RSS Feed abonnieren

RSS RSS Feed

Beiträge per Mail abonnieren

Enter your Email


Preview | Powered by FeedBlitz

Crowdsourcing Spiel. Mitmachen! :)

Wer schreibt hier?

Karin Janner, freie Beraterin für Marketing, PR + Social Media. Mit-Initiatorin + Organisatorin der stARTconference
Gründerin + Geschäftsführerin von Spieltz

Mehr auf der "Über mich"-Seite

Meine Profile bei:

Xing ++ Twitter ++ Facebook

Hier schreibe ich auch:

Kulturmarketing Blog

stARTconference Blog

Spieltz Blog

NPO Blogparade

Ideenbörse für das Kulturmarketing

TwitterCounter

Subscribers (Feedburner)

Gelistet bei

Gelistet im Blog Verzeichnis Add to Technorati Favorites Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Köln Fans Die Seite für Kölner
Freitag, 21 Oktober 2011

Entrepreneurship Summit und Gründerwettbewerb “Kopf schlägt Kapital”, 29.+30.10 2011 in Berlin

Sie haben eine Idee und wollen gründen? Oder sind Sie bereits Gründer und möchten von erfolgreichen Unternehmern lernen, was Sie tun können, um noch erfolgreicher zu werden? Nehmen Sie am Entrepreneurship Summit 2011 teil! Der Summit ist die größte Veranstaltung dieser Art in Deutschland und findet nur einmal pro Jahr statt.
Ort: im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin
Datum: 29. & 30.10.2011 (Samstag von 9:00-20:30 Uhr & Sonntag, 10:00 – 18:30 Uhr)
Veranstalter: Stiftung Entrepreneurship
Leitung: Prof. Günter Faltin
so die Ankündigung auf der Website entrepreneurship.de

(weiterlesen…)

Mittwoch, 01 Dezember 2010

Mein startup Spieltz – erfinde DEIN Brettspiel! Community-Verlag + (Foto-)Brettspiele on Demand

Über mein startup Spieltz habe ich schon öfter hier im Blog berichtet, nun endlich sind wir ONLINE!!


Spieltz: Wer wir sind…

Spieltz ist „Community-Verlag“ für individuelle Brettspiele.

Das bedeutet:
Im Gegensatz zu einem “herkömmlichen” Spieleverlag, bei dem Spielideen und Designs von einer Handvoll Autoren stammen, setzen wir auf die Kreativität der Vielen:
Wer Ideen für neue Spiele oder Designideen für Klassiker hat, kann bei Spieltz einen Shop eröffnen und seine Brettspiel-Kreationen zum Verkauf anbieten.
Den Themen, Designs und der Größe der Spiele sind kaum Grenzen gesetzt, gedruckt werden die Spiele “on Demand” auf LKW-Plane.
Ein Teil der Spiele lässt sich  durch eigene Fotos personalisieren.

Brettspiele aus der Community – für die Community

Unser Testshop war seit April online, und es wurden schon fleißig Spiele eingestellt – über 40 Spieltze gibt es schon zum Start in unserem Shop!

Da gibt es Klassiker wie z.B. Afrikanische Mühle in peppigen Farben oder Go im eleganten Design, Spiele zu ausgefallenen Themen wie z.B. ein Waldhorn-Spiel oder ein Spiel, mit dem man die Kunst des “Grammtrinkens” erlernt, ein Spiel, das von der Community online gemeinsam entwickelt und ein Schloss-Spiel, das vom Schlossherrn persönlich gestaltet wurde.

Brettspiele mit eigenen Fotos – als persönliches Geschenk!

Ganz ohne Grafikkenntnisse könnt Ihr bei Spieltz mittels Spieltzinator eigene Brettspiele online gestalten – mit einem Klick sind Fotos hochgeladen und das persönliche Brettspiel ist druckfertig.

Bestückt mit Spielfiguren und Zubehör und mit einer Anleitung ausgestattet wird das fertige Spiel in einer schicken weißen Papprolle verschickt.

Unser Material: LKW-Plane

Für unsere Spiele haben wir ein besonderes Material ausgewählt:
LKW-Plane
– wie die schicken Umhängetaschen, die Ihr sicher alle kennt – ist robust und rollbar, in fast jeder Größe bedruckbar und einfach cool! :)

Ich freue mich über Feedback + Kritik, Spieleautoren, die Lust haben, einen Shop zu eröffenen (kostenlos!, Leute, die coole Geschebnke suchen und bei uns fündig werden und natürlich auch über alle, die über und berichten und unsere Idee verbreiten!

Fotos+Infos dazu findet Ihr unten, wer gerne mehr Infos hätte, schreibt mir einfach eine Mail!

Fotoserie: Was ist ein Spieltz?

Infos

Weitere Infos unter www.spieltz.de
Presseseite: http://spieltz.de/presse
Social Media Newsroom: http://www.netvibes.com/spieltz
Pressemitteilungen: http://spieltzpresse.posterous.com
Interview auf socialnetworkstrategien.de: http://www.socialnetworkstrategien.de/2010/11/spieltz-gleich-mass-customizati…

Konzept: http://spieltz.de/konzept
FAQ: http://spieltz.de/faq

Blog: http://spieltz.de/blog

Spieltz auf Twitter: http://twitter.com/spieltz
Spieltz auf Facebook: http://www.facebook.com/spieltz

Freitag, 16 Juli 2010

Chris Andersons Geschäftsmodell “Free” auf die Möbelbranche übertragen…

…hat der Berliner Designer Ronen Kadushin.

Was er kostenlos verteilt sind Entwürfe (Schnittmuster und Bauanleitungen).

Seine Idee von “Open Design” beschreibt er auf seiner Website/OpenDesign:

The Open Design method is based on the principles of the already successful Open Source method that revolutionized the software industry, and gave birth to a social movement that is cooperative, community-minded and seeks legitimate ways of sharing creativity. (…) Visitors to this site are most welcome to download and use the designs. For Commercial contexts of using the designs, please contact the designer.
Die Entwürfe stehen unter einer CreativeCommons Lizenz.

Gefunden habe ich die Seite über Bernd Röthlingshöfer, der dazu schreibt:

Interessant ist, dass er seine Design-Lösungen nicht an die verschenkt, die sie in der Regel bei ihm kaufen – die Produzenten und Möbelhersteller. Er verschenkt sie an Möbelnutzer – und umgeht dabei die ganze Produktions- und Lieferkette mit allen Handelsstufen.

Heraus kommen dabei nicht etwa kostenlose Produkte – sondern Produkte mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis. Quasi frei von allen Nebenkosten. Und ökologischer ist das auch.

So, und jetzt klicke ich mich durch die Galerie.

Posted via email from karinjanner`s Posterous

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , , ,
Donnerstag, 11 Februar 2010

Pöppel-Lieferung bei Spieltz

Für mein startup Spieltz sind die ersten Pöppel eingetroffen:
12.000 bunte Holzmännchen, Würfel, Scheiben… das macht Spaß, die sich durch die Finger rieseln zu lassen :-)
Hier ein Foto…

spieltz pöppel individuelle spiele

Posted via email from karinjanner

gepostet von Karin Janner
Tags: , , ,
Montag, 02 November 2009

Und wie wohnst Du? – Zimmerschau, die Wohncommunity

Gestern + vorgestern war ich auf dem Community Camp. Ich kenne zwar einen ganzen Haufen Communities zu x verschiedenen Themen aber diese, über die ich durch eine Session aufmerksam geworden bin, kannte ich noch nicht: Zimmerschau, die Community rund ums Wohnen und Einrichten.

“Du bist neugierig darauf, wie andere Menschen zuhause wohnen? Welche Möbel und Tapeten sie haben? Du möchtest gerne zeigen, wie du selbst wohnst? Oder suchst du tolle Wohnideen, Einrichtungstipps und Wandgestaltung? Dann bist du bei Zimmerschau genau richtig! Hier findest Du alles rund ums Wohnen. Lass’ dich von den Wohnideen und Wohnwelten anderer Mitglieder inspirieren, hol dir Einrichtungstipps und präsentiere deine eigene Wohnung bei Zimmerschau!”

(Zimmerschau.de)

Ob Öko-Küche, Designerbad oder Märchen-Kinderzimmer, hier ist alles zu finden:

ökoküche zimmerschau.de

Designerbad Zimmerschau.de

Märchenzimmer Zimmerschau.de

Jeder kann ein Profil anlegen und Bilder von seiner Wohnung hochladen.

Der Wohnungseinrichter kann sich gezielt nach Anregungen zu Küche, Garten, Vorraum etc. suchen und sich so inspirieren lassen:

zimmerschau suche

Was ist die Motivation, sein Wohnumfeld im Internet hochzuladen?
Anerkennung, Präsentation der eigenen 4 Wände, Feedback, Austausch zum Thema Wohnen.

Ein Forum gibt es auch, in dem heftig diskutiert wird,  über Möbel und Lampenschirme, Öko oder nicht Öko, Farben und Formen…
Wohnen ist ein ergiebiges Thema!

Kosten tut das alles nix, die Community finanziert sich über Werbeeinnahmen.

