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Freitag, 27 Juni 2008

Xing nun DAS Portal für Studenten?

Bisher war es so:

Die Studenten tummelten sich auf StudiVZ, dort tauschten Sie sich über Studieninhalte, Ferienjobs und Freizeitaktivitäten aus, fanden Kommilitonen, “gruschelten” lustig und bildeten Interessensgruppen.

Wenn es dem Ende des Studiums zuging und sie Kontakte zur richtigen Welt knüpfen wollten, konnten sie das seit April 2008 bei Absolventa tun. (Hier mein Bericht zum Start des Absolventa-Portals)

Und wenn Sie dann den Sprung in die Business-Welt geschafft hatten fanden sie sich auf XING ein, wo es etwas seriöser zugeht – man wird nicht “Freund” sondern “Kontakt”, man “gruschelt” nicht, sondern bittet um “Kontaktbestätigung”, man plaudert in den Gruppen nicht über Saufgelage, sondern über die wichtigen Dinge des Business-Lebens. Und auf “Best Offers” bekommt man alle möglichen Angebote, die für Mann/Frau von Welt interessant sind, z.B. Rabatte im Health Club Holmes Place.

Nun will XING die Studenten.

Ab heute gibt es einen neuen Status “Student” bei XING – hier haben Studenten die Möglichkeit, ihre Studienschwerpunkte und abgelegten Prüfungen einzutragen, und was noch so während des Studiums wichtig ist.

“By adding this new support for graduates, XING expects to attract new members from the large number of students and recent graduates from universities and colleges around the world. There are already over 1,300 XING groups on university-related topics, including groups ranging from Harvard Community to University of Michigan Alumni and XING Cambridge.” heißt es in der gestrigen Pressemitteilung.

Ob XING das schaffen wird?

Hmmm… ich denke, die Studenten sind schon gut genug versorgt mit StudiVZ und MySpace, vielleicht auch noch Facebook .
Und sie mögen auch die improvisierte Atmosphäre und den jung-lustigen Charakter der eben genannten Communities.
Für jobsuchende Studenten ist Absolventa eine gute Ergänzung – als Spezialplattform für Studenten und Hochschulabgänger ist sie auf die Selbstdarstellung dieser Gruppe viel besser ausgerichtet als Xing, das “alle” anspricht, die auf irgend eine Art und Weise mit “Business” zu tun haben.

Aber wer weiß?

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 26 Juni 2008

Blog-Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs?

“In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest ist dies mein Eindruck. Interessant einmal nachzufragen, warum sie gestartet wurden und was sie bringen. Deswegen werfe ich ein Stöckchen in die Blogger-Runde und frage nach Beweggründen und Ergebnissen.”

stöckchenwurfMichael van Laar hat einen Stöckchenwurf zu diesem Thema gestartet.
Und da ich noch nie bei so was mitgemacht habe, freue ich mich, dass Bernd Röthlingshöfer mir ein Stöckchen zugeworfen hat. :-)

(Das Stöckchen-Foto stammt von Michaels Blogeintrag)

Praktischerweise hat Burkhard Schneider mein Blog erst kürzlich in seiner Serie Newcomer Blogs vorgestellt, da habe ich mir schon mal ein paar Gedanken gemacht…

Hier sind sie, meine Stöckchen-Antworten:

Seit wann gibt es das Blog?

Seit Januar 2008.

Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

Ich hatte immer schon Spaß am Schreiben, Kontakte knüpfen, diskutieren. Ich teile gerne Themen oder Neuigkeiten, die mich faszinieren, mit Gleichgesinnten. Ich recherchiere sowieso pausenlos irgendwas. Ich teste gerne Neues. Und ein bisschen an meiner (Online-)Reputation arbeiten wollte ich auch längst…
Da fiel mir das Buch “Marketeasing” von Bernd Röthlingshöfer in die Hand – und wie Schuppen von den Augen: Ich muss bloggen!

Welchen Zweck hat das Blog?

