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Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

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Freitag, 25 April 2008

It´s not a bird. It`s not a plane. It`s a …Flogo

“Schon mal was von einem Flogo gehört…?”
“Was soll das sein?”

Richtig – ein fliegendes Logo!

flogo peace

Bildquelle: Flogos.net

Mit ihrer Spezialformel aus Seifenschaum und Helium stellen Francisco Guerra and Brian Glover (USA) fliegende Logos in Form von Wolken her.

Um die Flogos zu erzeugen und in die Luft zu bringen, braucht es einen Flogo-Generator und Wind aus der richtigen Richtung. Der Flogo-Generator wird also an einem windtechnisch günstigen Ort aufgestellt. Dort erzeugt er alle 15 Sekunden ein Flogo, das dann vom Wind abgeholt und durch die Lüfte getragen wird. Je nach Windstärke kann so ein Flogo mehrere Minuten bis zu einer Stunde bestehen, bevor es zerfällt.
Zur Zeit sind nur weiße Flogos erhältlich, die beiden Erfinder experimentieren aber bereits mit Farben – ab 2009 soll es dann auch bunte Flogos geben.

Und hier ein Youtube-Video:
der Flogo-Generator erzeugt Peace-Flogos. Etwas verwackelt, aber man bekommt eine Vorstellung darüber, wie das Ding funktioniert.


Zur Flogos-Website: www.flogos.net

Der Flogos-Tipp kam von:
Werbeblogger, Schnellschuss-Links vom 22.4.

Weitere Berichte über die Flogos:

msnbc, 16.4.2008
The Anniston Star, 14.4.2008
Times Daily, 7.4.2008

Den europäischen Himmel bevölkern seit Jahr und Tag Zeppeline oder von Hubschraubern gezogene Transparente . Ob bei uns wohl auch einmal Flogos zwischen den Wolken auftauchen?

gepostet von Karin Janner
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Dienstag, 22 April 2008

Social Media PReview – Start eines PR Podcast mit Focus auf Social Media/ Web 2.0.

socialmediapreview - der pr podcast

Seit 4. März 2008 gibt es ihn: Den Podcast Social Media PReview.

Timo Lommatsch und Bastian Scherbeck wollen wöchentlich über News, Trends und Hintergrundinformationen aus der Welt der PR berichten. Ihr Focus liegt dabei auf Social Media/ Web 2.0.
Im Blog zum Podcast findet man zu jeder Folge die wichtigsten Infos – Themenbeschreibung, Shownotes und eine ausführliche Linkliste.

“Dieser Podcast startet als Sprung ins kalte Wasser. Das heißt Format, Aufbau und Inhalte werden sich über die Zeit entwickeln und verändern. Wir sind dankbar für jedwede Kritik sowie Ideen und Feedback zu der inhaltlichen und technischen Umsetzung.”

Bisher sind 6 Folgen erschienen, und obwohl die beiden so gut wie keine Werbung machen (dazu fehlt im Moment die Zeit…) steigt die Zahl der Downloads kontinuierlich von Folge zu Folge. Bei der fünften waren es bereits an die 1.000 – das spricht für sich.

Hier ein Interview mit den beiden Betreibern:

1. Wer seid Ihr? Was macht Ihr beruflich, was habt Ihr mit PR zu tun?

Bastian: Hallo Karin, Bastian Scherbeck, 28 Jahre alt. Seit einem dreiviertel Jahr bei achtung! kommunikation, einer PR-Agentur mit Niederlassungen in Hamburg und München. Dort bin ich zuständig für das “Projektmanagement Social Media”.
Timo: Hallo auch von mir :) Timo Lommatzsch, Student der Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit an der FH Hannover im Abschlusssemester. Nebenbei arbeite ich als freier Berater und Dozent für die Themen Online PR und Web 2.0.

