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Mittwoch, 24 März 2010

Nestlè tötet Orang-Utans oder: Brauchen Konzerne Social Media?

 

via facebookmarketing.de

Social Media und die Macht der Verbraucher ignorieren, das ist schon einige Unternehmen und Konzerne teuer zu stehen gekommen.
Gerade geht es Nestlè an den Kragen:

Was ist passiert?

“Greenpeace hat Nestlé bereits mehrfach aufgefordert, seine Verträge mit Sinar Mas zu kündigen und legte wiederholt Beweise vor, dass Sinar Mas trotz gegenteiliger Behauptungen weiterhin Urwald rodet. Als Reaktion auf die Urwaldzerstörung und die illegalen Machenschaften von Sinar Mas haben die Firmen Unilever und Kraft bereits ihre Verträge mit der Firmengruppe gekündigt.“

(aus der Pressemitteilung von Greenpeace)

“Gerade mal eine Minute Video haben zum mehr oder weniger kleinen Supergau bei Nestlé geführt. Das von Greenpeace erstellte Video ging durch die Medien und sorgte auch im Social Web viel Berichterstattung.”

ist auf Facebook Marketing zu lesen, wo interessante Berichte über den “Fall Nestlé” gesammelt wurden, wie z.B. dieser Blogpost von Thomas Hutter:

Die möglichen Nachteile von Social Media spürt zur Zeit der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé am eigenen Leib, die Facebook Fanpage von Nestlé wurde durch eine geschickte Social Media Kampagne von Greenpeace zum Kriegsschauplatz. Nestlé, die sich wohl eher gewohnt ist Kommunikation kontrollieren zu können, ist machtlos und erhält gerade eine Lektion in Social Media Kommunikation. Die Online Reputation dürfte kurz- und mittelfristig enormen Schaden nehmen.

Orang Utan Aktion als Auslöser

Auslöser ist die von Greenpeace lancierte Kampagne “Ask Nestlé to give rainforests a break”. Mit einem YouTube Video, einer Facebook Gruppe “Can this orang-utan get more fans than Nestle?” und der Greenpeace Fanpage torpediert Greenpeace Nestlé auf diversen Kanälen gleichzeitig: 

weiterlesen bei Thomas Hutter…

Imageschaden
Googelt mal nach Nestle und KitKat, auf der ersten Ergebnisseite bei Google ist aktuell das Schockvideo öfter zu finden als irgendwas über die leckere Schoki…

Wie wird Nestlé nun reagieren?
Die Verträge mit Sinar Mas hat man nun anscheinend gekündigt.
Nestlé teilt die Sorge um die Bedrohung von Regenwäldern durch die Ausweitung des Palmöl-Anbaus.“ ist in der Pressemitteilung zur Stellungnahme zu lesen. Jedoch meldet sich kein Pressesprecher, Markenverantwortlicher oder gar Geschäftsführer persönlich zu Wort…

Das Greenpeace Blog hält Euch auf dem Laufenden…

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Mittwoch, 24 März 2010

Is Social Media a New Addiction? | Retrevo

 

via retrevo.com

Retrovo Studie:

“The latest Retrevo Gadgetology study asked social media users questions such as when, where, and how much time they spend on sites and services like FaceBook and Twitter. We were not surprised to learn how many people appear to be, shall we say, obsessed with checking in with their social media circles throughout the day and even the night.”

In der Studie wurden über 1.000 Onliner über ihr Social Media Verhalten befragt, z.B.

  • Ob sie Facebook oder Twitter checken, nachdem sie ins Bett gegangen sind
  • Ob sie Twitter / Facebook als erste morgendliche Handlung checken
  • Ob sie zu jeder Zeit für elektronische Nachrichten empfänglich sind und welche Tätigkeiten sie dafür unterbrechen.

