkaufen wollen.

Wir haben also mehrere Zielgruppen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen.
Haben alle diese Zielgruppen den selben Nutzen von Spieltz, werde ich alle mit denselben Argumenten überzeugen können, bei Spieltz mitzumachen oder einzukaufen?
Natürlich nicht!!!
Jemand, der ein individuelles Geschenk kaufen möchte oder ein Unternehmen, das eine originelle Idee für ein Give-Away sucht, hat ja eine ganz andere Motivation, bei Spieltz zuzuschlagen als ein Spieleautor, der seine Spiele an den Mann bringen will.

Einem Unternehmen, das eine lustige Idee für ein Weihnachtsgeschenk für seine Mitarbeiter sucht, brauche ich nicht mit dem Argument kommen, dass Spieleautoren sich bei uns präsentieren und netzwerken können, das ist dem Unternehmen nämlich schnuppe.

Den Nutzen für unsere Zielgruppe 2: Spieleautoren + Spieleillustratoren habe ich in meinem Beitrag zur Blogparade auf Spieltz beschrieben.

Kaufmotive und Argumentation / Kommunikation

Hier ist eine schöne Liste mit möglichen Motiven, etwas zu kaufen oder sich irgendwo einzubringen.
Um Sicherheit und Ansehen geht es, um Gewinn oder um seine Neugier zu befriedigen. Natürlich hat man die Motive, die hinter den Kaufabsichten stecken,  stets im Hinterkopf, überzeugend sind aber konkrete, gut durchdachte Argumente.

Dabei gilt es:
In jede der Zielgruppen einzeln hineinversetzen, Bedürfnisse fühlen, konkrete Lösungen bieten und diese mit einer guten, plausiblen Argumentation kommunizieren.

Dabei die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringen, passende Schlagworte wählen und auf keinen Fall unspezifisches Blabla erzählen (wie z.B. Wir bieten Qualität… wir sind immer für sie da… wir bieten innovative Lösungen…)

Die Blogparade “Wie verkaufen Sie Kundennutzen”

Wie das mit der Blogparade funktioniert erklärt Kerstin Hoffmann ausführlich auf ihrem Blog.
Bis morgen (20. November) kann man noch mitmachen, die Beiträge werden dann gesammelt in Form eines e-Books herausgegeben.

Hier eine Liste der bereits eingegangenen Beiträge:
http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/04/blogparade-kundennutzen-liste-der-beitrage

Montag, 10 November 2008

Blogparade – Die besten 3 Business-Bücher: Marketeasing, The New Rules Of Marketing And PR, Kopf schlägt Kapital

Ralf Senftleben veranstaltet auf Unternehmenskick.de eine Blogparade zum Thema Business-Bücher.

(was genau eine Blogparade ist kann man in der Wikipedia nachlesen)

“Welche sind für Sie persönlich die 2-3 allerbesten Business-Bücher, die Sie kennen? Und was macht diese Business-Bücher so besonders? Warum gerade diese Bücher?”

Ich habe bei weitem mehr als 3 wirklich gute Business-Bücher gelesen, drum fällt mir die Entscheidung nicht leicht.

Ich werde also die 3 Bücher nehmen, die mich in letzter Zeit persönlich am meisten beeinflusst haben:

  1. Marketeasing: Werbung total anders. Von Bernd Röthlingshöfer.
  2. The New Rules of Marketing and PR: How to Use News Releases, Blogs, Podcasting, Viral Marketing and Online Media to Reach Buyers Directly. Von David Meerman Scott.
  3. Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. Von Günter Faltin.

1. “Marketeasing” von Bernd Röthlingshöfer

“Marketing muss so anziehend sein, dass uns die Leute in unserem Leben haben wollen,”

mit diesem Zitat von Jim Stengel (Procter&Gamble) beginnt Bernd Röthlingshöfer dieses Buch, in dem er mit herkömmlichen “Old School”-Marketingmethoden aufräumt.
Er erklärt, warum klassische Werbung immer weniger wirkt und stellt neue Marketing-Regeln auf. Die neue Art, an Kunden heranzutreten, nennt er “Marketeasing”, und hier seine “6 Mantras für Marketeaser”:

  1. Höre auf zu werben. Beginne zu kommunizieren.
  2. Alles ist Kommunikation
  3. Sei ehrlich
  4. Schaffe Gemeinschaft
  5. Überlasse die Werbung deinen Kunden
  6. Benutze die Medien richtig

In den Kapiteln behandelt er Themen wie Mundpropaganda-Marketing, Kundenbindung, Internet versus Massenmedien, Mobile Marketing, Erfolgskontrolle und gibt einen Ausblick in die Zukunft.