2. An wen richtet sich Euer Podcast? Wer ist Eure Zielgruppe?

Bastian: Unser Podcast richtet sich an alle, die Interesse am Einsatz der Social Media in der Unternehmenskommunikation haben – vom Praktikanten bis zum CEO, vom Anfänger bis zum Experten. Wir wollen unser Wissen weitergeben und außerdem vom Wissen unserer Zuhörer lernen – noch ist das ganze Thema in der Unternehmenskommunikation so neu und entwickelt sich so schnell weiter, dass uns eine Plattform zum regelmäßigen Austausch über diese Thematik dringend notwendig erscheint.
Timo: Wir verstehen den Podcast also als eine Kommunikationsplattform, mittels der wir über die „kommunikative Revolution”, die sich durch die neuen Online-Kanäle abzeichnet, aus Sicht der PR-Branche informieren wollen und uns gleichzeitig mit interessierten Kollegen aus austauschen und vernetzen können.

3. Wie ist Euch die Idee zu Eurem Podcast gekommen?

Bastian: Die Idee ist letztlich einfach über das Podcast-hören geboren. FIR – For Immediate Release – ist ein englisch-sprachiger Podcast, welcher sich zweimal wöchentlich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt. Das Format hat uns begeistert und so haben wir uns dafür entschieden, etwas Ähnliches auf Deutsch anzubieten.
Timo: Es gibt halt einige sehr, sehr gute englischsprachige PR Podcasts und da dachten wir es wäre an der Zeit, eine deutschsprachige Alternative zu starten.

4. Welche Themen wollt Ihr bringen?

Bastian: Die Themen sollen eine ähnliche Bandbreite haben wie unsere Zuhörer – natürlich immer mit einem Fokus auf den Einsatz von Social Media in den PR. Konkret heißt das: Es wird bei uns ebenso einführende Themen wie “Experten”themen geben. In einer Rubrik – dem web 2.0 Lexikon – erklären wir beispielsweise die Grundbegriffe des web 2.0 bzw. der Social Media. Das ist sicher nichts revolutionär Neues – ist aber definitiv notwendig, da es immer noch viel zu viele Kommunikatoren gibt, welche mit dem ganzen Thema noch gar nichts anfangen können. Aber es kann eben auch vorkommen, dass wir Themen besprechen, für die ein gewisses Vorwissen in dem Bereich nützlich ist – so zum Beispiel den Social Media Release. Da kann man dann nicht ganz vorne anfangen und alle Elemente des Release bis ins Kleinste erklären – zumindest nicht in einem Beitrag.
Timo: Es soll eine spannende Mischung für Einsteiger und Profis sein, wobei die Art der Aufbereitung gewährleisten soll, dass es für jeden interessant bleibt. Die Themen stammen dabei oft aus unserer täglichen Arbeit oder entstehen in Gesprächen mit Kollegen.

5. Ihr habt bestimmt vor, Themen zu bringen, die in der deutschen Podcast- und Bloggerszene zur Zeit noch wenig beleuchtet sind. Welche sind das?

Bastian: Hmm – also wir haben jetzt keinen Themenplan, insofern kann ich Dir die Frage gar nicht genau beantworten. Es ist allerdings so, dass wir beide auch viele englischsprachige Social Media und PR-Blogs lesen – und da bekommt man natürlich immer wieder Anregungen für neue Themen, die die deutschen Kommunikatoren bisher vielleicht noch nicht wahrgenommen haben.
Timo: Also wie schon gesagt, gerade im Podcasting-Bereich gibt es keinen ernst zu nehmenden deutschsprachigen Podcast für die PR-Branche – zumindest soweit ich weiß. Was die deutschsprachigen PR-Blogs betrifft, so wollen wir zuweilen auch gerade gezielt Themen aus ihnen aufgreifen und in unserem Podcast featuren und besprechen.