  • Selfmarketing… wer nicht? Ich weiß, dass ich mit den Themen in meinem Blog nicht unbedingt meine Kunden anspreche (denn die interessieren sich ja gar nicht für Marketing, sondern für ihre Produkte…). Ich sehe es aber als Visitenkarte/ Referenz – wer auf irgend einem Weg zu mir stößt, kann sich hier ein Bild von mir, meinen Interessen und meinen Kompetenzen machen. Klar hat man seine Referenzliste, aber im Blog kann man auch Themen aufgreifen, zu denen man noch kein Projekt gemacht hat und zeigen, dass man sich damit auskennt.
  • Kontakte knüpfen. Ich halte nichts von der Masche: “Äh, Sie haben aber ein interessantes Profil, wollen wir Kontakte sein…?” (wie es in Netzwerken wie Xing oft gehandhabt wird). Viel eleganter ist es doch, einen Artikel über jemanden zu schreiben, jemandem einen guten Kommentar in sein Blog abzugeben oder einen Blogeintrag zu zitieren. Durch ein Blog hat man eine Fülle von Anknüpfungspunkten.
  • Wissen und Erfahrungen teilen. Bevor ich auf meinem Wissen sitzen bleibe, zeige ich doch lieber der Welt, was für ein schlauer Kopf ich bin ;-)
    Ich freue mich, wenn ich anderen damit weiter helfen kann – und ich bekomme für meinen Einsatz auch etwas zurück: Kommentare mit neuen Aspekten zu meinem Thema, interessante Linktipps…
  • Archivieren: Die Artikel, Gedanken und Links sind dann gleich praktisch getaggt, und nicht in so einer umständlichen Ordnerstruktur, wie Microsoft und Co. sie bieten.
  • Ich bin Marketingberaterin, Web 2.0 und die Möglichkeiten, die sich für`s Marketing ergeben, faszinieren mich. Wenn ich meine Kunden zu diesen Themen beraten möchte, muss ich das natürlich selbst ausprobieren.

Was hat das Blog bisher „gebracht“?

Kontakte, Austausch über Themen, die mich interessieren, neue Erkenntnisse, Erfahrung im Umgang mit Social Media Tools, eine bessere Online-Reputation, Spaß :-)

Und nun werfe ich das Stöckchen weiter zu:

Hannes Treichl (Anders denken), Matthias Schwenk (BWL 2.0), Frank Bärmann (KMU-Marketing-Blog), Michael Gandke+Kollegen (Guerilla-Marketing-Blog) und weil`s so lustig war, werfe ich mir das Stöckchen selbst noch mal zu (Kulturmarketing Blog)!

Update

Stöckchenfänger und -weiterwerfer:

regelmäßiges Update bei Michael van Laar.

gepostet von Karin Janner
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Mittwoch, 18 Juni 2008

mychocolate.com, hier ist es und heißt chocri.de

Wo bleibt mychocolate.com, habe ich in diesem Blogbeitrag gefragt.

Und hier ist es, allerdings unter einem anderen Namen:

chocri, http://chocri.de

logo-chocri.png, chocri.de

Endlich ist jemand auf die Idee gekommen,
die Themen Schokolade, Mass Customization und Social Commerce zusammen zu bringen, und zwar Michael Bruck und Franz Duge aus Berlin, beide 22 Jahre jung.

Vor knapp zwei Jahren haben sie ihren “Shocoladen” gegründet, dort vertreiben sie Schokobrunnen über das Internet.

Nun wollen sie mit chocri für Schokoladenliebhaber eine Alternative zu “all diesen standardisierten Schokoladentafeln der großen Hersteller” anbieten.

“Der Kunde kann sich bei uns seine Lieblingsschokolade zusammenstellen. Er hat dabei die Auswahl zwischen den (mindestens) drei Grundsorten (Vollmilch, Zartbitter und weißer Schokolade) und etwa 60-80 Zutaten. Die Zutaten reichen von Ananasstückchen bis zu Zimt oder aber auch mit Chilifäden oder Blattgold kann man seine Schokolade verzieren lassen. Alles nach Kundenwunsch.”