Natürlich ist er nicht der einzige, der sich Gedanken in diese Richtung macht, aber er bringt den Wandel im Marketing, der gerade stattfindet, schön auf den Punkt. Und das Buch liest sich wirklich gut – ich habe es in einem Zug durchgelesen.

Mir hat das Buch 1. sehr gut gefallen, und 2. hat es mich zum Bloggen gebracht.
Nach den “11 Gründen, warum Sie als Marketeaser bloggen sollten” war ich überzeugt: Ein Blog ist genau mein Medium. Warum bin ich nicht schon früher darauf gekommen…?

Und seitdem blogge ich :-)

2. “The New Rules Of Marketing And PR” von David Meerman Scott

Dieses Buch habe ich hier schon rezensiert, an dieser Stelle noch mal eine Kurzfassung:

„Prior to the web, organisations had only two significant choices to attract attention: Buy expensive advertising or get third-party ink from the media.”

Die Zeiten haben sich geändert: Das Internet bietet neue Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen – doch es ist ein völlig anderes Medium und es gelten andere Regeln als in den klassischen Massenmedien. Leider haben viele Werber das noch nicht verstanden und versuchen, ihre Werbegewohnheiten aus der Zeit der Massenmedien auf das Internet zu übertragen.
Warum das nicht funktioniert und wie man sich die Besonderheiten des Internet zu Nutze machen kann, das erklärt David Meerman Scott anschaulich und anhand vieler praktischer Beispiele in diesem wirklich lesenswerten Buch.

Nützlicher Content, Dialog und Beziehungsaufbau statt nerviger Werbung und Einwegkommunikation lautet seine Botschaft.

In den einzelnen Kapiteln nimmt er sich folgender Themen an:

  • Was bringen Corporate Blogs und was muss man beim Bloggen beachten?
  • Wie kann man Pressemitteilungen effektiv einsetzen – denn auch diese werden heute nicht nur von Journalisten, sondern auch direkt von den Verbrauchern gelesen.
  • Was hat es mit Podcasts auf sich?
  • Wie kommuniziert man in Online-Foren?
  • Wie funktioniert virales Marketing?
  • Wie sieht eine gute Internetseite aus?
  • Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung? –über guten Inhalt, und nicht über schmutzige Tricks.
  • Und wie packt man das alles in eine übergeordnete Strategie?

Das Buch gibt es (bisher?) nur auf Englisch, es ist in leicht verständlichem Englisch geschrieben und liest sich flüssig und angenehm.

Dieses Buch ist sicher das, an dem ich mich am meisten orientiert und das ich am häufigsten zitiert habe in meiner Diplomarbeit, die ich zum Thema Online-Marketing im Kulturbereich geschrieben und Mitte September 2008 abgegeben habe.

(Der genaue Titel meiner Diplomarbeit ist: Das Internet in der Kommunikationspolitik von Kultureinrichtungen; ich habe in meinem Kulturmarketing Blog mehrfach darüber berichtet und werde sie dort auch zum freien Download bereit stellen, sobald sie offiziell benotet ist)

3. “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin

“Viele glauben zu wissen, wie es geht. Wenige tun es wirklich. Noch weniger sind damit erfolgreich. Etwas ist falsch an der Art, wie wir versuchen, Unternehmen zu gründen.
Dabei geht es auch ganz anders: Ein Ideen-Kunstwerk schaffen und das eigene Unternehmen aus vorhandenen, jedermann zugänglichen Komponenten zusammensetzen. Den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen. Den Horizont im Auge behalten statt in Alltagsanforderungen unterzugehen.”

Günter Faltin zeigt eine neue Art der Unternehmensgründung auf.