6. Gibt es andere deutsche Podcasts oder Blogs, die ihren Focus auf diese Themen richten oder seid Ihr die Einzigen?

Timo: Naja, also Blogs gibt es schon einige, vielleicht nicht 100% unser Focus, aber doch schon sehr artverwandt. Da muss man z.B. nur mal einen Blick auf unsere Blogroll werfen. ;)
Und Podcasts: Auf jeden Fall sollte man hier den Blick über den Tellerrand erwähnen. Naja, und den Medien Podcast vom Handelsblatt, wenn der auch schon etwas globaler ist.

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7. Wer sind Eure Vorbilder, an welchen Podcasts orientiert Ihr Euch?

Bastian: Wie gesagt: FIR ist sicherlich ein Vorbild – zumindest was Ihr Durchhaltevermögen angeht ;-). Ansonsten ist es allerdings unser Podcast – was bedeutet, dass er sich immer weiter entwickeln und von etwaigen Vorbildern wohl eher entfernen wird. Der Podcast ist letztlich authentisch Timo und Bastian – und eben nicht Shel und Neville (Die FIR Moderatoren) auf Deutsch.
Timo: Ja, also FIR ist der Godfather aller PR-Podcasts. Wir haben aber bewusst eine andere Art der Aufbereitung und Präsentation gewählt. Ansonsten haben wir keine direkten Vorbilder, aber viele Podcasts die uns inspirieren.

8. Wie wollt Ihr die Themen aufbereiten?

Bastian: Hmm wir hatten schon ein Interview, ich habe bereits von der re:publica berichtet, Buchrezensionen gab es ebenfalls. Im Prinzip wird über all das berichtet, was wir interessant finden und was mit dem Thema zu tun hat – insofern unsere technische Ausstattung das zulässt. Die ist zugegebenermaßen noch ziemlich basisch – was sich aber auch ändern soll.
Timo: Eine bunte Mischung, die sich ständig weiterentwickelt ;)

9. In welchen Abständen wollt Ihr neue Folgen bringen? Wöchentlich?

Bastian: Wöchentlich ist geplant ja. Realistisch ist wahrscheinlich ein Abstand der irgendwo zwischen einer und zwei Wochen liegt. Da wird beide berufstätig sind und der Podcast nicht zu unseren Hauptaufgaben zählt, kann es manchmal sein, dass sich eine Ausgabe ein wenig verschiebt.

10. Was gibt es in Eurem Blog rund um den Podcast? Links, Kommentare… Soll das noch weiter ausgebaut werden?

Timo: Naja, es gibt halt die üblichen Shownotes mit vielen Links zu den angesprochenen Themen und Infos zur Folge. Ansonsten wollen wir unter www.socialmediapreview.de bisher schon eher einen Podcast, als ein Blog etablieren. Aber mal sehen was noch kommt und wohin es sich entwickelt.

11. Woher bekommt Ihr Eure Hörer? Wie und wo macht Ihr Werbung für Euren Podcast?

Timo: Ha, ja, super Thema, weil das müssen wir endlich mal machen, also PR für unseren Podcast ;) Wir haben halt einfach gesagt so: zack, wir starten jetzt mal, und wenns ein bisschen läuft, dann machen wirs bekannt. Bisher hat uns die Zeit für die Eigenwerbung gefehlt. Wir haben lediglich ein paar Freunde und Kollegen angemailt. Überraschenderweise haben wir aber nach 5 Folgen schon an die 1000 Downloads! Also es läuft schon von selbst

12. Danke für das ausführliche Interview! Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß mit Eurem Projekt, einen regen Austausch und natürlich weiter steigende Download-Zahlen!

gepostet von Karin Janner
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Freitag, 11 April 2008

Gefunden werden statt bewerben: Absolventa

absolventa

Die neue Jobplattform Absolventa macht es Studenten und Hochschulabgängern möglich, den Bewerbungsprozess umzudrehen.
Das Prinzip ist ganz einfach: Die Jobsuchenden stellen ihr Profil ein und lassen sich von Unternehmen finden.

