In letzter Zeit habe ich dieses Blog hier sträflich vernachlässigt…
Grund: schlicht und einfach Zeitmangel. Ein Grund für diesen Zeitmangel sind diverse Veranstaltungen, die ich organisiere oder zu denen ich als Sprecherin eingeladen bin, wie z.B. das stARTcamp Dresden, das am 26.März stattfindet.
Vielleicht hat ja jemand von Euch Lust, am kommenden Samstag nach Dresden zu kommen?
Am 1. + 2. November fand in Berlin das 2. “Community Camp” statt – ein BarCamp mit Schwerpunkt Communties, es ging dabei um
“sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.” (CommunityCamp Berlin)
Die Location
Das CommunityCamp fand – wie auch im vergangenen Jahr – in der cimdata Medienakademie Berlin (Institut Charlottenburg) statt.
Ein guter Ort für ein BarCamp – angenehme Atmosphäre, genug Platz und getrennt begehbare Sessionräume – Leute mit einem so schlechtem Orientierungssinn wie ich haben allerdings ein paar Kilometer abgespult, denn die Räumlichkeiten waren ziemlich weitläufig ;-)
Die Sessions
Ich habe selbst keine Session abgehalten, aber einige besucht.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir:
“Ich bin nicht gern allein”
Eine Session von Markus Seim, der über die ersten Schritte beim Community-Aufbau der Wohncommunity zimmerschau.de berichtete, hier seine Session-Ankündigung:
“Wie gewinnt man Besucher und Mitglieder für seine Community? Erfahrungsbericht über unsere Konzepte und Erfahrungen. Die Session soll vor allem zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Entwickeln von neuen Ideen/Wegen zur Mitgliedergewinnung dienen.”
Tchibo Ideas – 1 Jahr nach dem Start der Plattform
Auf dem Community Camp 2008 stellte Tchibo seine Ideen-Plattform vor, nun wurde Resummée gezogen: “1 Jahr Retrospektive (Vom Launch der Ideen-Community bis zum Launch der ersten Community Generated Products)”, von Marcus und André
Die ersten von der Community entworfenen Produkte sind bereits in den Tschibo-Filialen erhältlich, wie z.B. dieser Klobesen mit Kindersicherung, damit sich die lieben Kleinen nicht damit die Haare bürsten… (siehe Foto)
Eine interessante Session zu Motivation und Bedürfnisbefriedigung hat Frank Oetke abgehalten:
Warum machen Menschen in online Communities mit?
16 Motive hatte er bei Communitymitgliedern identifiziert, die stellte er zur Diskussion:
Macht (Streben nach Erfolg, Leistung, Führung)
Unabhängigkeit, Teamorientierung (Streben nach Freiheit, Autarkie)
Neugier (Streben nach Wissen und Wahrheit)
Anerkennung (Streben nach sozialer Akzeptanz, Zugehörigkeit und positivem Selbstwert)
Ordnung (Streben nach Stabilität, guter Organisation)
Sparen / Sammeln (Streben nach dem Anhäufen von Gütern)
Ehre, Ziel- & Zweckorientierung (Streben nach Loyalität und charakterlicher Integrität)
Idealismus (Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Fairness)
Beziehungen (Streben nach Freundschaft, Kameradschaft, Humor)
Familie (Streben nach eigenen Kindern, Familie)
Status (Streben nach Reichtum, sozialer Status)
Wettkampf (Streben nach Konkurrenz, Kampf, Vergeltung)
Romantik, Eros, Schönheit (Streben nach erotischem Leben, Sexualität und Schönheit)
Essen (Streben nach Essen und Nahrung)
Körperliche Aktivität (Streben nach Fitness und Bewegung)
Emotionale Ruhe (Streben nach Entspannung und emotionaler Sicherheit)
Genaueres + Argumente+ Ideen dazu gibt es auf Franks Website.
Als 17. Motiv wurde in der Diskussionsrunde „Aggressionsabbau“ genannt.