Er ist überzeugt:

“Die Qualität der Idee gibt den Ausschlag”

Damit meint Faltin aber nicht einen Einfall oder eine flüchtige Idee, sondern ein sorgfältig durchdachtes Konzept.
Sein Prinzip heißt: Von den Funktionen her denken statt Konventionen zu folgen.

Seiner Meinung nach wird bei Unternehmensgründungen der Idee und ihrer Ausarbeitung viel zu wenig Bedeutung zugemessen – von Gründern werden Businesspläne verlangt, und dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Umsetzung und nicht auf der Idee selbst.
“Stiefkind Konzept – es lohnt, an der Idee zu arbeiten” heißt ein Kapitel – in dem er zeigt, was eine gute Idee ausmacht und wie man sie systematisch ausarbeitet.

“Selbständig sein heißt, alles selbst zu machen und das ständig” – mit diesem Vorurteil räumt Faltin auf.
Er legt dem Gründer dringend nahe, seine Kompetenzen sinnvoll einzusetzen und zu lernen, Dinge zu delegieren und outzusourcen, um seine Idee, das Kernstück des neuen Unternehmens, weiter entwickeln zu können anstatt in Alltagsstress und Überforderung zu ersticken.

Am Ende des Buches gibt er eine “Aufforderung zum Tanz”:

“Die neuen Champions sind die Ideengeber ohne Kapital. Die Verlierer werden die Kapitalisten ohne Ideen sein”

zitiert er Ridderstrale + Nordström (Autoren des Buches Funky Business. Wie kluge Köpfe das Kapital zum Tanzen bringen).

“Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass gute Konzepte heute wichtiger sind als Kapital. Der nächste Schritt besteht darin, viel radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des Entrepreneurship anzuwenden. (…) Der dritte Schritt besteht darin, ein Unternehmen aus Komponenten zusammen zu setzen.”

ist seine Kurzanleitung zur Unternehmensgründung.

Warum dieses Buch für mich so besonders war?
Ähnlich wie es mir bei Bernd Röthlingshöfer mit dem Bloggen gegangen ist geht es mir nun mit der Unternehmensgründung.
Warum immer für andere Marketing machen? Ich gehe schon längere Zeit “schwanger” mit einer Geschäftsidee, die ich nun endlich umsetzen werde :-)

Links

Die 3 Autoren sind natürlich auch im Internet vertreten. Wer mehr über sie und ihre Bücher wissen will, kann sich also im Netz informieren.

  1. Bernd Röthlingshöfer findet man über sein Blog Bernd Röthlingshöfer – und jetzt zur Werbung oder über Twitter.
  2. David Meerman Scott findet man über seine Internetseite. Dort gibt es mehrere e-Books zum freien Download, auch eine kurze Version dieses Buches (The New Rules Of PR). Er betreibt auch ein Blog und man kann ihm auf Twitter folgen.
  3. Prof. Dr. Günter Faltin erreicht man über das Labor für Entrepreneurship und es gibt auch eine eigene Internetseite für das Buch “Kopf schlägt Kapital”, wo man Leseproben downloaden und handsignierte Bücher bestellen kann.
    In einem Video-Interview, das Prof. Faltin 2006 Bernd Röthlingshöfer gegeben hat, erzählt er über seine Einstellung und seine Ideen zu Entrepreneurship und gibt Beispiele – einiges davon ist auch im Buch zu lesen.

Update 21.11.

Und hier ist das Ergebnis der Blogparade:

Top 5 sind geworden:

  1. Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art ein Unternehmen zu gründen von Günter Faltin
  2. Bernd Röthlingshöfer: Marketeasing: Werbung total anders
  3. Michael Gerber: Das Geheimnis erfolgreicher Firmen
  4. Reinhard Sprenger: Mythos Motivation
  5. Anja Förster, Peter Kreuz: Alles, außer gewöhnlich

Da bin ich ja nicht alleine mit meinem Geschmack… 2 meiner Favorits kamen unter die Top 5.

Aber auch ein Blick auf den Rest der Liste lohnt sich. Ich habe noch ein paar spannende Bücher entdeckt, die ich noch nicht kannte…