Offizieller Start des chocri-Projektes ist der 1. September 2008.
Aber schon jetzt gibt es Testtafeln und man kann sich über den Stand des Projektes informieren:

Ein chocri-Blog ist schon aufgesetzt, und auch eine Community soll entstehen.
“Hier können sich interessierte Besucher und natürlich auch Kunden anmelden um sich mit anderen Schokoliebhabern auszutauschen. Außerdem werden hier alle vom Kunden bereits bestellten Schokotafeln als Originalfoto zu sehen sein. Ebenfalls können sich alle Nutzer eine Schokowunschliste zusammenstellen, die dann im eigenen Profil zu sehen ist und auch per E-Mail an Freunde oder die Familie geschickt werden kann ;-)
Ein Forum zum Austausch über alles rund um Schokolade wird selbstverständlich auch nicht fehlen. In unserer Schokocommunity wird es auch regelmäßig Wettbewerbe geben, wo die besten Kompositionen von den Nutzern gekürt werden.”

Die Community wird von Anfang an einbezogen:
Das chocri-Blog wurde im Mai mit einer Abstimmung zur Namenswahl gestartet.
Für den Namensspender gab es als Belohnung ein Schokipaket, leider wurde es nicht mein Vorschlag mychocolate.com oder myschoki.com :-(
Das Paket ging am 12.6. an Manja, die chocri als Wortschöpfung aus “Schokolade” und “kreieren” schuf. Mir gefällt der Name, ich finde ihn allerdings nicht so einfach zu buchstabieren. Versehentlich habe ich ihn vorher schon mit “k” geschrieben. Aber wenn man sich die gängigen Web 2.0-Namen wie qype, yigg und Co anschaut, scheinen das die Leute ja auf die Reihe zu kriegen…

Und heute gibt es schon wieder 2 chocri-Tafeln: für fleißige Lieblingszutatenkommentierer. 80 Zutaten sollen angeboten werden, die ersten 5 sind schon mal genannt:
Goldpuder
Chilifäden
Chilischoten ;-)
Mandeln
Blütenblätter

Nach mymuesli.com, YouBar und ähnlichen Mass Customization Angeboten für Nahrungsmitteln wurde es ja auch Zeit, dass jemand auf die Schokoladen-Idee kommt.
Ich freue mich, dass es 2 junge Leute aus Berlin sind und nicht Herr Zotter, der eh schon genug Kohle macht mit seiner Schoki. (…und der mir auf meine Anfrage nach der Preisliste für seine maßgeschneiderten Einwickelpapiere nicht mal geantwortet hat, als ich fragte, ob ich die in meinem Blog veröffentlichen darf…)

Ich finde die Idee wirklich gut und ich denke, sie hat Potenzial, zum richtigen Renner zu werden.
Warum: Weil die Mass-Customization-Social-Shopping-Geschichte bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist und Schokolade das perfekte Produkt dafür ist:

  • Es gibt genug Schokofreaks – Leute, die eine Leidenschaft für Schokolade haben (“Otako” bezeichnet Seth Godin das in seinem Buch Purple Cow, nach dem japanischen Wort für etwas, das mehr als ein Hobby ist, sich aber noch nicht zur Besessenheit entwickelt hat)
  • Der Trend der “kleinen Genüsse”, der von allen bekannten Trendforschern als wichtiger Verbrauchertrend beschrieben wird (die erste war Faith Popcorn), wird durch dieses Produkt bestens bedient (“Vielbeschäftigte, gestresste Verbraucher, die eine schnelle Befriedigung suchen, belohnen sich selbst mit etwas Luxus…”)
  • Maßgefertigte Schokolade ist ein Produkt, das auch für die Werbebranche interessant ist – die ja immer auf der Suche nach dem passenden, möglichst individuellen, möglichst originellen Geschenk ist…

Übrigens bin nicht nur ich von dem Potenzial dieser Idee überzeugt; auch Robert Basic hält sie für gut und hat in seinem Blog über chocri berichtet. Da er zu den glücklichen Schokotestern zählte, gibt es dort auch schöne bunte Fotos. :-)

Open Source Marketing
Die Community von Anfang an mit entscheiden lassen, man kann das “Open-Source-Marketing” nennen, diesen Ansatz mag ich sehr;
die erste Erfolgsgeschichte, die ich von einem Unternehmen gehört habe, das so vorgegangen ist, war die des australischen Bieres Blowfly, die 2005 durch die Blogosphäre gegangen ist (Berichte z.B. hier, hier oder hier oder im Buch “Viral Marketing von Sascha Langner)
…was später aus dem Bier geworden ist, weiß ich allerdings nicht, die Internetseite gibt es nicht mehr…

Daumendrück:
Ich drücke den Jungs die Daumen, dass was draus wird, aus der chocri-Idee – eine Erfolgsgeschichte wie Blowfly Beer (aber in 3 Jahren soll es das Projekt auch noch geben…), mymuesli oder Spreadshirt!