Da schau ich sicher rein, wenn ich das nächste Mal umziehe!

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , ,
Dienstag, 27 Oktober 2009

Blogpause beendet…

…jetzt geht`s endlich weiter auf dem NewMarketing Blog.

Der Grund für die Blogpause: Schlicht und einfach Zeitmangel.

banner startconferenceSehr in Anspruch genommen hat mich die stARTconference, die ich gemeinsam mit 3 Partnern auf die Beine gestellt habe, sie hat – als erste Konferenz zu Kultur + Web 2.0 – am 24. / 25. September in Duisburg stattgefunden.

Der Einsatz hat sich ausgezahlt – wir haben unser Ziel von 500 Besuchern erreicht (ohne einen Euro Marketingbudget, hauptsächlich über Social Media, und haben so gleich selbst ein gutes Beispiel dafür gegeben, was wir predigen…), bekamen viel positives Feedback und sind auch noch zur Trendmarke 2009 nominiert – am Donnerstag ist die Preisverleihung im Rahmen des Kulturinvest-Kongresses – bitte Daumen drücken!!!


spieltz individuelle, user generated spiele auf lkw-plane
Und dann tüftle ich mit 3 anderen Partnern an meinem ersten eigenen Startup – im November wollen wir online gehen mit Spieltz, hier das Konzept. Wir sind Marktplatz + Plattform für individuelle Spiele – die wir auf LKW-Plane drucken.

Massgeschneiderte Spiele, mit Blumenmuster, eigenen Fotos, verrückten Themen… Jeder Spieleautor, Hobbyspieleautor oder Designer kann bei uns einen Shop eröffnen und sein eigenes Spiel herausbringen – kostenlos.
Im NewMarketing Blog habe ich auch schon darüber berichtet.

Neben der Technik, mit der sich meine Partner rumschlagen müssen, geht es nun um den Communityaufbau. Ohne Kreative, die ihre Spiele bei uns einstellen, gibt es keine Spiele… Natürlich soll es schon spannende Spiele geben, wenn wir online gehen. Also, wer selbst so ein Kreativling ist und sich angesprochen fühlt, oder wer Kreativlinge kennt, mitmachen!
Drucken können wir übrigens bereits, schauen super aus, die Spieltze!

Trotzdem will ich mein Blog nicht vernachlässigen und nehme mir fest vor, hier wieder regelmäßig zu schreiben!!!
Ach ja, ein anderes Blog schreibe ich auch noch, das Kulturmarketing Blog

gepostet von Karin Janner
Tags: , ,
Donnerstag, 27 August 2009

Spieltz: Designer, Grafiker, Spieleautoren, Künstler, Kreative gesucht!!

spieltz individuelle, user generated spiele auf lkw-plane

Über mein startup Spieltz habe ich im NewMarketing Blog schon berichtet:

Wir drucken individuelle, maßgeschneiderte Brettspiele auf LKW-Plane. Unsere Spieltze gibt es in verschiedensten Größen (von Reisespiel bis zu XXL-Partyspiel), zu allen erdenklichen Themen, in unterschiedlichsten Designs. Druck ab 1 Stück möglich.
Bei Spieltz könnt Ihr Spiele kaufen oder Eure Kreationen im eigenen Shop verkaufen.
Im Oktober gehen wir mit dem Shopsystem online, ab September gibt es die ersten Probeshops. Euren Shop bei Spieltz könnt Ihr kostenlos einrichten.

Gesucht: Designer, Grafiker, Spieleautoren, Künstler, Kreative

Alle (Hobby-)-Designer, Grafiker, Spieleautoren, Künstler, Kreativen die Lust haben, Spiele zu entwerfen bitte melden!!
Wir suchen Leute, die

  • entweder das Zeug haben, neue, spannende Spiele zu erfinden.
    Egal, zu welchem Thema, ob es sich dabei um Autos, Pferde, Kochrezepte dreht  – Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
  • oder Klassikern wie Mühle, Pachisi, Halma und Co ein individuelles Design verpassen wollen – mit Blumenmuster, als Fotocollage, als Comic…

Denn unser Konzept ist:
Bei uns soll es Spiele es zu jedem erdenklichen Thema, in jedem vorstellbaren Design geben! Von edel bis schräg, von brav bis verrückt, von klassisch bis abgehoben…
Mehr über unser Konzept: HIER.
Dafür setzen auf die Kreativität der Vielen!

Also: Her mit Euch Kreativen! Los, gestaltet Euer eigenes Spiel, zum Verkauf, für Euch persönlich oder als Geschenk!!
Bis Mitte September bekommt Ihr es sogar kostenlos gedruckt!!

Voranmelden für einen Shop oder Testzugang!

Ob Ihr nun schon lange davon träumt, Euer selbst entworfenes Spiel zu verlegen,  ein persönliches Geschenk gestalten wollt, eine Vermarktungsplattform für Eure Spielideen sucht, Euch als Grafiker, Designer oder Spieleautor einen Namen machen wollt, einen eigenen Shop als Zuverdienstmöglichkeit seht oder Euch mit Gleichgesinnten austauschen wollt – meldet Euch bei Spieltz an!
Ab September wird es die ersten Probeshops geben, voranmelden zum Test könnt Ihr Euch bereits jetzt bei karinjanner@spieltz.de.

Druck ist bereits möglich!!

Euer Spiel kann in einem Grafikprogramm erstellt sein, dann schickt Ihr es als pdf.
Es gibt auch die Möglichkeit, ein handgemaltes Spiel zu digitalisieren, indem Ihr es einscannen oder professionell abfotografieren zu lasst und uns den Scan bzw. das Bild schickt. (Bitte achtet dabei auf die Qualität, der “normale” Büro-Scanner eignet sich nicht für einen professionellen Scan, und wenn Ihr Euer Spiel selbst mit der Digitalkamera abfotografieren wollt solltet Ihr Euch gut mit den Einstellungen auskennen. )
Fragen zu den genauen Druckdaten und Spielentwürfe bitte an: karinjanner@spieltz.de.

Wer uns bis Mitte September seinen Spielentwurf schickt bekommt sein Spieltz kostenlos gedruckt!!

Bitte die Idee verbreiten!

Und noch was: Wenn Euch unsere Idee gefällt – bitte weiter verbreiten! Twittern, bloggen, bookmarken, sonstwo drüber erzählen!
Denn je schneller wir hier eine Community aufbauen können, desto interessanter ist es für Euch bei uns – als Verkäufer wie auch als Käufer!

Links

Freitag, 21 August 2009

Neues von Spieltz: Blog + Twitter eingerichtet

Über mein startup Spieltz habe ich im NewMarketing Blog schon berichtet:

Wir drucken individuelle Spiele auf LKW-Plane, unsere Spieltze gibt es in verschiedensten Größen (von Reisespiel bis zu XXL-Partyspiel), zu allen erdenklichen Themen, in unterschiedlichsten Designs.

Im Oktober gehen wir mit unserem Shop online, ab September gibt es die ersten Probeshops.

Gesucht sind nun:
(Hobby-)-Designer, Grafiker, Künstler, Spieleautoren, die Lust haben, Spiele zu entwerfen (neue Spielidee oder altes Spiel neu gestaltet) und einen Shop bei uns zu eröffnen. Ab September wird es die ersten Probeshops geben, wer uns noch im August einen Spielentwurf schickt hat die Chance, sein Spieltz gratis gedruckt zu bekommen!

Im Oktober soll es ja schon einen Haufen Spiele geben, drum sind wir schon jetzt fleißig dabei, eine Community aufzubauen. Wem also unsere Idee gefällt – bitte weiterverbreiten :-)
Wer Spielentwürfe hat meldet sich bitte bei karinjanner@spieltz.de!
Wer uns noch im August ein Spiel schickt hat die Chance, es kostenlos auf LKW-Plane gedruckt zu bekommen!

Wir haben ein Blog eingerichtet, dort berichten wir regelmäßig über den Stand der Dinge. Das Blog wird dann später in unsere Website/Shop integriert.

Das Design wird sich dann natürlich ändern, aber die Inhalte werden wir mitnehmen.
Hier unser Blog:

Screenshot Spieltz Blog

Bei Twitter haben wir auch schon einen Account geholt und bereits losgetwittert…
Hier könnt Ihr Spieltz auf  Twitter folgen:

http://twitter.com/spieltz

Spieltz Screenshot Twitter

Ich habe Twitter als das schnellste Instrument kennen und schätzen gelernt, um einen gewissen Bekanntheitsgrad aufzubauen und sich mit Multiplikatoren zu vernetzen – bei anderen Projekten hat das ganz hervorragend funktioniert…

Daher haben wir auch für Spieltz als erstes eine provisorische Website + Blog aufgesetzt (damit die Leute mal wissen, worum es geht) und nun werden wir feste twittern. Dabei die Followers aber nicht nur mit Infos vollstopfen sondern von Anfang an den Dialog suchen…

Wer also informiert bleiben will, was wir gerade so tun,  oder auch selbst Ideen einbringen will – der folgt uns am besten auf twitter! :-)

Mittwoch, 12 August 2009

Fotos von der Online Marketing Lounge (OML)

Normalerweise brauche ich nicht so lange, um nach einem Event ein Blogpost zu erstellen, aber seit der letzten Online Marketing Lounge Ende Juni kam mir mein Urlaub und so alles mögliche an Stress dazwischen.