Natürlich gibt es auch andere Plattformen, auf der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern suchen können, z.B. Xing.
Während Xing als Business-Kontakt-Plattform “alle” anspricht, positioniert sich Absolventa als Spezialplattform für Studenten und Hochschulabgänger – und ist daher auf die Selbstdarstellung dieser Gruppe viel besser ausgerichtet.

So ist ausreichend Platz vorhanden, den Studiengang detailliert zu beschreiben – mit Haupt- und Nebenfächern, Schwerpunkten und Vertiefungen. Darüber hinaus kann man Praktika, Projekte, Jobs, Nebenjobs, wissenschaftliche Tätigkeiten, Auslandserfahrung und sonstiges Engagement eintragen. Foto, Lebenslauf und eine knackige Selbstbeschreibung vervollständigen das Profil – Tipps dazu gibt es vom Team.
Zum Schluss kann man noch seine Präferenzen angeben: bei welchen Unternehmen man am liebsten arbeiten würde – diesen wird das Profil bevorzugt angezeigt – und welche Position/ Tätigkeit man aktuell anstrebt (Festanstellung, Nebenjob, Werkstudententätigkeit, Praktikum, Projektarbeit, Volontariat, Diplomarbeit oder Promotion).

Für die Studenten/Absolventen ist Absolventa kostenlos, die Unternehmen zahlen.

Sowohl bei den Studenten als auch bei den Unternehmen stößt die Idee auf großen Anklang.

“Seit dem Beta-Launch am 20. März verzeichnete ABSOLVENTA ein rasantes Wachstum und hat innerhalb von 19 Tagen bereits 17.500 Absolventen gewinnen können. Maßgeblich zum Erfolg konnte dabei das ABSOLVENTA Partnerprogramm beitragen, das durch 600 Multiplikatoren im Hochschulumfeld die virale Verbreitung des ABSOLVENTA-Prinzips ausgelöst hat. (…) Die Zahl der Unternehmen, die an die neue Art des Recruitings glauben, konnte im selben Zeitraum von 100 auf über 150 Unternehmen erhöht werden. Allein 29 der Top 50-Einsteller wollen bereits ABSOLVENTA nutzen”, schreibt Gründerszene am 9.4.2008.

In wenigen Tagen wird die Kontaktierungsfunktion für die Unternehmen freigeschalten und somit die letzte Phase des Launches von ABSOLVENTA abgeschlossen.

Gründerteam/ Investoren

Die Idee stammt von Jan Beckers (Autor bei Gruenderszene.de). Gegründet haben es die drei Geschäftsführer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner zusammen mit Oliver Jung, Lukasz Gadowski und Kolja Hebenstreit vor knapp einem halben Jahr. Zu den Investoren gehören auch Michael Brehm und Dennis Bemmann.

“Für gute Ideen steht ausreichend Venture-Kapital zur Verfügung”, meint Christoph Jost zu Förderland in einem Interview am 27.3.2008. Hier das ganze Interview.

Mitbewerber

Mit einem ähnlichen Konzept startete Anfang Januar BewerberVZ . Die Endung VZ läßt eine Verwandtschaft zur Studenten-Plattform StudiVZ vermuten. Weit gefehlt, außer der Endung haben die beiden Plattformen nichts miteinander zu tun. Momentan liegen sie im Rechtsstreit um den Namen…

Wer wird wohl das Rennen um die Studenten machen?
Die besseren Karten hat eindeutig Absolventa in der Hand. Mit einer hochkarätigen personellen Besetzung läßt sich`s vermutlich größere Sprünge machen als mit einem VZ in der Endung – denn damit ist eine Kooperation mit StudiVZ klar. (Michael Brehm, Dennis Bemmann: Geschäftsführer von StudiVZ; Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit: Investoren von StudiVZ…)