Da gab es noch ein paar andere spannende Sessions, die ich besucht habe, z.B. “Kulturmanagement 2.0″ von ?? oder die Vorstellung einer neuen Ideenplattform von?? –> ich habe mir leider nicht alles gemerkt und gehofft, in der Sessiondokumentation dazu fündig zu werden.
Vielleicht schreiben noch alle ihre Sessions dort hinein, dann kann ich sie einfach verlinken…
Stimmung, Drumherum, Essen…
Die Stimmung war entspannt und locker, die Leute waren zu Diskussionen aufgelegt. Das Essen war lecker, der Senseo Kaffee auch, wenngleich sich herausstellte, dass Senseo Maschinen besser in einem 1-Personen Haushalt aufgehoben sind als auf einem BarCamp, denn mit dieser Belastung hatten die Dinger Probleme…
Etwas mehr Sessions hätten abgehalten werden können, ein Teil der Sessionräume blieb leer, die anderen waren umso voller.
Aber beschweren gilt nicht, ich habe ja auch keine abgehalten…
Es ist immer wieder schön, die BarCamper nicht nur auf Twitter, sondern auch offline zu treffen, neben Leuten, die man immer auf BarCamps, Webmontagen und Twittwochen trifft wie z.b. Stefan Evertz, Robert Basic oder Stefan Wolpers waren auch alle möglichen Community Manager anzutreffen, die das erste Mal auf ein BarCamp gekommen sind (dazu HIER ein schöner Blogbeitrag).
Es freut mich auch sehr, dass ich Ulrike Schmid (im Foto rechts, die links bin ich…) ermuntern konnte, mit auf das Community Camp zu kommen, ich hoffe, ich habe sie damit auf den BarCamp-Geschmack gebracht :-)
“Austausch-Plattform über das Thema Geldverdienen mit Webprojekten mit Fokus auf die Interaktion mit den Internetnutzern.”
DENN: “Der Slogan “Web 2.0″ illustriert die Einbeziehung der Internetnutzer als neue Qualität im WWW. Aus Konsumenten werden Produzenten. Immer mehr Webprojekte stellen den Nutzern Werkzeuge zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen, aktiv bei der Gestaltung von Dienstleistungen, Produkten und Prozessen mitzumachen. In der ersten Euphorie entstanden viele Projekte, die die Möglichkeiten der Interaktion vorbildhaft ausloteten, sich aber wenig um wirtschaftliche Aspekte scherten…” (Quelle: Monetisation Camp)
Die beiden liefen parallel, eigentlich war es mehr ein Barcamp mit 2 Themenschwerpunkten als 2 verschiedene BarCamps, sie haben parallel in 2 nebeneinander liegenden Räumen stattgefunden, die durch einen gemeinsames Foyer verbunden waren.
Viele Sessions habe ich nicht besucht, dafür waren zu viele Leute dort, mit denen man mal quatschen wollte und die Lümmel-Sitzecken zu bequem ;-)
Gespräche + Stimmung waren gut, von den Sessions besonders gefallen haben mir die von
Wie letzte Woche angekündigt fand am vergangenen Wochenende (1. und 2. November 2008) in Berlin das Community Camp Berlin 08 statt- ein ThemenCamp rund um soziale Netzwerke.
Worum ging es?
“Gegenstand dieses Themencamps waren sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.†(CommunityCamp Berlin)
Die Location
Das CommunityCamp fand in der cimdata Medienakademie Berlin (Institut Charlottenburg) statt.
Ein guter Ort für ein BarCamp – angenehme Atmosphäre, genug Platz und getrennt begehbare Sessionräume – im Gegensatz zum BarCamp Berlin 3, bei dem die Sessionräume nur durch Stellwände abgetrennt waren und daher der Lärmpegel ziemlich hoch war, konnte man hier den Sessions gut folgen.
Die Sessions
Es gab ein paar sehr gute Sessions, andere waren weniger interessant, insgesamt hätten aber mehr Sessions angeboten werden können. Es gab 6 Sessionräume, parallel wurden aber meist nur 2-4 Sessions abgehalten.