Mein Tipp:
Weiter mit dem Open Source Marketing, und ran an die Blogosphäre, Blogger für die Schoki begeistern, online und offline (Barcamps, Webmontage…), und schöne Geschichten für Mundpropaganda-Marketing schaffen!

Warum ich das alles schreibe?
Weil ich Schoki will natürlich ;-)
Vielleicht gibt`s ja auch mal was für fleißige Blogger…


Montag, 09 Juni 2008

Amazon Partner Programm: Wie brauchbar sind die “Context-Links”?

Das Prinzip des Amazon Partnerprogramms ist folgendes:
Leute wie z.B. ich, die ein Blog oder eine Homepage haben, verlinken Bücher oder sonst etwas aus dem Angebot von Amazon, das zu ihrem Thema passt. Sobald jemand über meinen Affiliate-Link zu Amazon gelangt und das Ding dann bei Amazon kauft, gibt`s Prozente. (Reich werden kann man damit aber nicht, es sind zur Zeit, glaube ich, 5%)

Verschiedene Möglichkeiten:
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, wie diese Links auf meinem Blog angezeigt werden können: Entweder nur als Text, oder nur als Grafik, oder als Text und wenn man mit der Maus darüber fährt, geht ein Fenster mit einer Grafik…

Die “Context-Links”
“Sie haben auf Ihrer Website Content (Texte, Geschichten, Reportagen, Reiseberichte) zu denen es bei Amazon.de passenden Produkte gibt (z.B. Reiseführer, Romane, MP3-Player, Spielwaren, Schuhe, etc.)?
Sie möchten diese nicht manuell verlinken, sondern diese Verlinkung soll völlig automatisiert erfolgen – auch dann wenn Sie neue Inhalte erstellen?”,

fragt Amazon auf der Website des Partnerprogramms.

Ja, das klingt ja praktisch, dachte ich, drum habe ich es gleich getestet.
Das Ergebnis:
Wirre Verlinkungen zu irgendwelchen Büchern oder sonstigen Artikeln. Oft wurden Bücher verlinkt, die zwar von Autoren geschrieben worden waren, die ich im Text erwähnte, aber nichts mit dem Thema meines Posts zu tun hatten (üblicherweise schreiben Buchautoren ja mehrere Bücher…)

Oder es wurden Bücher von Autoren verlinkt, die einfach nur ähnlich hießen wie ein Autor in meinem Text:

screenshot-amazon1-ausschnitt-480.jpg

Oder es wurden Worten oder Wortkombinationen Bücher zugeteilt, die absolut nichts mit meinem Text zu tun hatten; nur, weil es zufällig einen Titel bei Amazon gab, der so hieß (und es gibt ja Millionen Titel bei Amazon…):

Amazon Screenshot Partnerprogramm

Amazon Screenshot

Das könnte auch daran liegen, dass ich auf der Amazon -Seite/ Context-Links kein “Häkchen” gesetzt hatte bei “exakte Übereinstimmung mit dem Produktnamen”.
Das holte ich also nach, mit dem Effekt, dass nun gar nichts mehr gefunden wurde, auch wenn ich mich noch so bemühte, den Namen des Autors und des Buches genau wiederzugeben.

Ich bin also nun wieder zur händischen Verlinkung zurückgekehrt…

Dienstag, 03 Juni 2008

Buchrezension: Web 2.0 von Tom Alby

Seit längerer Zeit wieder einmal eine Buchrezension:

Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien von Tom Alby
ist Anfang 2008 in der 3. Auflage erschienen (die erste ist 2006 herausgekommen).