Da ich die Fotos aber schon lange bei Flickr hochgeladen habe, will ich sie meinen Bloglesern nicht vorenthalten, vielleicht war ja noch jemand dort und findet sich auf einem der Bilder…?

Außerdem hat mich markus Kucborski dort zu meinem startup Spieltz befragt, hier das Video:

Spieltz – Interview Karin Janner from Karin Janner on Vimeo.

Markus Kucborski interviewt Karin Janner zu Spieltz, auf der oML (Online Marketing Lounge) Berlin, Juni 2009.

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , ,
Freitag, 10 Juli 2009

Mein startup: Spieltz – individuelle Spiele auf LKW-Plane

Endlich ist es so weit: nicht immer nur Marketing für andere – ich stehe in den Startlöchern mit meinem ersten eigenen startup

spieltz individuelle auf lkw-plane - dame

Spieltz – www.spieltz.de

Im Oktober gehen wir online, wenn alles hinhaut. Drum ist auf unserer Seite auch noch nichts zu sehen, außer dem Link auf mein Blog hier :-)

Warum ich dann jetzt schon davon berichte?

1. Weil ich genau das am Web 2.0 so schätze:
Ich muss nicht mit einem fix fertigen Produkt an den Start gehen und es nach dem Motto “friss oder stirb” auf den Markt werfen. Im Web 2.0 habe ich die Möglichkeit, meine Nutzer, Kunden, Interessenten, Multiplikatoren, Unterstützer, Euch alle… frühzeitig einzubinden und bei der Produktentwicklung mitreden zu lassen. Und die Chance, schon vor dem Onlinegang Feedback, Ideen und Anregungen zu bekommen, werde ich mir doch nicht entgehen lassen!

Also: Ideen, Verbesserungsvorschläge, Erweiterungen… –> wir freuen uns über Feedback!!

2. Da es sich um ein Social Commerce startup handelt, das von der Community lebt, muss ich natürlich mit dem Aufbau der Community schon vor dem Onlinegang beginnen…

Also, wenn Euch unsere Idee gefällt: Bitte weitersagen!!!!

3. Außerdem  gibt es ja einen ganzen Haufen Leute im Netz, die mit der Idee spielen, ein eigenes startup auf die Beine zu stellen, gerade dabei sind oder die Gründungsphase schon hinter sich haben –> ich freue mich auf einen Austausch mit Euch und werde unsere Schritte auf dem Weg zum Online-Gang, zum Businessplan, zur GmbH, zu ersten Shopbetreibern, zu ersten Investoren etc… öffentlich dokumentieren – das ist bestimmt für viele von Euch spannend, uns bringt es wertvolles Feedback und Kontakte, und unsere zukünftige Community weiß, woran sie ist!

So, genug der Vorrede, los gehts:

spieltz Logo www.spieltz.de

Was sind wir und was wollen wir?

Wir sind Marktplatz + Plattform für individuelle Spiele – auf LKW-Plane.

Sozusagen das Gesellschaftsspiel / Brettspiel 2.0:
Massgeschneiderte Spiele statt Spiele von der Stange.
“Oma reg Dich nicht auf” statt “Mensch ärgere Dich nicht”, in Omas Lieblingsfarbe und einem Bild von Oma und der Katze. Oder ein Backgammon mit Blumenmuster…

Natürlich können wir die Spiele nicht alle selbst erfinden oder gestalten, selbst bei einem Team begabter Spieleautoren und Grafiker ist die Anzahl der Ideen begrenzt. Wir setzen auf die Kreativität der Vielen!

Spiele von der Community, für die Community.
Wir alle zusammen sind Plattform und “Spieleverlag 2.0″.
Wer was drauf hat, kann bei uns einen Shop eröffnen. Jedes Spieltz-Mitglied trägt mit seinem individuellen und speziellen Shop zu einer Vielfalt an Themen + Designs bei, die ein herkömmlicher Spieleverlag unmöglich bieten kann.

Es wird also Spiele geben:

  • zu allen erdenklichen Themen (von Stadtspielen über Hasenzüchter-Spiele bis zu…?)
  • in allen erdenklichen Designs (als Comic, mit Rhombenmuster, in 70er Jahre Farben…)
  • in verschiedenen Größen (vom Reisespiel oder Giveaway bis zum riesigen Party- oder Messespiel)

Das Material ist LKW-Plane
Ist gut bedruckbar – auch für Einzelanfertigungen, kann man einrollen + wieder ausrollen ohne, dass es Knicke gibt, ist robust, abwaschbar, wetterbeständig und ist v.a. durch die hippen Umhängetaschen schon als cooles Material eingeführt!
Später werden wir vielleicht noch mit anderen Materialien experimentieren. Wer hat eine Idee? Ökoseide, Altmetall, wir sind da ganz offen :-)

Was könnt Ihr bei uns machen?

Spiele kaufen – das persönliche Geschenk

Fang den Opa? Ein Spiel zum Thema Kuchen backen? Ein Detektivspiel, bei dem der Chef der Mörder ist?
Nicht nur verrückte Themen und verschiedenste Designs werden unsere Spiele als Geschenk interessant machen – bei uns könnt Ihr auch eigene Fotos hochladen und so Eure Spiele individualisieren.
Suchen lässt es sich bequem nach Kategorien und Tags.

Spiele “On Demand” verlegen lassen

Ein eigenes Spiel erfinden, gestalten, verlegen?
Zu einem speziellen Thema, mit einem besonderen Design? Als Merchandising-Artikel?
Kleinstauflagen sind bei uns möglich, ab 1 Stück.
Als persönliches Geschenk nur für den Eigenbedarf, oder Ihr eröffnet einen Shop und verkauft Eure Kreationen.

Spiele im eigenen Shop verkaufen – im Online-Marktplatz für individuelle Spiele

Wir sind der Social Commerce Marktplatz für (Offline-) Spiele – mit Shops, optimierter Suche nach Kategorien und Tags, Bewertungen, Ranking, Empfehlungen, direktem Austausch über Forum + Blog…
Natürlich werden wir Spieltz nach allen Regeln der Kunst nach außen vermarkten – ein Shop bei uns wird dann bei Google gut gefunden und kann als Aushängeschild verwendet werden. Um zu zeigen, dass man grafisch was drauf hat und/oder ein findiger Kopf bei der Entwicklung neuer Spiele ist. Nicht immer verlegt Ravensburger die eigene Spieleidee sofort…

Andere Spieleentwickler, Spieledesigner und Spieleliebhaber treffen

Wir sind Community + Treffpunkt der Spielefreaks:
Austausch, Diskussionen, Networking, Empfehlungen, Feedback, Weiterentwicklung, Entwicklung gemeinsamer Ideen + Projekte.

An wen wenden wir uns –> unsere Zielgruppen

1. Schenker/ Geschenksuchende

Sie hat schon alles, was es im Laden zu kaufen gibt. Und wieder steht ein neuer Geburtstag an…
Als Schenker habt Ihr bei uns folgende Möglichkeiten:

  • Ein Spiel zu einem speziellen Thema, mit einem originellen Design in einem Shop kaufen
  • Fotos hochladen und ein persönliches Spiel draus machen
  • Selbst ein Spiel erfinden oder gestalten, das zum Geburtstagskind passt.

Wir drucken es, packen Spielsteine Eurer Wahl dazu und schicken es Euch per Post – und ein paar Tage später habt Ihr Euer individuelles und originelles Geschenk zu Hause.

2. Spieleautoren + Spieleillustratoren, Profis oder Amateure

Als Spieleautoren oder Spieleillustratoren könnt Ihr bei uns:

  • Spiele On Demand herstellen, ein eigenes Spiel ist auch in einer Kleinstauflage (ab 1 Stück) herstellbar
  • einen Shop eröffnen und Eure Spiele verkaufen.
    Über die Community bekommt Ihr Feedback und nehmt am Ranking teil. Das Feedback könnt Ihr in die Weiterentwicklung Eurer Spielidee stecken, und am Ende ist dann doch Ravensburger interessiert…?
  • Euch und Eure Leistungen im Netz bekannt machen. Spieltz ist Eure Präsentationsplattform, wir vermarkten Eure Shops + die gesamte Plattform nach allen Regeln der Kunst.
  • Euch mit Gleichgesinnten austauschen, Networking betreiben, gemeinsam online- und offline-Events zum Thema organisieren  (Branchentreff)

3. Unternehmen

Als Unternehmen können Sie entweder ein bereits entworfenes Spiel mit dem Unternehmens-Logo versehen oder von Spieleautoren und Grafikern aus unserem Pool ein besonders Spiel zu einem speziellen Thema entwickeln lassen:

