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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
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Montag, 29 September 2008

Buchrezension: The New Rules Of Marketing And PR von David Meerman Scott

new-rules-of-marketing-and-pr.jpgDas Internet hat die Regeln von Marketing und PR gravierend verändert.

„Prior to the web, organisations had only two significant choices to attract attention: Buy expensive advertising or get third-party ink from the media,” schreibt David Meerman Scott. (S. 5)

Die klassischen Instrumente der Massenansprache (Fernsehen, Radio, Plakate und Anzeigen) werden zwar noch angewendet, doch es ist heute nicht mehr der einzige Weg, sich bekannt zu machen.

Das Internet bietet neue Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen – doch es ist ein völlig anderes Medium und es gelten andere Regeln als in den klassischen Massenmedien.

“The Web has changed the rules. The Web is not TV. Organisations that understand the New Rules of Marketing and PR develop relationships directly with consumers like you and me.” (S. 5)

Es geht nicht darum, den Surfer durch Tricks auf die eigene Internetseite zu locken – zum Beispiel mit Hilfe von immer größeren Bannern, die sich über die Inhalte schieben, die er gerade liest. Es geht vielmehr darum, ihm im richtigen Moment das zu bieten, was er gerade sucht:
“Instead of one-way interruption, Web marketing is about delivering useful content at just the precise moment that a buyer needs it.“(S. 7)

Leider haben viele Werber das neue Medium noch nicht verstanden
und versuchen, ihre Werbegewohnheiten aus der Zeit der Massenmedien auf das Internet zu übertragen – das funktioniert aber nicht.

David Meerman Scott zeigt in seinem Buch “The New Rules Of Marketing And PR”, wie man das Internet – insbesondere die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 – für Marketing und PR sinnvoll einsetzen kann: indem man die Besonderheiten dieses Mediums versteht und sich zu Nutze macht.

Seine Botschaft lautet:
Nützlicher Content, Dialog und Beziehungsaufbau

statt
nerviger Werbung und Einwegkommunikation.
Er macht auch klar, wie wichtig es ist, seine Kunden/ Käufer kennen zu lernen und sich in sie hinein zu versetzen.

In den einzelnen Kapiteln nimmt er sich verschiedener Themen an:

  • Was bringen Corporate Blogs und was muss man beim Bloggen beachten?
  • Wie kann man Pressemitteilungen effektiv einsetzen – denn auch diese werden heute nicht nur von Journalisten, sondern auch direkt von den Verbrauchern gelesen.
  • Was hat es mit Podcasts auf sich?
  • Wie kommuniziert man in Online-Foren?
  • Wie funktioniert virales Marketing?
  • Wie sieht eine gute Internetseite aus?
  • Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung? –über guten Inhalt, und nicht über schmutzige Tricks.
  • Und wie packt man das alles in eine übergeordnete Strategie?

Fazit

Das Buch ist UNBEDINGT lesenswert für alle, die sich für Marketing und das Internet interessieren.
Es ist eines der besten Bücher, das ich zu diesem Thema kenne. Es erklärt nicht nur einzelne Tools, sondern beschäftigt sich auch und vor allem mit den Ideen und der Philosophie dahinter.

Deutsche Übersetzung gibt es (noch?) keine, aber es ist in leicht verständlichem Englisch geschrieben und liest sich flüssig und angenehm.

Das Buch kaufen

Hier geht es direkt zu Amazon:

David Meerman Scott: The New Rules of Marketing and PR

Mehr über das Buch und den Autor

findet man natürlich auf der Seite von Davis Meerman Scott selbst.
Dort gibt es auch mehrere e-Books zum freien Download, auch eine kurze Version dieses Buches (The New Rules Of PR).

Natürlich hat David Meerman Scott ein Blog und man kann ihm auch auf Twitter folgen.

Montag, 22 September 2008

Neues von Chocri.de, der individuellen Schokolade

Der erste Beitrag nach meiner langen Blogpause (zuerst urlaubs- und dann stressbedingt) soll etwas Erfreuliches bringen – was ist da geeigneter, als über Schokolade zu erzählen?

Über das Berliner Startup Chocri habe ich schon im Juni berichtet.
Hier gibt es individuelle Schokolade:
Man wählt eine der 3 Grundsorten (weiße Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter) und lässt sie dann mit bis zu 7 von 80 möglichen Zutaten bestücken.