Blogs, die über Absolventa berichtet haben

Dein-Startup, 9. April 2008
Gründerszene, 9.4.2008
Nico Zorn, 26.3.2008
Ice Blog, 25.3.2008
Blog von Kolja Hebenstreit , 22.3.2008
Deutsche Startups, 20.3.2008

Nachtrag am 14.4.2008

Heute wurde Absolventas Mitbewerber “BewerberVZ” umbenannt in “Bewerberverzeichnis” – (www.bewerberverzeichnis.net). Hat wohl StudiVZ Recht bekommen im Namensstreit…

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 10 April 2008

Visitenkarten, einmal anders

Muster-VisitenkarteMüssen Visitenkarten immer so aussehen?

Nein. Es geht auch anders.
Auf eine Sammlung von ausgefallenen Visitenkarten bin ich über Patrick Breitenbachs Schnellschuß-Links vom 10.4. aufmerksam geworden:

Creative Bits hat hübsche Exemplare zusammengetragen, wie z.B.:

Visitenkarte Schaf

Visitenkarte Wäscheklammer

Visitenkarte Auto

Mehr davon hier:
Cool Business Card Designs
Cool Business Card Designs, Part 2

Bei Flickr gibt es noch mehr: im Business Cards Flickr Pool
und natürlich bei Ads Of The World.

Ergänzung am 24.6.
Auf dem französischen Fubiz-Blog gibt es auch eine schöne Sammlung (70 Stück).
(gefunden bei Elita Wiegand)

gepostet von Karin Janner
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Montag, 07 April 2008

E-Commerce-Trend: live-shopping

Im Newsletter von Auktionsideen.de ist sie schön beschrieben:
Die Idee der Live-Shopping-Portale und warum es sich lohnt, sich damit näher auseinander zu setzen.

Was versteht man unter Live-Shopping und wie funktioniert es?

“Eine neue Einkaufsform erobert Deutschland immer stärker und versetzt die Kunden damit in einen Konsumrausch, den es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben hat. Die Rede ist vom sogenannten Live-Shopping, einer Online-Einkaufsmethode, bei der pro Shop an jedem Tag nur ein einziges Produkt angeboten wird, dies allerdings zu einem außergewöhnlich guten und günstigen Preis.
Zu einer bestimmten Uhrzeit, in vielen Fällen um Mitternacht, startet jeweils ein neuer Produktzyklus, der insgesamt 24 Stunden lang anhält. Dabei wird das aktuelle Tagesprodukt umfassend vorgestellt. Die Möglichkeit zum Kauf ist dabei auf die ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung beschränkt. Nach Ablauf der Zeit wird das nächste Produkt vorgestellt und das vorherige ist nicht mehr verfügbar.
Während der Angebotszeit wird darüber hinaus meist dargestellt, welche Menge bereits verkauft und welche noch verfügbar ist. So kann es einem zögerlichen Käufer durchaus passieren, dass ein Produkt ausverkauft ist, bevor er seine Entscheidung getroffen hat. (…) In jedem Fall nimmt der Kunde das Angebot als unwiederbringliche Chance war. Kauft er nicht innerhalb der ersten 24 Stunden, so steht ihm das Produkt zu dem angebotenen Preis nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig erlebt er, dass sich die verfügbare Menge fortlaufend reduziert. Dies zeigt ihm zum einen, dass andere Kunden die Entscheidung bereits vor ihm getroffen haben, zum anderen, dass er dem Risiko eines vorzeitigen Ausverkaufes ausgesetzt ist. Diese Faktoren begünstigen den erfolgreichen Verkauf von Produkten in einem erheblichen Umfang, wie aktuelle Studien und Zahlen eindrucksvoll belegen.
Schätzungen zufolge beträgt das Marktvolumen in Deutschland in diesem Jahr bereits 15 bis 20 Millionen Euro – Tendenz stark steigend.