  • als Werbegeschenk für Kunden (Giveaway, Jubiläumsgeschenk, Preis für Gewinnspiel)
    (Kugelschreiber und Schlüsselbänder sind nämlich als Giveaway nicht mehr wirklich spannend, und im Gegensatz zu den  Gummibärchen von Haribo in der Form von Autos oder Handys werden unsere Spieltze nicht gleich aufgegessen…)
  • als Mitarbeitergeschenk (der Chef als Verdächtiger Im Detektivspiel? Bademäntel oder Reisetaschen haben die Mitarbeiter schon oft genug zu Weihnachten bekommen…)
  • als gebrandetes Riesenspiel für Messen oder Firmenevents

4. Veranstalter von Events, Messen

Als Veranstalter von Events oder Messen ist für Sie sicher interessant:

  • Riesenspiele – unsere Druckerei druckt auch Planen, die man an Häuser montiert…
    Der Größe sind also kaum Grenzen gesetzt…
  • Giveaways

5. Vereine, Verbände, Fangemeinden, Gruppen

Für diese Gruppe sind unsere Spieltze brauchbar

  • als Merchandisingartikel / Fanartikel (Basecaps + T-Shirts sind schon nett, aber davon hat man ja schon so viele…)
  • für Werbezwecke
  • als Geschenk für die Mitglieder
  • als Riesen-Spiel für Feste

6. Zeitungen, Magazine (z.B. Stadtmagazine)

Wie wäre  z.B. das für ein Stadtmagazin: ein Stadtspiel entwickeln als Event (ähnlich der Rätselralleyes, Kochpartys oder Fisch-sucht-Fahrrad-Partys, die Stadtmagazine gern veranstalten) und das gemeinsam entwickelte Spiel gleich als Abobeilage nehmen?
Die Abobeilage 2.0?

7. Spieleverlage

Als Spieleverlag können Sie bei uns einen Shop bekommen und diesen später auch in Ihre Seite integrieren (wie das bei Spreadshirt mit T-Shirts geht…).
Damit können Sie Ihre Spiele personalisierbar machen!
Wahrscheinlich wird Sie so ein personalisierbares Spiel-on-Demand in der Herstellung mehr kosten als ein Spiel in der Auflage von mehreren 1.000 Stück, das Sie in Spielzeugläden vertreiben.
Aber es bringt Aufmerksamkeit, setzen Sie es als Marketingmittel ein!

Kurz: Alle, die Brettspiele als Geschenke, Werbegeschenke oder Merchandising-Artikel suchen, herstellen oder verkaufen wollen

Und der Stand der Dinge?

Noch sind wir nicht so weit, aber auf dem besten Weg und guter Dinge :-)
Shop und Online-Designer werden gerade programmiert, eine Druckerei ist ausgesucht.

Jetzt gilt es:
1. die Technik fertig zu stellen, damit wir im Oktober online gehen können
2. den Druck optimieren
3. Die Community aufbauen. Zum Beginn im Oktober wollen wir ja schon was bieten können.

Ich halte Euch hier auf dem Laufenden.
Das nächste Mal nenne ich Euch 7 gute Gründe, einen Shop bei uns zu eröffnen :-)

Anregungen, Wünsche, Beschwerden…? –>Feedback!

In der “Offline-Welt” kamen sie gut an, meine ersten LKW-Planenspiele, die ich als Visitenkarten in Postkartengröße verteilt habe, z.B. bei Echtzeit Berlin und auf dem Social Media Camp + Monetisation Camp.

spieltz individuelle, user generated spiele auf lkw-plane

Sowohl das Thema Spiele als auch das Thema LKW-Plane regt wohl die Fantasie an – mit meinen bunten Visitenkarten habe ich spannende Brainstorming-Runden ausgelöst :-)

Was wohl das Volk aus dem Netz dazu sagt? Ich bin gespannt!!

Dienstag, 24 Februar 2009

Verschenken Sie doch mal Fußpilz

 …damit hat mich Torsten Schwarz in seinem e-Mail-Newsletter neugierig gemacht:

Verschenken Sie doch mal Fußpilz!
Riesenmikroben zum Kuscheln! Ob Magengeschwür, Blutkörperchen oder Herpes-Viren – so lustig können Bakterien sein…

riesenmikroben.de

http://www.riesenmikroben.de

Die Dinger sind nicht nur kuschelig und witzig

“…schenken Sie Ihrem Chef doch mal eine ordentliche Erkältung!”
(riesenmikroben.de)

sondern auch lehrreich

Diese Mikroben sind millionenfach vergrößerte Nachbildungen der Originale und eignen sich hervorragend als lehrreiche Geschenke für kleine und große Mikrobenfans (…) Alle Mikroben werden mit einem Informationstext und einem Bild ihrer “kleinen Geschwister” auf dem Etikett geliefert.”
(riesenmikroben.de)

Was es nicht alles gibt…

Bei aller Liebe zu lehrreichen Geschenken für Kinder – mir kommt so eine Mikrobe nicht ins Haus, es sei denn, meine Kinder erlauben mir dafür, eines von ihren 99 anderen Stofftieren zu entsorgen :-)

Montag, 08 Dezember 2008

Vom Markenträger zum Markenmacher: CROW´n´CROW – be your own brand.

Crow`n Crow Screenshot

“Du kannst alles selbst designen”, verspricht das Startup Crow`n Crow, das nun seit August 08 online ist.

“Dein Style kann der Trend von morgen sein – überall auf der Welt
C´n´C möchte Dir alle Möglichkeiten bieten, Deinen Lebensentwurf und Deinen Stil so zu leben, wie Du ihn leben möchtest. C´n´C ist Dein Vertriebskanal, Deine Marketing-Maschine, Deine Werbeagentur, Deine Bühne, Deine Community, Dein Produzent, Dein Lieferant, Dein Möglich-Macher. Wir sind Dein Partner, der sich um alle Belange von der Bestellabwicklung bis hin zu Reklamationen, Rücksendungen und Zahlungsabwicklung kümmert. Wir wollen, dass Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst – sein kreativ und lebe Deinen Style.
Um den Rest kümmern wir uns.

(C´n´C, unsere Mission)

Idee und Ziele

Ein Lifestyle- und Individualisierungs-Portal für designaffine kreative Menschen zu entwickeln – das war die Idee von Crow`n`Crow.
Vom Markenträger zum Markenmacher – jeder soll seine Mode selbst entwerfen können.

Damit aber nicht genug – nach dem Vorbild von Spreadshirt können die jungen Kreativen ihre Designs auch in eigenen Untershops verkaufen.
Ein weiteres Ziel ist es, eine aktive Community rund um das Thema Mode und Lifestyle aufzubauen. Mit Design-Contests und Gewinnspielen wurde schon begonnen – und so der jungen Community  gleich schon mal Leben eingehaucht…

Wer steckt dahinter?

Ich finde es ja immer schön, wenn man auf der Internetseite auf die Personen hinter einem Unternehmen/ Startup stößt – mit Name, vielleicht einem Bild und ein paar persönlichen Worten. Leider ist das bei Crow`n Crow nicht der Fall…
Da ich die Crew – zumindest einen Teil davon – aber bereits auf BarCamps getroffen habe, kann ich mir ein Bild machen. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es ein 4-köpfiges Gründerteam, beraten von der Berliner Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA.

Wie geht das, das Produkte-Entwerfen bei Crow´n´Crow?

crowncrow - so wird`s gemacht

Entweder man benutzt den Online-Designer.
Dort wählt man ein Produkt (zur Zeit gibt es Sitzsäcke und Taschen, das Sortiment soll aber bald erweitert werden), das man online gestalten kann – es stehen verschiedene Motive zur Auswahl, diese kann man in der Größe verändern, drehen, färben usw…  Man kann aber auch eigene Fotos oder Grafiken hochladen.
Oder man lädt sich Designvorlagen herunter und gestaltet offline.

Marketing/ Kommunikation

Besonderer Wert wird, wie es scheint, auf Online- und Social Media Marketing gelegt. So gibt es z.B. ein Blog, eine Xing-Gruppe, eine Gruppe auf Facebook, Fotos auf Flickr, getwittert wird auch (glaube ich, habe sie aber gerade nicht entdecken können auf Twitter)…

Offline wird feste Marketing auf BarCamps betrieben – eine der besten Möglichkeiten, sich als Startup schnell bekannt zu machen. Vor allem, wenn man etwas zu bieten hat für die BarCamper. So eine Sitzsack-Lounge macht was her, und gerne berichtet dann der eine oder andere Blogger darüber, besonders gerne wenn er auch noch einen Sitzsack gewonnen hat

BarCamp Berlin 3 - Sitzsäcke von www.crowncrow.com

communitycamp-berlin-08-sitzsack-lounge.jpg

“Chillen 2.0″ – Sitzsack-Lounge auf dem BarCamp Berlin3 (oben) und auf dem Community Camp (unten)

Neuerdings fahren auch Rikschas mit Crow`n Crow Werbeplakaten hinten drauf herum.

Mein Senf dazu

Grandiose Idee mit guten Chancen, zum Renner zu werden!!!

