Donnerstag, 26 März 2009
“Viele Twitterer gestalten bereits ihre Twitter-Homepage und ihren Personal oder Corporate Brand individuell. Oberflächlich gesehen bietet Twitter zwar nur wenige Möglichkeiten, das Design der Twitter-Seite zu beeinflussen: Ändern lassen sich lediglich Schriftfarben, die Farbe der Navigationsleiste und der Hintergrund…”
(Klaus Eck)
Die Twitterer kommen dennoch auf findige Ideen.
Klaus Eck hat eine schöne Sammlung von kreativen Twitterhomepages angelegt, thematisch geordnet, und gibt Tipps zum Selbst-Gestalten -
ergänzt durch eine Linkliste (Muster, Bilder, Tools zum Gestalten).
Und hier 2 schöne Beispiele:


Mehr bei Klaus Eck (PR Blogger)
Mehr Beiträge über Twitter im Newmarketing Blog
Kulturmarketing Blog
Mittwoch, 26 November 2008
Bei Christian Henner-Fehr habe ich den Hinweis auf eine interessante Studie gefunden:

When did we start trusting strangers? How the internet turned us all into influencers
Die Studie wurde von der Medienagentur Universal McCann erstellt (September 2008), hier das pdf zum freien Download.
Es geht dabei um die Veränderungen, die das Internet/ Social Media beim Aufbau von Vertrauen bewirkt – z.B. in Marken.
Christian Henner-Fehr fasst in seinem Beitrag sehr schön die Ergebnisse der Studie zusammen und erläutert seine Gedanken dazu, und Jessica Hartstein bringt die Aussagen in ihrem Blogpost auf den Punkt:
“We trust the recommendations of strangers just as much as we trust those of our friends. We also trust information found in social media more than the information given to us by brands.â€
Langsam wird ein Umdenken bei Branding und Markenführung nötig…
Donnerstag, 31 Januar 2008
Dieses wirklich empfehlenswerte Buch habe ich gerade gelesen und sogleich meine Rezension bei Amazon eingestellt. Hier ist sie noch einmal:
Achim Feige stellt mit “BrandFuture” eine Methode des Branding und der Markenführung vor, die die evolutionstheoretischen Prinzipien der Markenführung mit Ansätzen aus Trendforschung und Archetypologie verknüpft.
Zuerst erläutert er Idee und Prinzipien der evolutionären Markenführung (Bücher dazu auch von Al Ries, Michael Brandtner). Dann beschreibt er die maßgeblichen Megatrends, die in der Markenführung eine Rolle spielen. Diese untermauert er mit der Theorie der Lebensknappheiten und beschreibt die relevanten Konsummärkte, die sich dadurch im nächsten Jahrzehnt ergeben werden. Wer Bücher von Matthias Horx gelesen hat, wird vieles wieder erkennen – Achim Feige ist auch Mitarbeiter des von Horx gegründeten “Zukunftsinstitutes”.
Achim Feige übersetzt nun die Theorie der Trend- und Zukunftsforschung auf die konkrete Markenpraxis und gibt zahlreiche praktische Beispiele.
Im dritten Teil des Buches setzt er sich mit Archetypen und Kulturcodes auseinander und zeigt, wie man eine Marke – jenseits klassischer Nutzenargumentation und genereller Lebensknappheiten – mit der Kraft des Unterbewussten aufladen kann.
Schließlich führt er die verschiedenen Ansätze zusammen. Praktische Beispiele und hilfreiche Checklisten ergänzen das Werk.
Wer Apple-Fan ist wird sich freuen, der i-Pod glänzt als glorreiches Beispiel auf allen Ebenen; auch Dell-Computer und Starbucks finden Erwähnung. Einige weniger populäre Beispiele bringt Achim Feige auch, doch davon hätte ich mir mehr gewünscht.
Trotzdem: Absolut lesenswert, das Buch hat 5 Sterne verdient!