(Quelle: Auktionsideen.de, Newsletter 4.4.2008)

Live-Shopping-Portale

woot_logoDas amerikanische Live-Shopping-Portal woot.com

aus Carrollton, Texas, besteht seit 2004. Anfangs gab es pro Woche ein Produkt, 2005 ist man auf täglichen Produktwechsel umgestiegen. In Newsletter- und Blogbeiträgen werden die Produkte dargestellt, an Kreativität bei der Beschreibung ihrer Produkte mangelt es den Machern nicht:
Photos, Video, Or Murder?” lautet die Headline der heute angebotenen Kodak-Digitalkamera. Und mit
““Wake up, Lassiter.” He felt the nudge in his side, sensed the presence of others in the room, opened his eyes…” beginnt dann die Story um die Kamera.
Nicht zu vergleichen mit der Einfallslosigkeit typischer deutscher Produktbeschreibungen… Ein Video gibt es auch, damit man gleich sieht, dass die Kamera so etwas hin bekommt, und natürlich eine ausführliche Darstellung der technischen Daten.

Die woot.com Community zählt mittlerweile über 800 000 registrierte Nutzer, der Jahresumsatz beträgt rund 40 Mio US-Dollar (Quelle: woot.com, Stand Februar 2008)

Hier ein Screenshot:

screenshot woot.com

 

logo guut.deDas führende Live-Shopping-Portal in Deutschland

ist guut.de. Der Name lässt die nahe Verwandtschaft zum Vorbild wood.com erkennen, ebenso die Art, die Produkte zu beschreiben (ich persönlich finde aber die amerikanische weitaus spritziger):

“Liebes Dr. Guut-Team, ich habe ein Problem.
Ich bin sehr attraktiv, trage einen raffinierten Namen – MOTOSLVR L9 -, habe eine traumhaft schlanke Modelfigur mit einem wundervollen TFT-Display und wie alle Mitglieder meiner sehr angesagten Familie ein hübsches Metalldesign…” –
so wird das Motorola-Handy präsentiert, das in diesem Moment noch 7:17:04 Std. zu haben ist – um 89,99 EUR statt um 228 (UVP). Und der Countdown läuft…

“Finanziert wird das von Robert Stephan und Peter Posztos gegründete Startup vom Holtzbrinck eLab. Erst kürzlich hat Holtzbrinck seine E-Commerce Ambitionen nochmals unterstrichen und zeigt mit Guut.de, dass es gewillt ist, auch in innovativere E-Commerce-Segmente vorzudringen”, hat Exciting Commerce dazu zu sagen. Bei Holtzbrinck eLab gibt es ein Interview mit den Gründern.

Hier ein Screenshot:
screenshot guut.de

 

Schutzgeld.de

Schutzgeldde ist der erste deutsche wood.com- Ableger und seit September 2006 online.

Weitere deutsche Live-Shopping-Portale sind Preisbock.de (hier gibt es das Angebot 7 Tage lang), sportlet.de für Sportartikel und ibood.com mit internationalem Angebot.

Schnäppchen-Jäger wird es immer geben, bei 1-Tages-Angeboten wird der Sportsgeist besonders herausgefordert. Platz für solche Angebote ist auf dem deutschen Markt ganz sicher noch. Einen Namen machen kann man sich am schnellsten, wenn man nicht Kraut und Rüben anbietet, sondern seine Angebote auf eine (möglichst lukrative…) Branche beschränkt und sich in dieser als Marktführer Live-Shopping positioniert – wie es Shopito, Deutschlands erster Live-Shopping-Anbieter für Schmuck, gerade testet. Shopito ist am 18.3.2008 online gegangen.

Das nötige Kleingeld dafür sollte man allerdings mitbringen. “Wir reden über ein nettes sechsstelliges Sümmchen”, so Peter Faisst, Schutzgeld.de, in einem förderland-Interview vom 31.08.2007.