Störend ist mir bisher aber die Usability der Website aufgefallen – die ist nämlich sehr dem flippigen Design untergeordnet. Die Navigation ist wirr, die Inhalte schlecht strukturiert und dauernd landet man im Wiki, aus dem man nicht mehr zurück kann…

Den Namen finde ich auch nicht so perfekt – nicht leicht zu merken und es gibt verschiedene mögliche Schreibweisen dafür. (Crow`n`Crow, C´n´C, crowncrow…)

Aber alles in allem: Alle Achtung!! Super Idee, super Start, ich drücke die Daumen, dass es super weitergeht :-)

Dienstag, 07 Oktober 2008

Startup eKomi – unabhängiges Bewertungssystem für Online-Shops. Interview mit Gründer Nicolai Kuban

eKomi Logo

eKomi ist ein unabhängiges Bewertungssystem für Online Shops, vergleichbar mit dem Bewertungsprinzip von eBay und Amazon. Durch authentische Kundenmeinungen wecken Sie Vertrauen bei Neukunden und präsentieren sich als seriöser und qualitativ hochwertiger Verkäufer.
Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit Sie unabhängig bewerten zu können, helfen Sie Ihren Besuchern bei der Kaufentscheidung, holen Sie sich wertvolles Kundenfeedback und steigern Sie Ihren Umsatz,”

sagt das neue Gütesiegel über sich selbst.

Klingt interessant und vielversprechend.
Ich mag Startups mit einem klaren Geschäftsmodell. Hier liegt der Wert für Online-Shops auf der Hand: Sie können Vertrauen wecken, Seriosität und Qualität zeigen und so neue Kunden gewinnen – logisch, dass man als Online-Shop bereit ist, dafür Geld auszugeben.

Ich habe nun

Nicolai Kuban, einem der Gründer, 10 Fragen gestellt:

foto nicolai kuban, eKomi1) Was ist eKomi?
Kannst Du in ein paar Worten Eure Geschäftsidee beschreiben?

Ich mache es mal kurz und knackig:
Anhand garantiert echter Kundenmeinungen, welche wir in den jeweiligen Online Shops mittels Widgets anzeigen, machen wir das Einkaufen im Internet transparenter und steigern die Umsätze der Online Shops. Jeder Käufer des Shop bekommt eine eMail, jede Kundenmeinung wird von uns kontrolliert und freigeschaltet – der Shop hat darauf keinen Einfluss – und jede Meinung im Widget (wie auf www.adsim.de) und im Shopzertifikat angezeigt.

2) Gibt es ähnliche Anbieter oder seid Ihr die einzigen?

Im Bereich der Bewertungen gibt es mehrere Anbieter, jedoch muss man bei den jeweiligen Angeboten differenzieren. Bei Angeboten wie Ciao oder Shopvote kann jeder bewerten; unabhängig davon, ob ich Kunde, Besucher, Shopbesitzer oder Konkurrent bin. Der Manipulation sind also Tür und Tor geöffnet, was bei uns nicht funktioniert. Da nur Käufer des Shops bewerten können und wir – nicht der Online Shop – diese Bewertungen prüfen und freischalten, ist das Manipulieren nicht möglich. Zu weiteren Konkurrenten zählt sicher auch Bazaarvoice, diese haben den Fokus aber eher auf Produktbewertungen gelegt. Um Deine Frage zu beantworten: Redaktionell geprüfte, garantiert echte Kundenmeinungen in Widgets anzeigen, das machen nur wir!

3) Wie seid Ihr auf diese Idee gekommen?

Die Idee entstand aufgrund einer schlechten Erfahrung beim Einkaufen in einem Online Shop. Obwohl dieser zertifiziert war, entsprach die Leistung nicht der Vorstellung. Der große Nachteil an Zertifikaten bzw. Siegeln ist eben, dass der Shop nur einmal geprüft wird. Wir waren der Meinung, es müsse etwas geben, das die Leistung des Shops dauerhaft prüft; das können am Besten die Kunden.

4) Seit wann gibt es eKomi?

Die Idee kam Ende 2007, gestartet sind wir dann im März 2008 und richtig Gas geben wir seit Mai 2008.

5) Das Team: Wer seid Ihr denn?

Gegründet haben eKomi Michael Ambros, Gunther Schmidt, Bastian Bickelhaupt und ich (Nicolai Kuban). Michael und Gunther haben bereits SMS-Lotse.de – das größte Free SMS Portal Deutschlands – aufgebaut. Bastian hat in selbständiger Tätigkeit Internetprojekte umgesetzt und IT-Dienstleistungen durchgeführt. Ich habe einen Online Shop betrieben und besitze ein paar kleine Internetprojekte.

6) Wie wird Euer Angebot angenommen? Wie viele Online-Shops sind schon eine Partnerschaft mit Euch eingegangen?

Viele Online Shops stehen eKomi zu Beginn kritisch gegenüber, schließlich kann es sich nicht jeder erlauben, seinen Online Shop bewerten zu lassen ohne die Meinungen anschließend löschen oder manipulieren zu können. Online Shops, die eKomi dann nutzen, sind aber hoch zufrieden und verwenden das Kundenfeedback nicht nur verkaufsfördernd, sondern auch zur internen Optimierung der eigenen Prozesse und Serviceleistungen. Insgesamt haben wir 180 Kunden.

7) Wie kann man sich nun den Ablauf vorstellen? Wie kommt Ihr zu den Kundenmeinungen? Bekommt jeder Kunde automatisch eine Mail mit der Bitte zur Bewertung des Shops– wie z.B. bei Ebay oder Amazon Marketplace?

Der Online Shop kann wählen, nach wie vielen Tagen der Kunde die eMail bekommen soll, in dieser befindet sich dann der Link zur Shopbewertungsseite. Dort kann der Käufer dann mit einem Kommentar und Sternen die Leistung des Shops bewerten. Wir lesen aber keine eMail-Adressen aus, wir haben lange daran gefeilt, dass es da aus Datenschutzgründen keine Probleme gibt.

8) Investoren: Gibt oder gab es Investoren für Euer Projekt oder habt Ihr es ohne Fremdkapital auf die Beine gestellt?

Wir haben eKomi komplett ohne Fremdkapital aufgebaut und finanzieren uns derzeit selbst sowie aus den Einnahmen des operativen Geschäfts. Wir sahen bisher keinen Sinn, einen Kapitalgeber mit ins Boot zunehmen, denken aber darüber nach, um weiteres dynamisches Wachstum sicherstellen zu können.

9) Geschäftsmodell: Woher kommen Eure Einnahmen?

Geld verdienen wir über eine monatliche Gebühr, die die Online Shops an uns zahlen. Bis 2500 monatliche Bestellungen berechnen wir 39 Euro, bis 5000 69 Euro und bis 7500 99 Euro.

10) Marketing/ Werbung: Was macht Ihr, um Euch bekannt zu machen?

Unsere Strategie war vor Allem über große Kooperationen und Pressepräsenz Bekanntheit gewinnen zu können. Darüber hinaus haben wir Erwähnungen und Newsletter in vielen e-Commerce Portalen bekommen, was uns zusätzlich geholfen hat. Die meisten Kunden gewinnen wir aber über den direkten Telefonvertrieb, der zwei Mitarbeiter beschäftigt.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Montag, 22 September 2008

Neues von Chocri.de, der individuellen Schokolade

Der erste Beitrag nach meiner langen Blogpause (zuerst urlaubs- und dann stressbedingt) soll etwas Erfreuliches bringen – was ist da geeigneter, als über Schokolade zu erzählen?

Über das Berliner Startup Chocri habe ich schon im Juni berichtet.
Hier gibt es individuelle Schokolade:
Man wählt eine der 3 Grundsorten (weiße Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter) und lässt sie dann mit bis zu 7 von 80 möglichen Zutaten bestücken.

Das Chocri-Blog gab es schon einige Monate vor dem offiziellen Start, ebenso wie Vorab-Verkostungen auf Barcamps und Blogger-Events wie z.B. das Chocri-Rennen.

Seit 1.9.2008 kann man nun seine Wunsch-Chocri übers Internet im “Cocriateur” mixen, bestellen und abwarten – die Chocri wird per Post geliefert.

Der Einstand wurde mit einer Party gefeiert,

die habe ich mir nicht entgehen lassen!

chocri schokoladenmaschine Besonders interessant war die Vorführung der Schokoproduktion.
Links im Bild die Schokoladen-Maschine. Da die Dinger ziemlich teuer sind, gibt es bisher nur eine. Das heißt, die verschiedenen Schokoladen-Sorten müssen hintereinander produziert werden, 2 verschiedene Sorten am Tag sind möglich.

Hier schmilzt die weiße Schoki.

 

chocri-schokolade-giessen.jpgNach einem gar nicht so unkomplizierten Prozess (schmelzen – abkühlen – wieder erwärmen) wird sie in die Schokoformen gegossen (Bild rechts)

 

 

chocri-schokolade-bestucken.jpg

Und anschließend mit den Wunschzutaten belegt.

Die 80 Zutaten wurden in den Wochen vor dem Start mit Bloggern gemeinsam ausgesucht, die Liste ist hier.

Links werden gerade Smarties aufgelegt und bunte Zuckerherzchen dazwischen gestreut.

 

chocri schokolade - weiße mit orangendrops, chilifäden, bluetenstaub
Zur Freude der Partygäste durfte man sich seine eigene Schokolade belegen und mit nach Hause nehmen.