Antworten auf diese und ähnliche Fragen hier:
http://www.retrevo.com/content/blog/2010/03/social-media-new-addiction%3F#

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gepostet von Karin Janner
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Freitag, 12 März 2010

Gründer aufgepasst: kostenlose Gründungsbegleitung, Schwerpunkt Business Creation

“Über längere Zeit habe ich als Unternehmensberater und Juror des Businessplanwettbwerbs Berlin-Brandenburg ein gemeinsames Manko zahlreicher Gründer und Kleinunternehmen beobachtet. Sehr grob und vereinfachend gesprochen ist die der unternehmerischen Aktivität zu Grunde liegende Kernidee nicht immer in dem Maß zu Ende gedacht und entwickelt, wie das für dauerhaften und großen Erfolg notwendig und wünschenswert wäre.

stellt Knut Pankrath auf seinem Blog Businessplan fest, in dem er Businessplanwettbwerbs Berlin-Brandenburg dokumentiert und begleitet. (Nächsten Dienstag ist Abgabetermin der 2. Stufe des Wettbewerbs)

(…) ein ums andere Mal habe ich gesehen, dass zu wenig Zeit in die Präzisierung des qualitativen Planteils, des Pitches und der wirklich wichtigen Planelemente gesteckt wurde, während es aber gleichzeitig beeindruckende und hochaufwändig gestaltete Zahlenkolonnen über die Liquidität und die Rentabilität im Jahr 3 nach Gründung gab. Seltsam bis unsinnig. (…)

konkretisiert er auf bblogs.

Damit spricht er mir als Marketingberaterin aus der Seele. Immer wieder sehe ich, wie viel Geld bei Marketing- und PR-Aktionen verpulvert wird für Produkte, die keiner so wirklich brauchen kann. Immer wieder sehe ich, wie sich Marketingleute einen Kundennutzen aus den Fingern saugen, wo keiner da ist.

Wie viel besser ist es, am Anfang Zeit (und damit auch Geld) in die Idee zu investieren, bis sie wirklich rund ist, als sich nur auf Zahlenkolonnen zu konzentrieren. Denn dort sind die Stellschrauben - wenn die Idee nix heißt, kann man sie zwar in den Markt drücken, wenn man ausreichend Budget dafür hat, aber der Erfolg wird ausbleiben und die Kohle ist weg…

Berater Knut Pankrath hat sich nun ein Experiment ausgedacht:
Um zu zeigen, wie Business Creation funktioniert, sucht er einen gründungswilligen Menschen oder ein Gründerteam, mit dem er den Weg von seinem Ideenknäuel hin zum fertigen Gedankengebäude gehen will.

“Das wird diesen einen Mensch kein zusätzliches Geld, aber ein wenig Zeit kosten und ab einem bestimmten Stadium sollen die nicht geheimen Teile des Plans öffentlich gemacht und der Wert meiner Methode besprochen werden. Kürzer zusammengefasst: Profitieren Sie von einer Methode, indem Sie sich als Versuchskaninchen in ein Abenteuer stürzen, bei dem es wenig Gefahren gibt.”

Versuchskaninchen, Foto: Karin Janner, Kaninchen: Bingo

Sein Wunschkanichen hat er auf bblogs beschrieben, Kontaktaufnahme/Anmeldung über seine Website.

Ich werde das Experiment gespannt mitverfolgen -in meinem eigenen startup Spieltz haben wir das Ideenknäuel mittlerweile soweit entwirrt, dass die technischen Anforderungen im Vordergrund stehen…

An dieser Stelle noch eine Buchempfehlung an alle Gründer, bei der es genau um dieses Thema geht:
Business Creation vs. Business Administration – Faltin, Günter: Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen.
Hier meine Rezension in meinem Blog (im Rahmen einer Blogparade über Business Bücher) und hier bei Amazon.

PS: Das auf dem Bild ist wirklich ein Kaninchen… Ich dachte, bevor ich das Web nach einem geeigneten Versuchskaninchen-Bild absuche, fotografiere ich doch einfach das Hängohr-Kaninchen meines Sohnes ;-)

Donnerstag, 11 März 2010

Eigenen (kostenlosen) Onlineshop auf Facebook erstellen

Facebook Profil, Facebook Fanpage, Facebook Apps für dies und das – und nun gibt es bei Facebook sogar die Möglichkeit, auf der Fanseite einen eigenen Online-Shop zu eröffnen!

Wie man so einen Shop einrichtet, wie er dann aussieht, welche Möglichkeiten man hat, wo der Shop an seine Grenzen stößt – das könnt Ihr nachlesen auf http://www.web-ideas.de

Posted via web from karinjanner`s Posterous

gepostet von Karin Janner
Montag, 01 März 2010

Building a Company with Social Media – Infografik

gepostet von Karin Janner