Ergänzung am 9.4.: Für Schnäppchenjäger, die sich nicht täglich mühsam durch die einzelnen Angebote klicken wollen, hat Mathias Jacobs im Januar 2008 eine Live-Shopping-Übersichts-Webseite gelauncht:
myliveshopping.de
Hier gibt es jeden Tag die aktuellen Angebote von 22 (!!) Live-Shopping-Portalen auf einen Blick.
(Gefunden bei: Nico Zorn)

Ergänzung am 14.4.: Einen weiteren tagesaktuellen Live-Shopping-Guide gibt es bei GMX unter der Rubrik  Shopping/ Live-shopping.
Hier sind allerdings nur 7 Live-Shopping-Portale erfasst und er ist lange nicht so übersichtlich wie myliveshopping.de.
(Danke für den Hinweis, Sue)

Weiterführende Links:

Live-Shopping allgemein:
Exciting Commerce: Der Live-Shopping-Markt in Deutschland (10.3 2008)

woot.com:
lexikon2
(20.2.2008)
basicthinking.de: (28. 2. 2007)
wikipedia.org

guut.de:
Holtzbrinck eLab: Interview (28.3.2008)
TechDivision (20.3.2008)
Exciting Commerce (3.9.2007)

Schutzgeld.de:
Exciting Commerce (28.8.2007)

Preisbock.de
Förderland: Frisches Kapital für Preisbock.de (27.3.2008)
Internet World Business: Preisbock.de erhält Trusted-Shops-Siegel (20.2.2008)
Dontox.de Blog: Preisbock.de im Vergleich mit Dealirio.de (1.2.2008)

Sportlet:
Exciting Commerce (25.1.2007)
Interview Blog: Interview mit den Gründern (31.1.2007)

Shopito:
Exciting Commerce (18.3.2008)

Samstag, 05 April 2008

Das war die re:publica 08

Nun ist sie vorbei, die re:publica 08.
Mein Resummé: überwiegend spannende Vorträge und Panels, viele Leute mit interessanten Ideen…

Hier ist das Programm. Es gab meistens einige Veranstaltungen parallel, nicht immer fiel die Entscheidung leicht.

Wer nicht nach Berlin kommen konnte oder keine Karten mehr bekommen hat, konnte der re:publica über hobnox im Internet folgen.

Web 2.0 – Veranstaltung 2.0:
Es gab eine SMS-Wand im großen Saal. Die gesendeten Texte wurden dann sowohl im Internet als auch vor Ort auf einer großen Leinwand angezeigt. Leute mit Twitter-Account konnten zusätzlich Logo und Twittername hinterlassen.

SMS-Wall republica im Netz
SMS-Wall im Internet (Quelle: Travello)

Das Twitter-Fieber war überhaupt stark zu spüren. Von den knapp 900 Teilnehmern hatten über die Hälfte einen Twitter-Account, getwittert wurde fast rund um die Uhr. Dafür wurde weniger gebloggt als im vorigen Jahr (auf der re:publica 07) und auch das re:publica-Wiki und die re:publica-Community bei mixxt wurden kaum zum Austausch genutzt. Kein Wunder, man möchte sich ja auch noch von Angesicht zu Angesicht unterhalten…

Hier Aufnahmen von den Pausen:

5571-republica-lounge2.jpg
Lounge

5572-re-publica-innenhof.jpg
Innenhof

Eigentlich wollte ich allen Veranstaltungen, die ich besucht habe, extra-Blogeinträge widmen. Das habe ich aber dann doch nicht geschafft…

Aber auf etlichen Blogs werden die Veranstaltungen ausführlich beschrieben, im re:publika-Wiki gibt es einen Blog-und Pressespiegel. Videodokumentation gibt es auf hobnox, auch die Audio-Dokumentation ist schon verfügbar.