Hier meine Kreation:
Weiße Schokolade mit Orangendrops, Chilifäden und Blütenstaub.

Mein Eindruck von der Chocri-Schokolade:

Mittlerweile ist sie natürlich aufgegessen, und sie hat gut geschmeckt :-)

Wie aber auch schon paulinepauline angemerkt hat, erwartet man bei individuell hergestellter Schokolade, dass die Zutaten irgendwie eingearbeitet sind in die Schoki. Bei Chocri werden sie aber nur auf die Rückseite draufgelegt oder -gestreut.
Das schaut zwar nett und schön bunt aus, aber

  • erstens sind sie ziemlich locker, das Ding fällt auseinander (spätestens wenn man ein Stück abbricht, Einiges aber schon davor)
  • zweitens sind die Einzelteile zu groß. Meine Chilifäden waren ein paar cm lang, es fühlt sich nicht besonders fein an, wenn sich die um die Zähne wickeln. Getrocknete Papayastreifen und Co sind noch größer, da muss man gleich die halbe Schoki auf einmal in den Mund stecken, wenn so ein Teil draufliegt.
  • drittens verbinden sie sich im Mund nicht zu einem abgerundeten Geschmack, sondern man hat eben lauter verschiedenes Zeug im Mund.

Die Schokoladen-Grundmasse hat wirklich lecker geschmeckt, an den Zutaten an sich gäbe es auch nichts auszusetzen, nur die Größe der Zutaten und die Vermischung halte ich für verbesserungswürdig – ist aber vielleicht auch einfach Geschmackssache.
Mein Vorschlag: die Teile kleiner machen und mehr mit der Schokoladengrundmasse vermischen. Natürlich soll die Schokolade auch von außen ansprechend ausschauen, aber runterfallen sollten die Teile nicht.

Die Idee der individuellen Schokolade finde ich noch immer richtig gut, meine Gedanken dazu habe ich schon in diesem Blogeintrag geäußert.

Natürlich läuft am Anfang nicht alles wie am Schnürchen, aber dank Beteiligung und Einbezug der Kunden wurden schon die gröbsten Fehler ausgemerzt (der Bestellvorgang funktioniert jetzt besser als in dem Blogbeitrag von Robert Basic beschrieben, und mittlerweile wurden auch bruchsichere Verpackungen entworfen, damit die Schokolade auch ganz beim Kunden ankommt).

Und so wie´s aussieht hat man vor, den direkten Kontakt zu den Kunden weiter zu pflegen, das Blog wird mal regelmäßig mit Neuigkeiten bestückt und auf Kommentare und Vorschläge geht man auch ein. Das gefällt mir.

Danke für Party und Schoki und weiterhin viel Glück!

Mittwoch, 18 Juni 2008

mychocolate.com, hier ist es und heißt chocri.de

Wo bleibt mychocolate.com, habe ich in diesem Blogbeitrag gefragt.

Und hier ist es, allerdings unter einem anderen Namen:

chocri, http://chocri.de

logo-chocri.png, chocri.de

Endlich ist jemand auf die Idee gekommen,
die Themen Schokolade, Mass Customization und Social Commerce zusammen zu bringen, und zwar Michael Bruck und Franz Duge aus Berlin, beide 22 Jahre jung.

Vor knapp zwei Jahren haben sie ihren “Shocoladen” gegründet, dort vertreiben sie Schokobrunnen über das Internet.

Nun wollen sie mit chocri für Schokoladenliebhaber eine Alternative zu “all diesen standardisierten Schokoladentafeln der großen Hersteller” anbieten.

“Der Kunde kann sich bei uns seine Lieblingsschokolade zusammenstellen. Er hat dabei die Auswahl zwischen den (mindestens) drei Grundsorten (Vollmilch, Zartbitter und weißer Schokolade) und etwa 60-80 Zutaten. Die Zutaten reichen von Ananasstückchen bis zu Zimt oder aber auch mit Chilifäden oder Blattgold kann man seine Schokolade verzieren lassen. Alles nach Kundenwunsch.”

Offizieller Start des chocri-Projektes ist der 1. September 2008.
Aber schon jetzt gibt es Testtafeln und man kann sich über den Stand des Projektes informieren:

Ein chocri-Blog ist schon aufgesetzt, und auch eine Community soll entstehen.
“Hier können sich interessierte Besucher und natürlich auch Kunden anmelden um sich mit anderen Schokoliebhabern auszutauschen. Außerdem werden hier alle vom Kunden bereits bestellten Schokotafeln als Originalfoto zu sehen sein. Ebenfalls können sich alle Nutzer eine Schokowunschliste zusammenstellen, die dann im eigenen Profil zu sehen ist und auch per E-Mail an Freunde oder die Familie geschickt werden kann ;-)
Ein Forum zum Austausch über alles rund um Schokolade wird selbstverständlich auch nicht fehlen. In unserer Schokocommunity wird es auch regelmäßig Wettbewerbe geben, wo die besten Kompositionen von den Nutzern gekürt werden.”

Die Community wird von Anfang an einbezogen:
Das chocri-Blog wurde im Mai mit einer Abstimmung zur Namenswahl gestartet.
Für den Namensspender gab es als Belohnung ein Schokipaket, leider wurde es nicht mein Vorschlag mychocolate.com oder myschoki.com :-(
Das Paket ging am 12.6. an Manja, die chocri als Wortschöpfung aus “Schokolade” und “kreieren” schuf. Mir gefällt der Name, ich finde ihn allerdings nicht so einfach zu buchstabieren. Versehentlich habe ich ihn vorher schon mit “k” geschrieben. Aber wenn man sich die gängigen Web 2.0-Namen wie qype, yigg und Co anschaut, scheinen das die Leute ja auf die Reihe zu kriegen…

Und heute gibt es schon wieder 2 chocri-Tafeln: für fleißige Lieblingszutatenkommentierer. 80 Zutaten sollen angeboten werden, die ersten 5 sind schon mal genannt:
Goldpuder
Chilifäden
Chilischoten ;-)
Mandeln
Blütenblätter

Nach mymuesli.com, YouBar und ähnlichen Mass Customization Angeboten für Nahrungsmitteln wurde es ja auch Zeit, dass jemand auf die Schokoladen-Idee kommt.
Ich freue mich, dass es 2 junge Leute aus Berlin sind und nicht Herr Zotter, der eh schon genug Kohle macht mit seiner Schoki. (…und der mir auf meine Anfrage nach der Preisliste für seine maßgeschneiderten Einwickelpapiere nicht mal geantwortet hat, als ich fragte, ob ich die in meinem Blog veröffentlichen darf…)

Ich finde die Idee wirklich gut und ich denke, sie hat Potenzial, zum richtigen Renner zu werden.
Warum: Weil die Mass-Customization-Social-Shopping-Geschichte bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist und Schokolade das perfekte Produkt dafür ist:

  • Es gibt genug Schokofreaks – Leute, die eine Leidenschaft für Schokolade haben (“Otako” bezeichnet Seth Godin das in seinem Buch Purple Cow, nach dem japanischen Wort für etwas, das mehr als ein Hobby ist, sich aber noch nicht zur Besessenheit entwickelt hat)
  • Der Trend der “kleinen Genüsse”, der von allen bekannten Trendforschern als wichtiger Verbrauchertrend beschrieben wird (die erste war Faith Popcorn), wird durch dieses Produkt bestens bedient (“Vielbeschäftigte, gestresste Verbraucher, die eine schnelle Befriedigung suchen, belohnen sich selbst mit etwas Luxus…”)
  • Maßgefertigte Schokolade ist ein Produkt, das auch für die Werbebranche interessant ist – die ja immer auf der Suche nach dem passenden, möglichst individuellen, möglichst originellen Geschenk ist…

Übrigens bin nicht nur ich von dem Potenzial dieser Idee überzeugt; auch Robert Basic hält sie für gut und hat in seinem Blog über chocri berichtet. Da er zu den glücklichen Schokotestern zählte, gibt es dort auch schöne bunte Fotos. :-)

Open Source Marketing
Die Community von Anfang an mit entscheiden lassen, man kann das “Open-Source-Marketing” nennen, diesen Ansatz mag ich sehr;
die erste Erfolgsgeschichte, die ich von einem Unternehmen gehört habe, das so vorgegangen ist, war die des australischen Bieres Blowfly, die 2005 durch die Blogosphäre gegangen ist (Berichte z.B. hier, hier oder hier oder im Buch “Viral Marketing von Sascha Langner)
…was später aus dem Bier geworden ist, weiß ich allerdings nicht, die Internetseite gibt es nicht mehr…

Daumendrück:
Ich drücke den Jungs die Daumen, dass was draus wird, aus der chocri-Idee – eine Erfolgsgeschichte wie Blowfly Beer (aber in 3 Jahren soll es das Projekt auch noch geben…), mymuesli oder Spreadshirt!

Mein Tipp:
Weiter mit dem Open Source Marketing, und ran an die Blogosphäre, Blogger für die Schoki begeistern, online und offline (Barcamps, Webmontage…), und schöne Geschichten für Mundpropaganda-Marketing schaffen!