Das Chocri-Blog gab es schon einige Monate vor dem offiziellen Start, ebenso wie Vorab-Verkostungen auf Barcamps und Blogger-Events wie z.B. das Chocri-Rennen.

Seit 1.9.2008 kann man nun seine Wunsch-Chocri übers Internet im “Cocriateur” mixen, bestellen und abwarten – die Chocri wird per Post geliefert.

Der Einstand wurde mit einer Party gefeiert,

die habe ich mir nicht entgehen lassen!

chocri schokoladenmaschine Besonders interessant war die Vorführung der Schokoproduktion.
Links im Bild die Schokoladen-Maschine. Da die Dinger ziemlich teuer sind, gibt es bisher nur eine. Das heißt, die verschiedenen Schokoladen-Sorten müssen hintereinander produziert werden, 2 verschiedene Sorten am Tag sind möglich.

Hier schmilzt die weiße Schoki.

 

chocri-schokolade-giessen.jpgNach einem gar nicht so unkomplizierten Prozess (schmelzen – abkühlen – wieder erwärmen) wird sie in die Schokoformen gegossen (Bild rechts)

 

 

chocri-schokolade-bestucken.jpg

Und anschließend mit den Wunschzutaten belegt.

Die 80 Zutaten wurden in den Wochen vor dem Start mit Bloggern gemeinsam ausgesucht, die Liste ist hier.

Links werden gerade Smarties aufgelegt und bunte Zuckerherzchen dazwischen gestreut.

 

chocri schokolade - weiße mit orangendrops, chilifäden, bluetenstaub
Zur Freude der Partygäste durfte man sich seine eigene Schokolade belegen und mit nach Hause nehmen.

Hier meine Kreation:
Weiße Schokolade mit Orangendrops, Chilifäden und Blütenstaub.

Mein Eindruck von der Chocri-Schokolade:

Mittlerweile ist sie natürlich aufgegessen, und sie hat gut geschmeckt :-)

Wie aber auch schon paulinepauline angemerkt hat, erwartet man bei individuell hergestellter Schokolade, dass die Zutaten irgendwie eingearbeitet sind in die Schoki. Bei Chocri werden sie aber nur auf die Rückseite draufgelegt oder -gestreut.
Das schaut zwar nett und schön bunt aus, aber

  • erstens sind sie ziemlich locker, das Ding fällt auseinander (spätestens wenn man ein Stück abbricht, Einiges aber schon davor)
  • zweitens sind die Einzelteile zu groß. Meine Chilifäden waren ein paar cm lang, es fühlt sich nicht besonders fein an, wenn sich die um die Zähne wickeln. Getrocknete Papayastreifen und Co sind noch größer, da muss man gleich die halbe Schoki auf einmal in den Mund stecken, wenn so ein Teil draufliegt.
  • drittens verbinden sie sich im Mund nicht zu einem abgerundeten Geschmack, sondern man hat eben lauter verschiedenes Zeug im Mund.

Die Schokoladen-Grundmasse hat wirklich lecker geschmeckt, an den Zutaten an sich gäbe es auch nichts auszusetzen, nur die Größe der Zutaten und die Vermischung halte ich für verbesserungswürdig – ist aber vielleicht auch einfach Geschmackssache.
Mein Vorschlag: die Teile kleiner machen und mehr mit der Schokoladengrundmasse vermischen. Natürlich soll die Schokolade auch von außen ansprechend ausschauen, aber runterfallen sollten die Teile nicht.

Die Idee der individuellen Schokolade finde ich noch immer richtig gut, meine Gedanken dazu habe ich schon in diesem Blogeintrag geäußert.

Natürlich läuft am Anfang nicht alles wie am Schnürchen, aber dank Beteiligung und Einbezug der Kunden wurden schon die gröbsten Fehler ausgemerzt (der Bestellvorgang funktioniert jetzt besser als in dem Blogbeitrag von Robert Basic beschrieben, und mittlerweile wurden auch bruchsichere Verpackungen entworfen, damit die Schokolade auch ganz beim Kunden ankommt).

Und so wie´s aussieht hat man vor, den direkten Kontakt zu den Kunden weiter zu pflegen, das Blog wird mal regelmäßig mit Neuigkeiten bestückt und auf Kommentare und Vorschläge geht man auch ein. Das gefällt mir.

Danke für Party und Schoki und weiterhin viel Glück!