Donnerstag, 03 April 2008

Die Qualitätsdebatte: Blogs vs Journalismus, Panel auf der re:publica 08

Panel mit:

Hier lief die alt bekannte Qualitätsdebatte. Da die eingeladenen Journalisten nebenbei selbst Blogger waren, verlief sie nicht allzu hitzig. Interessant wäre es gewesen, auch mit Journalisten zu diskutieren, die mit Bloggern gar nichts anfangen können bzw. auf Kriegsfuß stehen. Aber die lassen sich wohl nicht herab, auf ein Treffen wie die re:publica zu kommen…

Ausführlich bei Oliver Gassner
Weitere Blogs, die über dieses Panel berichten: SEOnauten, Kilroy-Blog
Im Vorfeld zur Veranstaltung hatte Stefan Niggemeier auf seinem Blog schon mal eine kleine Diskussion über dieses Thema angezettelt.

gepostet von Karin Janner
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Donnerstag, 03 April 2008

Die Zukunft der Social Networks, Panel auf der re:publica 08

Die Zukunft der Social Networks,

re:publica-Panel mit

diskutiert wurde über

  • Kontrolle in sozialen Netzwerken (Alterskontrolle, Kontrolle der Bilder, Datenschutz),
  • über den Wert der Datenbank (laut Michael Brehm ist die Datenbank von StudiVZ weniger wert als ein Telefonbuch, da die Daten nicht verifiziert sind und viele Leute falsche Namen und falsche Emailadressen angeben…)
  • über die soziale Verantwortung, die man als Leiter eines Social Network hat (Michael Brehm: Man muss die Leute schützen, viele wissen nicht, was es bedeutet, Daten freizugeben)
  • über das Löschen von Daten und Backups, das scheinbar gar nicht so einfach ist, weil die zu löschenden Daten wiederum mit anderen Daten vernetzt sind
  • über “Freunde” in sozialen Netzwerken und ob es Bestrebungen gibt, hier Abstufungen anzubieten (wie guter/flüchtiger Freund, Geschäftspartner, Familie… wird eher nicht geplant, da zu kompliziert)

Die Zukunft ihrer Netzwerke sehen die Vertreter der beiden “Großen” MySpace und StudiVZ in der Expansion und der Verbesserung ihrer Features (v.a. in Bezug auf Personalisierung, Kollaboration und Portabilität), Oliver Überholz ist der Meinung, dass es nicht mehr wenige große, sondern viele kleine themenbezogene Netzwerke geben wird, in denen sich das Internetvolk tummelt (mit seinem Angebot mixxt macht er es auch leicht, selbst eines zu gründen) und Dirk Olberts sieht in sozialen Netzwerken gar keine Zukunft: seiner Meinung nach werden die Internetnutzer immer kompetenter und werden sich in Zukunft nicht in sozialen Netzwerken einsperren lassen, sondern über die Vernetzung ihrer Blogs eigene, offene soziale Netzwerke schaffen.

In Großen und Ganzen war die Diskussion aber eher eine Bestandsaufnahme der Gegenwart als ein Austausch von Zukunftsvisionen.
Auf dem Blog von Oliver Gassner gibt es ein paar Zitate, den podcast gibt es auf podcast.de.

Donnerstag, 03 April 2008

re:publica 08 live mitverfolgen: über hobnox

republica-banner.jpgDie re:publica 08 ist gestern in Berlin angelaufen, bis Freitag werden alle möglichen Themen rund um Web 2.0 diskutiert. Wer keine Karten mehr bekommen hat (ist seit über 1 Woche ausverkauft) kann die Veranstaltung über hobnox mitverfolgen.

Unter http://www.hobnox.com/re-publica-2008-live-stream.1268.de.html gibt es den Livestream aus dem großen Saal.

Hier das Programm (Übertragung nur aus dem großen Saal)

und hier die re:publica über Twitter.

Zum Glück habe ich gerade noch auf den letzten Drücker eine Karte bekommen.
Ich werde mich dann am Wochenende hinsetzen und eine ausführliche Zusammenfassung bloggen.

gepostet von Karin Janner
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