Warum ich das alles schreibe?
Weil ich Schoki will natürlich ;-)
Vielleicht gibt`s ja auch mal was für fleißige Blogger…


Freitag, 11 April 2008

Gefunden werden statt bewerben: Absolventa

absolventa

Die neue Jobplattform Absolventa macht es Studenten und Hochschulabgängern möglich, den Bewerbungsprozess umzudrehen.
Das Prinzip ist ganz einfach: Die Jobsuchenden stellen ihr Profil ein und lassen sich von Unternehmen finden.

Natürlich gibt es auch andere Plattformen, auf der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern suchen können, z.B. Xing.
Während Xing als Business-Kontakt-Plattform “alle” anspricht, positioniert sich Absolventa als Spezialplattform für Studenten und Hochschulabgänger – und ist daher auf die Selbstdarstellung dieser Gruppe viel besser ausgerichtet.

So ist ausreichend Platz vorhanden, den Studiengang detailliert zu beschreiben – mit Haupt- und Nebenfächern, Schwerpunkten und Vertiefungen. Darüber hinaus kann man Praktika, Projekte, Jobs, Nebenjobs, wissenschaftliche Tätigkeiten, Auslandserfahrung und sonstiges Engagement eintragen. Foto, Lebenslauf und eine knackige Selbstbeschreibung vervollständigen das Profil – Tipps dazu gibt es vom Team.
Zum Schluss kann man noch seine Präferenzen angeben: bei welchen Unternehmen man am liebsten arbeiten würde – diesen wird das Profil bevorzugt angezeigt – und welche Position/ Tätigkeit man aktuell anstrebt (Festanstellung, Nebenjob, Werkstudententätigkeit, Praktikum, Projektarbeit, Volontariat, Diplomarbeit oder Promotion).

Für die Studenten/Absolventen ist Absolventa kostenlos, die Unternehmen zahlen.

Sowohl bei den Studenten als auch bei den Unternehmen stößt die Idee auf großen Anklang.

“Seit dem Beta-Launch am 20. März verzeichnete ABSOLVENTA ein rasantes Wachstum und hat innerhalb von 19 Tagen bereits 17.500 Absolventen gewinnen können. Maßgeblich zum Erfolg konnte dabei das ABSOLVENTA Partnerprogramm beitragen, das durch 600 Multiplikatoren im Hochschulumfeld die virale Verbreitung des ABSOLVENTA-Prinzips ausgelöst hat. (…) Die Zahl der Unternehmen, die an die neue Art des Recruitings glauben, konnte im selben Zeitraum von 100 auf über 150 Unternehmen erhöht werden. Allein 29 der Top 50-Einsteller wollen bereits ABSOLVENTA nutzen”, schreibt Gründerszene am 9.4.2008.

In wenigen Tagen wird die Kontaktierungsfunktion für die Unternehmen freigeschalten und somit die letzte Phase des Launches von ABSOLVENTA abgeschlossen.

Gründerteam/ Investoren

Die Idee stammt von Jan Beckers (Autor bei Gruenderszene.de). Gegründet haben es die drei Geschäftsführer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner zusammen mit Oliver Jung, Lukasz Gadowski und Kolja Hebenstreit vor knapp einem halben Jahr. Zu den Investoren gehören auch Michael Brehm und Dennis Bemmann.

“Für gute Ideen steht ausreichend Venture-Kapital zur Verfügung”, meint Christoph Jost zu Förderland in einem Interview am 27.3.2008. Hier das ganze Interview.

Mitbewerber

Mit einem ähnlichen Konzept startete Anfang Januar BewerberVZ . Die Endung VZ läßt eine Verwandtschaft zur Studenten-Plattform StudiVZ vermuten. Weit gefehlt, außer der Endung haben die beiden Plattformen nichts miteinander zu tun. Momentan liegen sie im Rechtsstreit um den Namen…

Wer wird wohl das Rennen um die Studenten machen?
Die besseren Karten hat eindeutig Absolventa in der Hand. Mit einer hochkarätigen personellen Besetzung läßt sich`s vermutlich größere Sprünge machen als mit einem VZ in der Endung – denn damit ist eine Kooperation mit StudiVZ klar. (Michael Brehm, Dennis Bemmann: Geschäftsführer von StudiVZ; Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit: Investoren von StudiVZ…)

Blogs, die über Absolventa berichtet haben

Dein-Startup, 9. April 2008
Gründerszene, 9.4.2008
Nico Zorn, 26.3.2008
Ice Blog, 25.3.2008
Blog von Kolja Hebenstreit , 22.3.2008
Deutsche Startups, 20.3.2008

Nachtrag am 14.4.2008

Heute wurde Absolventas Mitbewerber “BewerberVZ” umbenannt in “Bewerberverzeichnis” – (www.bewerberverzeichnis.net). Hat wohl StudiVZ Recht bekommen im Namensstreit…

gepostet von Karin Janner
Tags: , , , , ,
Montag, 07 April 2008

E-Commerce-Trend: live-shopping

Im Newsletter von Auktionsideen.de ist sie schön beschrieben:
Die Idee der Live-Shopping-Portale und warum es sich lohnt, sich damit näher auseinander zu setzen.

Was versteht man unter Live-Shopping und wie funktioniert es?

“Eine neue Einkaufsform erobert Deutschland immer stärker und versetzt die Kunden damit in einen Konsumrausch, den es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben hat. Die Rede ist vom sogenannten Live-Shopping, einer Online-Einkaufsmethode, bei der pro Shop an jedem Tag nur ein einziges Produkt angeboten wird, dies allerdings zu einem außergewöhnlich guten und günstigen Preis.
Zu einer bestimmten Uhrzeit, in vielen Fällen um Mitternacht, startet jeweils ein neuer Produktzyklus, der insgesamt 24 Stunden lang anhält. Dabei wird das aktuelle Tagesprodukt umfassend vorgestellt. Die Möglichkeit zum Kauf ist dabei auf die ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung beschränkt. Nach Ablauf der Zeit wird das nächste Produkt vorgestellt und das vorherige ist nicht mehr verfügbar.
Während der Angebotszeit wird darüber hinaus meist dargestellt, welche Menge bereits verkauft und welche noch verfügbar ist. So kann es einem zögerlichen Käufer durchaus passieren, dass ein Produkt ausverkauft ist, bevor er seine Entscheidung getroffen hat. (…) In jedem Fall nimmt der Kunde das Angebot als unwiederbringliche Chance war. Kauft er nicht innerhalb der ersten 24 Stunden, so steht ihm das Produkt zu dem angebotenen Preis nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig erlebt er, dass sich die verfügbare Menge fortlaufend reduziert. Dies zeigt ihm zum einen, dass andere Kunden die Entscheidung bereits vor ihm getroffen haben, zum anderen, dass er dem Risiko eines vorzeitigen Ausverkaufes ausgesetzt ist. Diese Faktoren begünstigen den erfolgreichen Verkauf von Produkten in einem erheblichen Umfang, wie aktuelle Studien und Zahlen eindrucksvoll belegen.
Schätzungen zufolge beträgt das Marktvolumen in Deutschland in diesem Jahr bereits 15 bis 20 Millionen Euro – Tendenz stark steigend.

(Quelle: Auktionsideen.de, Newsletter 4.4.2008)

Live-Shopping-Portale

woot_logoDas amerikanische Live-Shopping-Portal woot.com

aus Carrollton, Texas, besteht seit 2004. Anfangs gab es pro Woche ein Produkt, 2005 ist man auf täglichen Produktwechsel umgestiegen. In Newsletter- und Blogbeiträgen werden die Produkte dargestellt, an Kreativität bei der Beschreibung ihrer Produkte mangelt es den Machern nicht:
Photos, Video, Or Murder?” lautet die Headline der heute angebotenen Kodak-Digitalkamera. Und mit
““Wake up, Lassiter.” He felt the nudge in his side, sensed the presence of others in the room, opened his eyes…” beginnt dann die Story um die Kamera.
Nicht zu vergleichen mit der Einfallslosigkeit typischer deutscher Produktbeschreibungen… Ein Video gibt es auch, damit man gleich sieht, dass die Kamera so etwas hin bekommt, und natürlich eine ausführliche Darstellung der technischen Daten.

Die woot.com Community zählt mittlerweile über 800 000 registrierte Nutzer, der Jahresumsatz beträgt rund 40 Mio US-Dollar (Quelle: woot.com, Stand Februar 2008)

Hier ein Screenshot:

screenshot woot.com

 

logo guut.deDas führende Live-Shopping-Portal in Deutschland

ist guut.de. Der Name lässt die nahe Verwandtschaft zum Vorbild wood.com erkennen, ebenso die Art, die Produkte zu beschreiben (ich persönlich finde aber die amerikanische weitaus spritziger):

“Liebes Dr. Guut-Team, ich habe ein Problem.
Ich bin sehr attraktiv, trage einen raffinierten Namen – MOTOSLVR L9 -, habe eine traumhaft schlanke Modelfigur mit einem wundervollen TFT-Display und wie alle Mitglieder meiner sehr angesagten Familie ein hübsches Metalldesign…” –
so wird das Motorola-Handy präsentiert, das in diesem Moment noch 7:17:04 Std. zu haben ist – um 89,99 EUR statt um 228 (UVP). Und der Countdown läuft…

“Finanziert wird das von Robert Stephan und Peter Posztos gegründete Startup vom Holtzbrinck eLab. Erst kürzlich hat Holtzbrinck seine E-Commerce Ambitionen nochmals unterstrichen und zeigt mit Guut.de, dass es gewillt ist, auch in innovativere E-Commerce-Segmente vorzudringen”, hat Exciting Commerce dazu zu sagen. Bei Holtzbrinck eLab gibt es ein Interview mit den Gründern.