Hier gibt es einen Überblick über die abgehaltenen Sessions.
Die Stimmung
Die Stimmung war entspannt und locker.
Etwas schade war es, dass so wenig Sessions abgehalten wurden – es schien so, als wären mehr Leute als “passsive Zuschauer” gekommen als Leute, die aktiv etwas anbieten wollten.
Vielleicht macht sich auch gerade eine gewisse Übersättigung an (großen) Web 2.0-Veranstaltungen breit: Vor 3 Wochen (11./ 12. Oktober) das BarCamp München, in Berlin vor 2 Wochen (18./ 19.10.) das BarCamp Berlin 3, gleich danach die Web 2.0 Expo…
Beschweren gilt natürlich nicht, denn jeder, der keine Session angeboten hat, ist schuld daran, dass hier auf dem BarCamp aus dem Thema Communities nicht mehr heraus geholt wurde… und ich hatte diesmal auch keine Zeit, eine Session vorzubereiten…
Das nächste CommunityCamp
wird 2009 stattfinden, da waren sich die Teilnehmer einig. Denn das Thema Communities ist noch lange nicht gegessen…
Und das nächste Mal werde ich auch eine Session mitbringen…
“Gegenstand dieses Themencamps sind sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.”
Für Kurzentschlossene: 300 Teilnehmer sind erwünscht, angemeldet sind bisher um die 250 –> es sind noch Plätze frei.
Hier die Eckdaten:
Wann
1. und 2. November 2008
8:30 Uhr: Einlass
9:00 Uhr: Frühstück
Samstag ab 19:00: Party
Sonntag: Ende 16 Uhr
Wo?
cimdata Medienakademie
Hinterer Gebäudeteil
Windscheidstr. 18,
10627 Berlin
Da ich gleich anschließend an das Barcamp Berlin 3 eine Woche auf Urlaub war, kommt mein Barcamp-Blogpost etwas spät – zahlreiche Blogs haben bereits darüber berichtet (alle aufgelistet im Barcamp-Wiki), daher fasse ich mich ganz kurz.
Die Location
Das BarCamp Berlin 3 fand in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom statt.
Ein schickes Gebäude, fast perfekt geeignet für Großereignisse wie Hauptstadt-BarCamps (um die 600 Besucher).
Hell, viel Platz, gute Atmosphäre, WLAN, Kabelanschluss – alles da.
Auch eine riesige Twitterwand.
Nur fast perfekt, da es keine akkustisch abgetrennten Räume für die Sessions gab – die Abtrennung durch Stellwände reichte zwar für die optische Trennung der einzelnen Räume, aber der Diskussion in der Session zu folgen, in der man gerade saß, war aufgrund des hohen Lärmpegels und des Stimmenwirrwarrs aus den Parallelsessions sehr anstrengend.
Die Sessions
Wie bei allen BarCamps: einige ausgezeichnet, andere entbehrlich; zum Prinzip eines BarCamps gehört es auch, dass man frei herumwandert und sich dort und da inspirieren lässt (bzw. auch andere durch Diskussionsbeteiligung inspiriert) – es fällt also nicht unangenehm auf, wenn man eine Session, mit der man nichts anfangen kann, vorzeitig verlässt, um eine interessantere zu besuchen.
Hier gibt es einen Überblick über die abgehaltenen Sessions.
Das Drumherum
Bei BarCamps sind ja bekanntlich nicht nur die Sessions, sondern auch (oder vor allem?) das Drumherum interessant und inspirierend: Gespräche mit alten und neuen Bekanntschaften, wieder mal ein paar mehr seiner Twitter-Follower kennenlernen, Ideen austauschen, sich von Startups kulinarisch verwöhnen lassen (das wird immer besser, denn die Zahl der Startups, die Essen+Trinken 2.0 zum Thema haben, steigt von BarCamp zu BarCamp: Müsli, Kaffee, Schokolade, Saft, Tee). Mittlerweile gibt es sogar Sitzsäcke 2.0, auf denen man herrlich entspannen kann.