Web 2.0 von Tom AlbyInhalt:
Web 2.0 – dieser Begriff ist in aller Munde, doch was verbirgt sich genau dahinter, und was gibt es dazu für Konzepte, Anwendungen, Technologien?
Diesen Fragen widmet sich Tom Alby in seinem Buch – ausführlich und übersichtlich.

Im ersten Kapitel beleuchtet er den Begriff. Ist es ein Hype? Ist es die logische Weiterentwicklung des Web?
Eine offizielle Definition für den Begriff gibt es nicht, auch Tom Alby bastelt keine. Er beleuchtet aber einerseits technische Entwicklungen, andererseits die Nutzer mit ihren veränderten Gewohnheiten und Vorlieben im Netz – und erklärt, welche Einflüsse zum „neuen Web“, mit Beteiligung und Teilhabe, beigetragen haben.

Die nächsten Kapitel beschäftigen sich mit den allseits bekannten Web 2.0-Anwendungen: Blogs, Podcasts und Social Networks/ Communities.
Was sind Blogs bzw. was ist so neu an Blogs? Was unterscheidet Blogs von „herkömmlichen“ Webseiten, wie/ wofür kann man sie nutzen? Wie stehen Unternehmen zu Blogs, wie die klassischen Medien? Blogs in der Bildung, Blogs in der Politik – wie sieht hier die Situation in Deutschland aus, wie könnte sie in Zukunft aussehen (wenn wir bspw. einen Blick nach Amerika werfen…)
Auch technische Hinweise und Tipps zum Aufsetzen eines eigenen Blogs werden gegeben.
Was sind Podcasts, wie erstellt man sie, wofür werden sie eingesetzt, was gibt es für bekannte Podcasts?
Was ist Social Software und was gibt es hier für Anwendungen? Wikipedia, Flickr, del.icio.us, Facebook usw. – was sind die Konzepte dahinter? Was sind die Beweggründe für die User, sich einzubringen? Aber auch: Wer hat das Ding gelauncht, wer hat es dann wem um wie viel Mio Euro abgekauft…

Ein Kapitel beschäftigt sich mit Taxonomie versus taggen/ Folksonomy, ein weiteres widmet sich Technologien und Entwicklungskonzepten wie Ajax, RSS/Atom, Ruby… und zeigt Entwicklungen und Vor-/ Nachteile auf.
Auch Geschäftsmodelle im Internet werden besprochen.

Zu guter Letzt: Wie wird es weitergehen? Ist ein Web 3.0 in Aussicht? Diese und andere Fragen stellt er in seinen Interviews, die den letzten Teil des Buches bilden. Johnny Häusler (Spreeblick), Oliver Wagner (Lycos), Stefan Niggemeier (Bildblog) und andere standen Frage und Antwort.

Das Buch ist 2006 zum ersten Mal erschienen, 2008 nun schon in der 3. Auflage. Bei diesem Thema ist es natürlich notwendig, in kurzen Abständen zu aktualisieren. An manchen Stellen hatte ich aber das Gefühl, dass man da bei der Aktualisierung etwas übersehen hat…

Fazit: Ein gelungenes Buch, das Technologien und Anwendungen rund um das Thema Web 2.0 behandelt und zahlreiche praktische Beispiele gibt, interessant sind auch die Interviews (wenn auch eher oberflächliche Fragen gestellt werden). Liest sich zügig und leicht.
Lesenswert für alle, die sich einen Überblick über „Web 2.0“ verschaffen wollen. Und auch für die, die schon mit diesem Thema vertraut sind, aber eine gute Übersicht brauchen können. Wer richtig tief in das Thema einsteigen will, sollte sich weiterführende Literatur zu den einzelnen Themen besorgen; wer eine wissenschaftliche Abhandlung sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich.

Blog zum Buch: Früher gab es ein Blog zum Buch, das ist aber jetzt integriert in Tom Albys Blog macophilia.de, tag web 2.0.
Und das schreibt Tom Alby in seinem Blog zum Erscheinen der 3. Auflage.

Kaufen kann man das gute Stück z.B. bei
Amazon: Web 2.0. von Tom Alby

gepostet von Karin Janner
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