Hier ein Screenshot:
screenshot guut.de

 

Schutzgeld.de

Schutzgeldde ist der erste deutsche wood.com- Ableger und seit September 2006 online.

Weitere deutsche Live-Shopping-Portale sind Preisbock.de (hier gibt es das Angebot 7 Tage lang), sportlet.de für Sportartikel und ibood.com mit internationalem Angebot.

Schnäppchen-Jäger wird es immer geben, bei 1-Tages-Angeboten wird der Sportsgeist besonders herausgefordert. Platz für solche Angebote ist auf dem deutschen Markt ganz sicher noch. Einen Namen machen kann man sich am schnellsten, wenn man nicht Kraut und Rüben anbietet, sondern seine Angebote auf eine (möglichst lukrative…) Branche beschränkt und sich in dieser als Marktführer Live-Shopping positioniert – wie es Shopito, Deutschlands erster Live-Shopping-Anbieter für Schmuck, gerade testet. Shopito ist am 18.3.2008 online gegangen.

Das nötige Kleingeld dafür sollte man allerdings mitbringen. “Wir reden über ein nettes sechsstelliges Sümmchen”, so Peter Faisst, Schutzgeld.de, in einem förderland-Interview vom 31.08.2007.

Ergänzung am 9.4.: Für Schnäppchenjäger, die sich nicht täglich mühsam durch die einzelnen Angebote klicken wollen, hat Mathias Jacobs im Januar 2008 eine Live-Shopping-Übersichts-Webseite gelauncht:
myliveshopping.de
Hier gibt es jeden Tag die aktuellen Angebote von 22 (!!) Live-Shopping-Portalen auf einen Blick.
(Gefunden bei: Nico Zorn)

Ergänzung am 14.4.: Einen weiteren tagesaktuellen Live-Shopping-Guide gibt es bei GMX unter der Rubrik  Shopping/ Live-shopping.
Hier sind allerdings nur 7 Live-Shopping-Portale erfasst und er ist lange nicht so übersichtlich wie myliveshopping.de.
(Danke für den Hinweis, Sue)

Weiterführende Links:

Live-Shopping allgemein:
Exciting Commerce: Der Live-Shopping-Markt in Deutschland (10.3 2008)

woot.com:
lexikon2
(20.2.2008)
basicthinking.de: (28. 2. 2007)
wikipedia.org

guut.de:
Holtzbrinck eLab: Interview (28.3.2008)
TechDivision (20.3.2008)
Exciting Commerce (3.9.2007)

Schutzgeld.de:
Exciting Commerce (28.8.2007)

Preisbock.de
Förderland: Frisches Kapital für Preisbock.de (27.3.2008)
Internet World Business: Preisbock.de erhält Trusted-Shops-Siegel (20.2.2008)
Dontox.de Blog: Preisbock.de im Vergleich mit Dealirio.de (1.2.2008)

Sportlet:
Exciting Commerce (25.1.2007)
Interview Blog: Interview mit den Gründern (31.1.2007)

Shopito:
Exciting Commerce (18.3.2008)

Donnerstag, 20 März 2008

Tipi, indisches Chivira-Zelt, Iglu, Zirkuszelt … mobile Locations für Events

Großevent, Firmenfeier oder Seminar: Eventlocations werden immer wieder gebraucht.
Mit Zelten ist man dabei flexibel.

Das klassische Bierzelt gibt es natürlich immer noch, mittlerweile haben sich aber einige findige Unternehmen etwas Originelleres überlegt.
Die Zeitschrift “Marketing Event Praxis” gibt in der Ausgabe 01/08 eine Marktübersicht der Zeltanbieter 2008, ein paar davon habe ich mir näher angesehen:

Tipi - Eventzelt

Indianerromantik gibt es bei der schwedischen Firma Tentipi. In Deutschland kann man die Tentipis über den Partner Rent-a-Tipi.com mieten.
Vom kleinen Tipi für 15 Personen bis zum “Super-Riesen-Tipi ” mit 144 Sitz- oder 100 Schlafplätzen ist alles zu haben. Bei noch größerem Platzbedarf lassen sich mehrere Tipis miteinander verbinden – man kann sie nach jeder Seite hin aufklappen.
“Atmosphäre statt Plastik” heißt es auf der Website: Die Zeltstangen sind aus echten Polarfichten gefertigt, und um den Event authentisch gestalten zu können, bietet die Firma das passende Mobiliar und Dekorationselemente an. Neben Tischen und Bänken auch Rentierfelle und Petroleumlampen.
Tipi - innenGekocht wird auf einer offenen Feuerstelle, der “Bamse”. Natürlich kann man auch kochen lassen, das übernimmt das Catering-Partnerunternehmen von Rent-a-Tipi.com.
Auch im Winter sind Tipi-Events möglich: die Tipis können beheizt werden, ein offenes Feuer kann auch drinnen prasseln.

Komfort und noble Eleganz verspricht man bei Chivira .Chivira-Zelt
Die Zelte werden in traditioneller Handarbeit in Indien gefertigt. Sie bestehen aus einem wetterfesten imprägnierten Außenzelt und einem bunt-dekorativem Innenzelt. Auch hier gibt es verschiedene Größen (das größte Zelt bietet Platz für 120 Personen) und Accessoirs dazu, und wer öfter indisch-angehauchte Events veranstaltet, kann so ein Zelt auch kaufen.

a

x-gloo-zeltWenn der Aufbau rucki-zucki gehen soll ist man mit dem Event-Iglu X-GLOO gut bedient, der von der Firma Skywalk GmbH hergestellt und vertrieben/ verliehen wird: Vier aufblasbare Schlauchhüllen bilden das das statische Gerüst des 4 x 4 oder 6 x 6 m großen Zeltes. Das Zelt kann von einer Person innerhalb von 10 Minuten auf- und in 2 Minuten wieder abgebaut werden. Interessant für Events an Orten, die mit dem Auto nicht erreichbar sind: Mit nur 12 kg (4 x 4-Version) bzw. 20 kg (6 x 6-Version) ist das Zelt ein Leichtgewicht. Ein Rucksack wird mitgeliefert.

a
Event-Zirkus Sarrasani Wer`s wirklich außergewöhnlich möchte, mietet ein Zirkuszelt bei Sarrasani.
Das ist allerdings nichts für den kleinen Geldbeutel, dafür kann man gleich den kompletten Event-Service mit Technik, Catering und Showeinlagen mitbuchen. In das größte Zelt passen bis zu 3.600 Personen.

Von weiteren deutschen Zelt- und Temporärbauten-Anbietern (insgesamt 18) findet man in “Marketing Event Praxis” die wichtigsten Daten, übersichtlich gegenübergestellt.

gepostet von Karin Janner
Tags: , ,
Montag, 18 Februar 2008

Schräge Produkte

Über Werbeblogger bin ich auf das amerikanische Blog Productdose aufmerksam geworden, in dem alle möglichen schrägen Designprodukte zu entdecken sind, wie z.B. der “Better View Curtain” (“Be a world traveler without leaving your room”) oder der schicke “Eva Solo Bird Feader”.

Nette Ideenquelle…

gepostet von Karin Janner
Samstag, 26 Januar 2008

YouBar: der maßgefertigte Energieriegel

Neben “mymuesli” gibt es noch andere mass-customized Nahrungsmittel: z.B. der Energieriegel “Youbar”. Sportler stellen ihren Energieriegel individuell nach ihren Bedürfnissen zusammen lassen ihn sich im 12er-Pack zuschicken.

Der Preis für einen 12erPack liegt in der Regel bei 40 USD (plus Versandkosten) bzw. 3,33 USD (2,30 EUR) pro Energieriegel. Deutlich teurer als ein herkömmlicher Energieriegel, dafür aber frisch zusammengestellt und maßgefertigt.

Nachdem ich im Best-practice-Business-Blog über diesen besonderen Müsli-Riegel gelesen habe, habe ich mir die Originalseite der Firma angesehen: http://www.youbars.com.

Typisch amerikanisch, kann man mit Hilfe einer reich bebilderten Anleitung seinen persönlichen Riegel bauen: aus Nüssen, Trockenfrüchten, Kleie und was sonst noch so alles dazu gehört und ihn schließlich noch mit “protein powders” und Vitaminen aufwerten. Natürlich bekommt der Riegel dann auch einen Namen.

Man kann aber auch Riegel bestellen, die jemand anders “erfunden” hat, es gibt dazu eine Müsliriegel-Hitliste. Da bekommt man 12 Stück schon um 30 USD.

gepostet von Karin Janner
Tags: , ,